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Montag, Januar 04, 2016

Vanessas Gedanken zum Messejahr 2016



Heute ist der 04. Januar 2016. Ein neues Jahr beginnt. Wir hier in Norddeutschland sind einige der wenigen die heute schon das neue Arbeitsjahr beginnen. Die ersten drei Tage haben wir also Zeit uns zu sortieren bevor die Telefone wieder heiß klingeln.

Was erwartet uns 2016?

Wir als Messebauunternehmen blicken sehr zuversichtlich in dieses neue Jahr. Es finden dieses Jahr viele große internationale Messen in Europa statt und wir haben jetzt schon sehr viele Anfragen und Aufträge. Die Grundvoraussetzungen für ein sehr umsatzstarkes und erfolgreiches Jahr sind also gegeben, das lässt mein Vertriebler- und Unternehmer-Herz natürlich höher schlagen. Daher freue ich mich schon sehr auf die Herausforderungen, die so ein Jahr mit sich bringt.   

Aber trotz der guten Aussichten, darf man die angespannte Lage in Europa nicht außer Acht lassen. Wie wird sich das dieses Jahr für unsere Wirtschaft auswirken? Wir haben schon die ersten Absagen von asiatischen Kunden, die 2016 lieber nicht nach Europa oder Deutschland kommen wollen, weil Sie Angst vor Terrorismus haben. Werden das noch mehr werden? Oder sind das nur die ganz vorsichtigen? Wie wird weiter mit Großveranstaltungen, also auch Messen umgegangen? Wie gut werden die Messen gebucht werden, die in Städten stattfinden, die sich zur Zeit im Ausnahmezustand befinden, wie Paris und Brüssel?

Ich wünsche mir ein friedliches 2016 und ich wünsche mir, dass wir auf nichts verzichten müssen. Weder auf Messebeteiligungen, noch auf Konzerte oder große Sportereignisse.

Freitag, Oktober 11, 2013

Earlybird Hannover oder nordstil Hamburg?

 
Das Jahr nähert sich dem Ende und die Planungen bei uns für Januar sind im vollem Gange.

Ein großes Thema für unsere Kunden ist der Umzug der Messe "earlybird" von Hamburg nach Hannover.

Soll man nach Hannover wechseln und die Vorteile der Kooperation mit der Weltleitmesse "DOMOTEX" nutzen? Oder bleibt man in Hamburg bei der neu entstandenen "nordstil" (organisiert durch die Messe Frankfurt), die parallel stattfindet? Oder boykottiert man beide Messen?

Hannover wirbt mit extremen Treuerabatten für langjährige "earlybird" Aussteller. Trotzdem hängen viele der Aussteller doch an dem traditionsreichen Messestandort Hamburg, an dem die earlybird seit 50 Jahren beheimatet war.

Wir sind gespannt welche Messe sich durchsetzen wird und wie sich unsere Kunden entscheiden werden.

Wir werden wahrscheinlich auf beiden Messen arbeiten und nehmen noch gerne Aufträge an.

Dienstag, September 03, 2013

Keine Sorgen um den Besuchernachwuschs laut AUMA

Das ist doch mal eine positive Nachricht :-):

Werden Messen vorrangig von Leuten besucht, die Messen schätzen lernten, als es noch kein Internet gab? Nutzen junge Leute in Führungspositionen heutzutage so viele andere Medien, dass sie keine Zeit für Messebesuche haben? Offensichtlich nicht, wie die aktuelle Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung 2013 (LAE) zeigt: Jüngere Entscheider in deutschen Unternehmen nutzen Messen besonders stark: 91% der unter 29-jährigen besuchen zumindest gelegentlich Messen, 69% sogar mindestens einmal im Jahr. Auch diejenigen, die erst weniger als ein Jahr im Unternehmen arbeiten, sind sehr fleißige Messebesucher: 90% gehen auf Messen, 71% mindestens einmal im Jahr. Zum Vergleich: Von den über 60-jährigen Entscheidern bezeichnen sich 81% als Messebesucher, 60% sind mindestens einmal im Jahr auf den Branchentreffs dabei. Auch das sind hervorragende Zahlen, die aber deutlich unter denen der jungen Entscheider liegen. Wer hätte das gedacht?
Die zugrunde liegende Umfrage wird von der LAE e.V. jährlich durchgeführt, ein Zusammenschluss von Verlagen und dem Verband der Media-Agenturen. Die Auftraggeber der Studie sind also unverdächtig, Messen besonders positiv darzustellen. Mit mehr als 8.100 Interviews sind die Aussagen außerdem repräsentativ für die deutsche Wirtschaft. Von insgesamt 2,71 Mio. Entscheidern in deutschen Unternehmen und Verwaltungen sind 85% zumindest gelegentlich Messebesucher und das über alle Altersklassen hinweg.
Messen müssen sich offenbar keine Sorgen um den Nachwuchs machen, jedenfalls, was Fachbesucher betrifft. Woher kommen dann immer wieder Meinungen, dass jüngere Leute Messen nicht mehr so häufig nutzen? Gibt es dafür andere Belege oder sind das nur „gefühlte Wahrheiten“? In der Realität scheint der Messebesuch eine generationenübergreifende Konstante in den Unternehmen zu sein.

http://blog.auma.de/keine-sorgen-um-den-besuchernachwuchs/

Montag, Februar 04, 2013

MDS Messebau: Berbel auf der Living Kitchen 2013 in Köln



Messestand für die Firma Berbel zur Messe Living Kitchen 2013 im Januar in Köln

Teamleiter: Stefan Wodrich (MDS Messebau)

Aufbauteam: Thomas Meyer, Sven Pohl

MDS Messebau: H+H auf der Bau 2013 in München



Messestand für die Firma H+H zur Messe Bau 2013 im Januar in München

Teamleiter: Heiko Nahr (MDS Messebau)

Aufbauteam: Dennis Breiter

Montag, Januar 28, 2013

MDS Messebau: Best of Events Besuch

Dieses Jahr habe ich mir das erste Mal die Best of Events als Besucher angeschaut. Die Halle 4 ist dort ein wirklich schöner Branchentreff. Viele vorhandene und potenzielle Lieferanten stellen dort aus und auch einige Kollegen. Auch der Dachverband FAMAB und die ESG waren vertreten und haben sehr gut vermittelt und einander vorgestellt. Die Best of Events wird immer größer und interessanter und ein Besuch dort lohnt sich.

Donnerstag, September 06, 2012

Hamburger Schiffbau-Messe im Schatten der Krise


Zur Hamburger Schiffbaumesse SMM kommen trotz der Krise in der Werftenbranche so viele Aussteller wie noch nie. Bei der weltweit führenden Branchenmesse (4. bis 7. 9.) haben sich rund 2100 Aussteller angemeldet, 100 mehr als vor zwei Jahren, teilte die Messegesellschaft am Montag in Hamburg mit. Mit 90 000 Quadratmetern belegen sie auch mehr Fläche als je zuvor. Die hohe Beteiligung spiegele die Dynamik und Innovationskraft der Branche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wider, sagte Messechef Bernd Aufderheide.

(Quelle: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2389613/Hamburger-Schiffbau-Messe-im-Schatten-der-Krise.html)

Mit diesem antizyklischem Werbeverhalten ist die Schiffbaubranche absolut im Trend. Aus einer aktuellen Studie von The Boston Consulting Group und Gruner + Jahr "Gegen den Strom" geht hervor, dass ein positiver Zusammenhang zwischen einer selbstbewussten Werbestrategie gegen den Markttrend, der Gewinnung von  Marktanteilen und der nachhaltigen Steigerung des Börsenwertes besteht.

Ich drücke der Schiffbaubranche auf jeden Fall die Daumen, dass wir in zwei Jahren bei der nächsten SMM nicht mehr von Krisenzeiten sprechen müssen.

Dienstag, September 04, 2012

Aussteller aus Mittel- und Osteuropa verstärkt auf deutschen Messen

Die europäischen Nicht-EU-Staaten setzten 2011 verstärkt auf den Messeplatz Deutschland. So steigerte Russland im vergangenen Jahr seine Ausstellerpräsenz um 12 %, die Türkei um 13 % und
Kroatien um gut 30 %. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Insgesamt beteiligten sich im vergangenen Jahr 159.945 Aussteller an den 134 internationalen Messen in Deutschland. Von diesen kamen 88.608 (= 55,4 %) aus dem Ausland, 5 % mehr als bei den jeweiligen Vorveranstaltungen.


Zahlreiche Länder wollen offensichtlich zusätzliche Exportchancen mit Hilfe deutscher Messen nutzen, die nicht nur auf den deutschen Markt zielen, sondern auch jährlich rund 2,5 Mio. Besucher aus an-deren Staaten anziehen. Aus der Europäischen Union kamen insgesamt 3,8 % mehr Aussteller. Diejenigen Länder, die von Finanzproblemen besonders stark betroffen sind, beteiligten sich 2011 deutlich stärker an deutschen Messen: So wuchs die Zahl der Beteiligungen aus Portugal um 10 %, aus Spanien um 7,5 % und aus Griechenland um 6 %.

Italien als weiterhin größter ausländischer Aussteller hatte einen Zuwachs um gut 2 %. Stark entwickelte sich die Präsenz der mittel- und osteuropäischen EU-Staaten: Aus Rumänien kamen 24 % mehr Aussteller, aus Tschechien 18 %, aus Slowenien 11 %. Zweistellige Zuwächse hatten auch die Baltischen Staaten, während Ungarn mit -18 % deutlich zurück fiel.

Die wichtigste außereuropäische Region ist für den Messeplatz Deutschland mit wachsendem Abstand Süd-Ost-Zentral-Asien: Die Ausstellerzahlen stiegen im Durchschnitt um über 6 %. Die größten Ausstellerländer legten teilweise zweistellig zu, die VR China um 10 %, Taiwan um 9 %, Korea um 11 % und Japan um 14 %. Die Präsenz Indiens als zweitgrößtes Land der Region stagnierte jedoch nahezu.

Die USA verzeichnete 2011 immerhin 3,6 % mehr Aussteller, während in den letzten Jahren die Beteiligungen allenfalls stagnierten. Fast 10 % mehr Unternehmen kamen aus dem Nahen und Mittleren Osten auf die deutschen Messen. Die Ausstellerzahlen aus Lateinamerika gingen dagegen um 4 % zurück. Von den drei größten Ländern erreichte nur Mexiko ein kleines Plus, während die Ausstellerzahlen aus Brasilien um 14 % und aus Argentinien um 5 % zurückgingen. Die Beteiligungen aus Australien/Ozeanien wuchsen nur unterdurchschnittlich um knapp 3 %.

Die meisten Aussteller auf überregionalen Messen in Deutschland hat weiterhin Italien (11.348) vor der VR China (9.482). Es folgen Frankreich (5.261), die Niederlande (4.660), die USA (4.651), Groß-britannien (4.576) und Spanien (4.107). Die weiteren Plätze belegen Österreich (3.510), die Schweiz (3.203) und als 10. Taiwan (2.832) knapp vor Indien (2.832).

Das breiteste Messespektrum hatten Österreich und die Schweiz mit Beteiligungen an jeweils 130 überregionalen Messen, vor Italien (125) sowie Frankreich und Großbritannien (je 123).

Quelle: AUMA / FAMAB

Montag, September 03, 2012

SMM Hamburg letzter Aufbautag

Ich bin gerade auf dem Hamburger Messegelände unterwegs. Herrliches Chaos des letzten Aufbautages. Hier bekommt man alles zu sehen. Von "Messebauer" die heute mit dem Aufbau beginnen, bis zu luxeriösen Ständen, die ihre Yachten präsentieren. Ich Besuche heute nach und nach alle unsere Kunden. Bisher waren alle sehr zufrieden. So wünscht man sich das doch :-) Apropro wünschen... Ich Wünsche allen Ausstellern der SMM in Hamburg eine erfolgreiche Messe. Und natürlich ein ganz großes Lob an unsere Monteure, die einen Super Start für den Rekordmonat September hingelegt haben.

Montag, März 05, 2012

Die Cebit wird bestreikt

CebitMesse AG ruft wegen Streik zu Mitnahmeaktion auf
Verdi wird am kommenden Donnerstag die hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra mit einem Streik lahmlegen. Die Deutsche Messe ruft dazu auf, dass Autofahrer Cebit-Besucher mitnehmen. Dazu wird ein roter Punkt zur Cebit ausgegeben.
Stadtbahnen zu bestreiken. Der Veranstalter Deutsche Messe ruft zu einer Rote-Punkt-Aktion auf, um den Streik zu unterlaufen.

Messegäste, die am Donnerstag zur Cebit wollen, sollten sich mit einem roten Cebit-Punkt am Straßenrand kenntlich machen. Autofahrer, die bereit sind, Messegäste Richtung Messegelände, Hildesheimer Straße oder Hauptbahnhof mitzunehmen, sollten sich den roten Cebit-Punkt hinter die Windschutzscheibe legen. Vom Hauptbahnhof aus und auf der Hildesheimer Straße würden zudem rund 60 Busse für die Messegäste eingesetzt.
Die Aktion werde über die Medien sowie über die sozialen Netzwerke bekanntgemacht. Die Messe AG bat zudem die Taxizentralen, alle Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen. Auch die Hoteliers in der Region Hannover wurden aufgefordert, eigene Transportdienste für ihre Gäste zu organisieren. "Unser Ziel ist es, die Folgen für unsere Messe-Gäste möglichst gering zu halten", sagte Ernst Raue, Cebit-Vorstand der Deutschen Messe AG. "Wir wollen jeden Messegast, der am Donnerstag zur Cebit will, auch auf dem Gelände begrüßen."
"Nachdem von Arbeitgeberseite in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot unterbreitet wurde, sehen die Kollegen des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen keine andere Möglichkeit als ihren Forderungen deutlich Nachdruck zu verleihen", erklärte Verdi-Niedersachsen. Deshalb ruft die Gewerkschaft Betriebe des öffentlichen Dienstes zum Warnstreik auf, darunter auch den öffentlichen Personennahverkehr.

Samstag, Februar 25, 2012

Messebau - Die Halle 9 wird zur Cebit gesperrt

Sicherheitsmängel
 
In zehn Tagen beginnt in Hannover die Computermesse CeBIT – auf den letzten Metern aber muss die Deutsche Messe AG noch einmal kräftig umplanen. Ingenieure haben festgestellt, dass die Konstruktion der Halle 9 mit dem markanten Pagodendach Sicherheitsmängel aufweist. Das Bauwerk musste überraschend gesperrt werden, 400 Aussteller sollen kurzfristig in die 250 Meter entfernte Halle 26 ausweichen.
 
In der Halle 9 hatte das CeBIT-Lab seinen Platz finden sollen. Fraunhofer-Institute, Bundesforschungsministerium und IT-Institute sowie 45 weitere Groß- und 350 Kleinaussteller wollten Themen rund um künstliche Intelligenz und neue Hightech-Konzepte präsentieren. Nach Angaben von Sprecher von Saß ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, die Halle 26 als Ausweichort zur Verfügung zu stellen. Donnerstagnachmittag sei die Entscheidung gefallen, Freitagmorgen startete um 7 Uhr der Aufbau. Die CeBIT selbst beginnt am 6. März.

Folgenden Artikel fand ich bei der HAZ:
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Messe-kann-ihre-Superhalle-zur-CeBIT-nicht-oeffnen

Samstag, Oktober 15, 2011

Windernergiemesse - Zwei Messen auf Kolissionskurs

Der Streit der Messegesellschaften Hamburg-Messe und Husumer-Messe wird sicherlich dazu führen, dass in Norddeutschland nicht mehr die weltgrößte Windmesse stattfinden wird. Die Messegesellschaft aus Kopenhagen hat Ihre Chance bereits erkannt und veranstaltet eine passende Veranstaltung in 2013. Ich hoffe, dass sich unsere beiden nordtdeutschen Messegesellschaften noch einigen und diese wichtige Messe dann in Hamburg stattfindet. Aus Sicht eines Messebauers ist das Messegelände in Husum nicht mehr zu aktzeptieren. Wir sind in Husum schon mit unseren 40-Tonnern im Matsch versunken, wurden bei Sturm während des Aufbaus evakuiert weil Zeltteile abstürzten und Kollegen von uns warteten mehr als 48 Stunden auf ihr Leergut und konnten nach der Messe nicht abbauen. Auch die Infrastruktur in Husum ist in den letzten Jahren nicht mehr ausreichend, denn es wird zuviel Zeit für die Anfahrt der Materialien und Monteure benötigt. In Hamburg stehen ganz neue Messehallen und müsse nicht noch Zelte aufgebaut werden. Die Husumer Messegesellschaft kann ja Mitveranstalter auf dem Hamburger Messeglände werden. Diese Art Zusammenarbeit gibt es häufiger am deutschen Messemarkt. Wit fahren sonst auch nach Kopenhagen. Folgenden Artikel fand ich in der SHZ von Frank Jung / Margret Kiosz:
Das Tischtuch scheint endgültig zerschnitten: Hamburg und Husum basteln getrennt an der jeweils größten Leistungsschau der Wind-Branche. Dass die "Husum Windenergy" Charme besitzt - das bestreitet auch Thomas Richterich nicht, der Vorsitzende der Windbranche im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) und Chef des Hamburger Windkraft-Produzenten "Nordex". "Man kann dort an einem Abend in der Kneipe mehr über unsere Branche erfahren als woanders innerhalb von zwei Jahren." Trotzdem tickt aus Sicht Richterichs für die nordfriesische Kreisstadt die Uhr als Austragungsort der weltweiten Leitmesse. Nicht zuletzt durch die neue Offshore-Technologie und den Atomausstieg habe der Markt Dimensionen angenommen, die seiner Einschätzung nach Husums Kapazitäten übersteigen. Deshalb will sich der VDMA aus seiner Kooperation mit den Schleswig-Holsteinern verabschieden und im September 2014 Hamburg zum Austragungsort einer eigenen Schau machen - exakt eine Woche vor der geplanten Messe in Husum. Das kündigte die Vereinigung, die 300 Produzenten und Zulieferer aus dem Wind-Geschäft vertritt, gestern in der Hansestadt an. Richterich griff zu einem Zahlenvergleich: 2003 seien weltweit Rotoren mit einer Leistung von 3000 Megawatt errichtet worden, jeder zweite in Deutschland. 2011 entstehe eine Leistung von 30 000 Watt - je ein Drittel in Asien, Amerika und Europa, gerade noch fünf Prozent davon in der Bundesrepublik. Entsprechend weite sich der Radius, aus dem es Kunden anzusprechen gelte. "Wir müssen diesen Schritt wagen, weil sich die Welt geändert hat", sagte Rich terich. Ansonsten bestehe "die Gefahr, dass Husum immer weiter in den Hintergrund gerät". Immerhin zehn konkurrierende Städte in Europa würden versuchen, ihrerseits "den Anspruch auf eine Leitmesse durchzusetzen". Noch in diesem Jahrzehnt, so VDMA-Geschäftsführer Thorsten Herdan, müsse die Ausstellungsfläche von 35.000 Quadratmetern wie zuletzt in Husum auf 70.000 verdoppelt werden. Statt für 25.000 Besucher werde Platz für 60.000 benötigt. Herdan unterstrich: Bereits bei Beginn der Zusammenarbeit mit den Nordfriesen 2006/07 habe sein Verband sein Bekenntnis zur Westküste "davon abhängig gemacht, den Standort immer wieder durch die Industrie überprüfen zulassen. "Es gab vom VDMA kein einziges Angebot" Was er verschwieg: Zuvor - 2002, 2004 und 2006 - hatte sich Hamburg bereits einmal als Austragungsort einer Windmesse versucht- jeweils erfolglos. "Unser einziger Fehler war, dass wir damals den Kooperationsvertrag mit Hamburg geschlossen haben und die Hanseaten damit künstlich am Leben gehalten haben", erklärte am Mittwoch ein Insider der Branche. Der Traditionsstandort Husum besitze "emotionale Qualität", die man nicht einfach an der Elbe imitieren könne. Er fürchtet um über Jahre aufgebautes Vertrauen, das gerade im Windkraft-Geschäft beim Verkauf von Prototypen so wichtig sei. Doch das spielt offenbar für den VDMA keine Rolle mehr. Die Einmischung der Politik bei der Ausrichtung der Messe hält Herdan nicht für hilfreich: "Das ist in erster Linie eine Angelegenheit der Industrie." Unter anderem mit Repower und Siemens hätten sich gewichtige Mitspieler mittlerweile in Hamburg angesiedelt. Hinzu komme die maritime Wirtschaft in der Elbmetropole, auf deren Kompetenz die Windkraft-Produzenten im Offshore-Bereich angewiesen seien. Ausdrücklich betonten sowohl die VDMA-Spitze als auch der Chef der Hamburg-Messe, Bernd Aufderheide, für Husum stünden die Türen zu einer Kooperation weit offen. "Wenn es 2014 zwei Messen gibt, können beide nur verlieren", befürchtet Herdan. Genau so wird es wohl kommen. "Es gab vom VDMA kein einziges Angebot, wie eine Kooperation denn aussehen könnte", kritisiert der Geschäftsführer der Husumer Messe-Gesellschaft, Peter Becker. "Der VDMA macht die Messe, Husum ist raus - das war der einzige Botschaft der Gespräche", beklagt er sich. Sein Kommentar zu den Ankündigungen in Hamburg gestern: "Das ist eine klare Kampfansage - und die nehmen wir an." Becker verweist auf die Groß-Produzenten Vestas und Enercon, die beide ebenso an Husum festhalten wie der Bundesverband Windenergie. Nach Schätzungen Beckers repräsentieren die im VDMA organisierten Betriebe derzeit "höchstens 30 Prozent der Marktmacht". Für die "Husum Windenergy" 2014 liegen laut Becker bereits 350 Anmeldungen vor. Er ist sich deshalb sicher: "Auch dann findet die weltgrößte Windmesse bei uns statt."

Montag, April 04, 2011

Hannover Messe Multisense Special Powered by FAMAB

Meine zweite Messebeteiligung mit dem FAMAB ist seit gestern im vollem Gange. Gemeinsam mit der Deutschen Messe AG versuchen wir unseren Besuchern das Multisensuale Marketing näher zu bringen. Messe ist eines der wenigen Marketing-Tools das mit allesn fünf Sinnen erlebt wird. Wir haben hier ein tolles Team und ein super Standkonzept. Wir befinden uns im Glaspavillion C der Halle 11. Wir freuen uns über jeden Besucher und bewirten auch alle mit Kaffee und Snacks. Also kommen Sie vorbei ich würde  mich freuen.
Es findet auch jeden Tag ein Worshop zu verschiedenen Theman statt, hier ein Link zum Programm:
http://www.famab.de/famab/Aktuelles/hmi/workshops.html

Montag, Februar 26, 2007

Cebit und ihre schlechte Presse

Im Spiegel-Online habe ich heute einen sehr interessanten Artikel über die "Cebit 2007" und die Zukunft der Cebit gefunden. Dieser Artikel erklärt sehr ausführliche die aktuellen Probleme des Veranstalters und wie es dazu kam. Es wird auch sehr detailliert auf die Wettbewerbs-Veranstaltungen und deren Entwicklung eingegangen.

Viel Spaß beim lesen: Cebit Teil1 + Cebit Teil2

Allen Unkenrufen zum Trotz wird es sicherlich noch sehr lange eine Cebit in Hannover geben. Vielleicht nicht immer mit einem ausgebuchten Messegelände und auch nicht mit Bussen voller Schüler die für hohe Besucherzahlen gesorgt haben. Aber für viele unserer Kunden ist diese Messe immer noch sehr wichtig und sorgt für gute Kontakte mit vielen Aufträgen im Messenachgeschäft.

Übrigens zählt die "Cebit 2007" für MDS-Messebau zu den umsatzstärksten Messen die das Unternehmen in seiner Firmengeschichte in Hannover im Messebau erzielt hat.

So kann es weiter gehen!

Samstag, Februar 10, 2007

Plagiarius auf der Ambiente

Folgenden Artikel habe ich in der HNA-Online gefunden:

Messe Ambiente: Bundesregierung sagt Produktpiraten Kampf an

Zum Auftakt der weltgrößten Konsumgütermesse Ambiente hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) den Produktpiraten den Kampf angesagt.

Die Bundesregierung wolle die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um europaweit die strafrechtlichen Sanktionen gegen Produktpiraten zu vereinheitlichen, sagte Zypries in Frankfurt bei der Verleihung des Schmähpreises «Plagiarius».

«Produktpiraterie ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefahr für den Verbraucher und unsere Volkswirtschaft.» Zypries verwies auf einen Kabinettsbeschluss, der die Informationsrechte geschädigter Unternehmen gegenüber unbeteiligten Dritten verbessern soll, um Nachahmer entdecken zu können. Diese Auskunftspflicht könne Internet-Provider genauso treffen wie Spediteure, die nachgemachte Waren transportiert haben.

Auf der Messe erhielten zwei chinesische und ein deutscher Hersteller die zweifelhafte Auszeichnung. Die Firmen hatten nach Meinung der Jury besonders dreist das Design verschiedener Produkte nachgeahmt und die Plagiate meist in minderer Qualität auf den Markt gebracht.

Der erste Plagiarius-Preis ging für die Nachahmung einer Alfi-Thermoskanne an ein Unternehmen aus dem chinesischen Guangzhou. Eine komplette Kehrmaschine der Firma Haaga Kunststofftechnik aus dem baden-württembergischen Kirchheim/Teck wurde ebenfalls in China nachgebaut. Dass die Fälscher keineswegs nur in Fernost sitzen, wurde beim zweiten Preis deutlich, den ein Großhandel aus Witten für ein Notizbuch erhielt, das dem berühmten «Moleskine» des gleichnamigen Herstellers aus Mailand deutlich nachempfunden war.

Das mit am häufigsten abgekupferte Produkt - der Einkaufskorb «Carrybag» der Firma Reisenthel aus dem bayerischen Puchheim - erhielt den neu geschaffenen «Hyänenpreis»: Mehr als 15 Produktfälscher hätten die Firma von allen Seiten gleichzeitig angegriffen, begründete die Jury.

Noch immer komme ein Großteil der Fälschungen aus Asien und namentlich aus China, sagte Ministerin Zypries. Es komme daher darauf an, in diesen Ländern «mehr Verständnis für den Inhalt und Wert des geistigen Eigentums» zu wecken. China habe dies auf der oberen politischen Ebene bereits gut verstanden, es mangele aber noch an der Umsetzung.

Die Ambiente, die größte Konsumgütermesse der Welt, startete in Frankfurt mit großem Besucherinteresse. Gut 4600 Aussteller aus 85 Ländern zeigen dort bis Dienstag (13. Februar) Neuheiten für Haushalt, Wohnen und Schenken. Damit hat die Zahl der Aussteller einen Rekord erreicht. Ebenso wie im Vorjahr werden rund 147 000 Fachbesucher erwartet. Im Rahmen der Ambiente wird unter anderem der britische TV-Koch Jamie Oliver seine Kochkünste vorführen.

Freitag, Februar 09, 2007

Neue Veranstaltung in Stuttgart

Diesen Artikel habe ich bei www.restaurant-kritik.de gefunden:

Messen mit dem Thema Genuss werden immer beliebter. Auf diesen Zug springt jetzt auch die Messe Stuttgart auf, die für November 2007 (22.-25.) die neue Messe Lust auf Genuss plant. In einer Pressemitteilung wurden jetzt erste Details bekanntgegeben.

Die “Lust auf Genuss” wird auf dem neuen Messegelände am Stuttgarter Flughafen stattfinden. Dieses Gelände befindet sich zurzeit in der finalen Bauphase und wird Anfang Oktober 2007 eröffnet. Einen virtuellen Rundgang durch die neuen Gebäude kann man sich hier anschauen.

Die Genussmesse wird in Kooperation mit dem Verlag Burda Medien Park veranstaltet, der Titel wie “meine Familie & ich”, “kreativ küche”, “Lisa Kochen & Backen” sowie das “ARD Buffet” herausgibt. Der gemeinsam Webauftritt dieser Printmedien heißt denn auch jetzt schon so wie die zukünftige Gourmet-Messe: www.lust-auf-genuss.de.

Die Veranstaltung wird als “Messe & Festival” angekündigt und u.a. so beschrieben:

Die Ausstellungsbereiche umfassen alle erdenklichen Produkte rund um das Thema Essen, Trinken und Genießen: von Weinsorten aus allen Regionen über Käse-, Feinkost- und Kaffeespezialitäten bis hin zu ansprechenden Tischdekorationen. Und zwar von Ausstellern jeder Couleur: vom regionalen Hersteller bis hin zum internationalen Markenartikelunternehmen. Neben dem umfassenden Angebot der Aussteller verspricht das umfangreiche Rahmenprogramm mit vielen Highlights ein „sinnliches“ Erlebnis für jeden Besucher.

Donnerstag, Februar 08, 2007

Immer sind die anderen schuld

Die Cebit ist nicht ausgebucht und schon muss ein Schuldiger her. Diesen hat die CeBIT-Veranstalterin "Deutsche Messe AG"schnell ausgemacht. Die hohen Hotelpreise sind jetzt schuld an der um 10 % gesunkenen Ausstellerbeteiligung der Cebit 2007. Ich ärgere mich auch ab und zu über die oft wirklich überteuerten Preise der Hotelketten in messenähe während der großen Veranstaltungen. Doch kann ich es mir nicht vorstellen, dass es ein wirklich wichtiger Grund sein kann eine Messebeteiligung abzusagen. Die Kosten einer Messebeteiligung sind vielfältig und sicherlich auch hoch. Aber die Hotelkosten der Standbesatzung sind eher eine kleinere Position der Gesamtkosten einer Messebeteiligung. Die sehr viel teurer gewordenen Standflächen haben einen viel größeren Anteil. Auch sollten die sehr hohen Preiserhöhungen der technischen Anschlüsse wie z.B. der Wasser-, Strom- und Druckluftanschlüsse genannt werden. Die Kosten für Deckenabhängungen, Telekommunikation oder anderer Dienstleistungen sind gestiegen. Auf alle diese Kosten hat die "Deutsche Messe AG" direkten Einfluss. Bevor versucht wird die Hotelmanager von niedrigeren Preisen für die Hotelzimmer zu überzeugen, sollte man vielleicht die eigene Preispolitik überdenken. Im Übrigen diskutiert kein Aussteller über die Preise von erfolgreichen Messen.

Mittwoch, Dezember 27, 2006

Hannover-Messe restlos ausgebucht

Das ist doch eine schöne Nachricht.

"Die Hannover-Messe vom 16. - 20.04.2007 ist restlos ausgebucht".

"PR inside" veröffentlichte heute einen Artikel der Neuen Presse Hannover mit den Worten des Vorstandvorsitzenden der Deutschen Messe AG Sepp Heckmann. Das erste Mal seit der Jahrtausendwende sei diese Messe wieder ausgebucht. Mittlerweile heben sich 6150 Aussteller angemeldet. Nach den immer wieder sehr negativen Nachrichten von der Cebit 2007, bei der immer mehr Global-Player die Messebeteiligung in Hannover absagen und sich der jetzt jährlich stattfindenen IFA in Berlin zuwenden, ist das eine gute Nachricht für das Messegelände in Hannover.

Auch für MDS Messebau ist die Hannover-Messe 2007 eine sehr wichtige Messe. Der April gehört im Jahr 2007 nicht zu den messestärksten Monaten. Jede weitere erfolgreiche Messe lässt uns in dem Monat gute Geschäfte erwarten. Sicherlich werden wir wieder mehr als 20 Aussteller bedienen können. In den besten Jahren haben wir mehr als 30 Messestände gebaut. Gleich in der ersten Januarwoche werden wir unsere Stammkunden wieder kontakten um rechtzeitig die Planung für diese wichtige Messe zu beginnen. Neukunden werden wir speziell aus dem Ausland dazu gewinnen. Der Anteil der Aussteller auf den deutschen Messen kommen vermehrt aus dem Ausland. Hierfür haben wir unser englischsprachige Abteilung in letzter Zeit ausbauen können.

Freitag, Dezember 15, 2006

Hamburg Messe wird teurer

Folgenden interessanten Artikel habe ich heute im Hamburger Abendblatt gefunden.

Messe-Neubau wird 46 Millionen Euro teurer

Insider kritisieren die extravagante Glasfassade.

Die Statik sei dadurch aufwendiger, Säulen störten die Nutzung der Innenflächen.

Von Matthias Schmoock
Schick und extravagant − aber auch offenbar wesentlich teurer als geplant. Die Messe (hier an der Karolinenstraße) wird in den kommenden Jahren um etwa ein Viertel auf 85 000 Quadratmeter vergrößert. Grundlage sind Pläne des Architekten Christoph Ingenhofen. Der Neubau der Hamburger Messe wird offenbar wesentlich teurer als geplant. Statt der ursprünglich veranschlagten 307 Millionen Euro liegen die Kosten jetzt schon bei 353 Millionen Euro - und die Bauarbeiten laufen weiter. Diese Zahl wurde jetzt im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft bekannt.
Dr. Dirk Petrat aus der Wirtschaftsbehörde will sich zu den Zahlen nicht direkt äußern, bestätigt aber, dass es einen Kostenanstieg gibt. Ursache seien verschiedene Faktoren, die so nicht vorhersehbar gewesen wären. So habe die Messe unter anderem die Kosten für die Verlagerung des Fleischgroßmarktes mit bezahlen müssen. Außerdem habe die Deutsche Telekom zusätzliche Mittel gefordert, um ihren Sendebetrieb über den unmittelbar am Messegelände stehenden Fernsehturm aufrechterhalten zu können.
Petrat leitet seit Sommer den Bauausschuss der Messe GmbH - einen Unterausschuss des Messe-Aufsichtsrats. Insider sehen ihn als "Feuerwehrmann", der die Kostensituation in den Griff bekommen soll.
Dietmar Aulich, Messe-Geschäftsführer, nennt auf Nachfrage weitere Gründe. So seien durch eine Gesetzesänderung die Kosten für den Kampfmittelräumdienst ebenfalls an die Messe gefallen - Sprengsätze und Altlasten aus dem Krieg, die bei den Arbeiten zu Tage kamen, mussten auf eigene Rechnung beseitigt werden. Außerdem habe es durch eine "unerwartete Stahlknappheit" Lieferschwierigkeiten und Mehrkosten gegeben.
Insider äußern aber auch Kritik an dem aufwendigen Stil der Messegebäude. Zum Hintergrund: Ursprünglich hatte das Konsortium ECE/Hochtief den Zuschlag für den Bau der Messe erhalten. Doch nachdem der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhofen die Ausschreibung für die Ausgestaltung gewonnen hatte, machten die Träger einen Rückzug - ihre Position übernahm die Strabag. Schon damals sollen ECE/Hochtief gewarnt haben, dass der Ingenhofen-Entwurf gar nicht für die veranschlagte Summe zu bauen sei.
Nur ein Beispiel für die extravagante Planung: Die gläserne, vorspringende Glasfassade entlang der Karolinenstraße wird nicht durch Außensäulen gestützt, sondern die Säulen stehen innen im Gebäude. Ein Insider zum Abendblatt: "Dadurch musste die Statik viel aufwendiger gestaltet werden." Außerdem sollen sich Messe-Kenner schon darüber beklagt haben, dass die Nutzung der Innenflächen durch die Säulen zu stark eingeschränkt wird.
"Die Kostensteigerung hängt weder mit der Wahl der Baufirma zusammen, noch ist sie geeignet, dieses wichtige Zukunftsprojekt infrage zu stellen", lässt die Wirtschaftsbehörde wissen. Bis Januar 2009 wird die Messe auf 85 000 Quadratmeter erweitert - zu viel, wie Kritiker meinen. Denn aktuell investieren deutsche Städte und Kommunen 1,5 Milliarden Euro in ihre Messegelände, und Experten haben bereits Überkapazitäten von 20 Prozent errechnet. Dauerhaft, so die Schätzungen, wird ein Drittel der Ausstellungsflächen ungenutzt bleiben.
Dietmar Aulich glaubt nicht, dass Hamburg davon betroffen sein wird: "Für das kommende Jahr sind unsere Auftragsbücher gut gefüllt."
Zwei Mitglieder des Haushalts-ausschusses, Ingo Egloff und Wolfgang Marx (beide SPD), sagen: "Wir werden das Thema weiter im Ausschuss verfolgen, und wir erwarten klare Aussagen von der Wirtschaftsbehörde über die Kosten."

Samstag, September 30, 2006

Hamburger sehr zufrieden

Die SMM in Hamburg war dieses Jahr für uns die wichtigste Messe. Mehr als 7 % des Jahresumsatzes haben wir nur auf dieser Messe erwirtschaftet. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht für unsere Kunden die Messestände zu erstellen. Alle waren sehr positiv und optimistisch eingestellt.
Das diese Messe auch für andere Hamburger Unternehmen ein wichtiges Event ist bestätigt folgender Artikel den ich gefunden habe:

SMM 2006

- 22. Internationale Schiffbaufachmesse -
- 26. bis 29. September in Hamburg -

Am Freitag ging die SMM 2006, die weltgrößte Schiffbaufachmesse, nach viertägiger Dauer mit einem Rekordbesuch von über 45.000 Fachbesuchern aus aller Welt zu Ende. Hamburg stand eine Woche lang im Zeichen des Weltschiffbaus. Hamburger Geschäftsleute äußerten sich sehr zufrieden über ihre Geschäftsergebnisse.

Hier einige Stimmen: „Die SMM ist die wichtigste Messe für uns“, sagte Meike Brakemeier, Reservierungsleiterin im Kempinski Hotel Atlantic Hamburg. „Wir waren seit einigen Monaten ausgebucht. Vor allem internationale Hotelgäste kamen zu uns. Wir haben zum Beispiel einen Aussteller aus Virginia, der für seine ganze Crew bereits heute für die SMM 2008 reserviert hat. Wir haben die positiven Auswirkungen auch in unserem Restaurant gespürt. Und unser separates kleines Restaurantzimmer „Stübchen“ wurde ständig für Vertragsgespräche gebucht.

Ganz Hamburg profitiert von dieser Veranstaltung.“ "Unser Geschäft war gigantisch", sagte Jürgen Kruse, Geschäftsführer von Hansa-Funktaxi. "Wir haben normalerweise 13.000 Fahrten pro Tag. An den vier Messetagen hatten wir täglich 3000 Touren zusätzlich. Das waren aber nicht nur Fahrten zum Messegelände. Viele Besucher und Aussteller bringen Angehörige mit, die von ihren Hotels ins Theater, zum Hafen oder zum Einkaufen in die Innenstadt fahren. Eine Messe wie die SMM ist etwas Besonderes und für die Taxifahrer in der Stadt ein spürbares zusätzliches Geschäft. Vor allem im Bereich der Lagerstraße ist es oft vorgekommen, dass die Kollegen es nicht einmal bis zum Taxistand geschafft haben, weil sie vorher von Fahrgästen abgefangen wurden."

„Die Besucher und Aussteller der SMM sind für uns Gäste, die auch wirklich Geld ausgeben. „Die SMM ist eine der besten Messen, die wir in der Stadt haben. Die Hotels verzeichnen eine sehr hohe Auslastung und auch die Gastronomie ist sehr zufrieden. Viele Besucher kommen aus Skandinavien und Asien“, sagte Jens Stacklies, Vizepräsident der DEHOGA Hamburg.

„Der Ansturm der SMM-Besucher war riesengroß“, berichtete auch Brigitte Estner, Inhaberin der Alt Helgoländer Fischerstube. „Neben dem Restaurantbetrieb belieferten wir täglich einen großen SMM-Aussteller mit einem Catering für rund 100 Personen auf seinem Messestand und das bereits zum siebenten Mal.

Die SMM ist meine absolute Lieblingsmesse, weil die Aussteller so gut drauf sind. Das bestätigen auch die Kollegen aus der Innenstadt.“ „Die Aussteller der SMM verbringen mit ihren Geschäftskunden gemütliche Abende auf unseren Schiffen“, erklärte Katja Borchers vom Veranstaltungsverkauf der Rainer Abicht Elbreederei. Pro Fahrt sind das 60 bis 300 Personen. Besonders gefragt sind die Abendstunden am Mittwoch und Donnerstag. Erfreulicherweise haben wir auch schon Reservierungen für die SMM 2008.“ „Für unser Empfinden ist die SMM eine der erfolgreichsten Messen in der Stadt“, sagte auch Arne Suckfüll, Geschäftsführer im Restaurant IndoChine. „Wir hatten sehr viel englischsprachiges Publikum und diese Gäste fielen als äußerst angenehm auf. Wenn die Gäste zum Abendessen kamen, spürte man, dass sie mit der Messe selber sehr zufrieden waren.“