Donnerstag, Juli 01, 2010

Expo Shanghai 2010

Im Juni dieses Jahres habe ich die Expo in Shanghai besucht. Die größte Weltmesse die es je gab. 246 Länder und Institutionen stellen auf dieser Expo aus. Das Expogelände beträgt 5,28 km². Es werden für den Gesamtzeitraum 70 Millionen Besucher erwartet. Die Messe geht noch bis Oktober und schon bis Juni waren mehr Besucher da, als in Hannover 2000 im Gesamtzeitraum. Von den 70 Millionen Besuchern werden nur ungefähr 3,5 Millionen Ausländer sein. Daher sind alle Pavillions sehr auf die Bedürfnisse der Chinesen angepasst. Überall gibt es Wände und Figuren, mit denen sich die Besucher fotografieren lassen können. Alles ist interaktiv und zum Anfassen, die wenigen Länder die Schilder wie "Don't Touch" an ihre Ausstellungsstücke angebracht haben mussten feststellen, dass die Chinesen diese Schilder nur allzugerne ignorieren. Das Thema dieser Expo ist "Better City, Better Life", es fordert die einzelnen Länderpavillions dazu auf Konzepte zur nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung auszustellen. Es sollen Vorschläge für ein besseres Leben in den Städten der Zukunft gemacht werden. Alle 30 Pavillions die ich besucht habe, haben sehr gute Konzepte dazu gehabt. Aber nicht nur die Konzepte waren beeindruckend. Gerade für mich waren die kreativen Bauweisen der Pavillions, die futuristische Videotechnik (falls man das überhaupt noch so nennen darf) und die Darstellung der Länder und Kulturen sehr interessant.

Freitag, Juni 25, 2010

Autobahntoiletten sollen teurer werden

Auf Autobahntankstellen ist das Benzin, das Essen und der Kaffee schon teuer genug. Warum muss man überhaupt etwas für die Toiletten auf Autobahnraststätten bezahlen? Das Gutscheinsystem von Sanifair ist akzeptabel. Ich zahle 50 Cent und erhalte über den gleichen Betrag einen Gutschein den ich an der Kasse des Restaurants oder der Tankstelle wieder einlösen kann. Dabei sind diese Toiletten noch sehr viel sauberer als viele andere Toiletten die einem unterwegs begegnen.

Folgenden Artikel fand ich bei Dekra.net:

Wie viel darf Austreten kosten? Laut Informationen des ADAC sollen die Gebühren für Autobahntoiletten von bisher 50 auf 70 Cent steigen. Darüber hinaus sei geplant, die Preiserhöhung von 20 Cent Kunden nicht in Form eines Gutscheins zurückzuerstatten

Wie viel darf Austreten kosten? Laut Informationen des ADAC sollen die Gebühren für Autobahntoiletten von bisher 50 auf 70 Cent steigen. Darüber hinaus sei geplant, die Preiserhöhung von 20 Cent Kunden nicht in Form eines Gutscheins zurückzuerstatten. Die Betreibergesellschaft Tank & Rast begründet das zusätzliche Entgelt für die Benutzung der Sanifair-Einrichtungen mit gestiegenen Unterhaltskosten, einer TÜV-überwachten Garantie für Qualität und Sauberkeit sowie kostenlosen neuen Wickelräumen. Der ADAC kritisiert das Vorhaben. Es sei zu befürchten, dass immer mehr Reisende auf Parkplätze und angrenzende Rasen- und Waldflächen ausweichen. „Trotz einiger Neuerungen sehen wir keinen nachvollziehbaren Grund, die Autofahrer nun an den Kosten zu beteiligen, zumal Reisende in den Raststätten ohnehin erhöhte Preise hinnehmen müssen“, sagt Vizepräsident Ulrich Klaus Becker.
Quelle: Dekra.net

Montag, Juni 21, 2010

Die Lage in der Messebau-Branche bessert sich nur langsam

Messebauer und Event-Agenturen weiterhin mit Margendruck

Der allgemeine Rückgang der Wirtschaftsleistung im Krisenjahr 2009 hat auch bei den meisten Mitgliedsunternehmen des Verbandes Direkte Wirtschaftskommunikation (FAMAB) zu Umsatzeinbußen geführt. Die Umsätze seien um durchschnittlich 15 Prozent gesunken, die einzelnen Veränderungen seien jedoch in einer Spanne von minus 50 bis plus 100 Prozent angegeben worden. Die jüngste Mitgliederbefragung des Verbandes macht zudem den hohen Margendruck deutlich, dem sich die Messebau-Unternehmen und Event-Agenturen ausgesetzt sehen.

Das Ergebnis vor Steuern sei im Vergleich zur Umsatzentwicklung etwa doppelt so stark gesunken. Ein weiterer Trend habe sich in der Verschlechterung der Anfrage-Auftrags-Relation gezeigt. Rund die Hälfte der Unternehmen hätten im Jahr 2009 mehr Anfragen bei konstanter Zahl an Aufträgen oder eine konstante Anzahl von Anfragen mit sinkender Auftragserteilung erhalten. Rund ein Drittel der abgegebenen Angebote seien realisiert worden.

Die Umfrage ergab weiter, dass sich in der Live-Kommunikation die Aktivitäten im Inland verstärken, während im Messebau das Verhältnis von Inlands- zu Auslandseinsätzen konstant geblieben ist. Im Jahr 2008 hätten Events noch zu 22 Prozent im Ausland stattgefunden, im Jahr 2009 dagegen nur noch zu rund sechs Prozent. Dieses Ergebnis decke sich auch mit den Ergebnissen der Befragung des German Convention Bureau. Hier sei Deutschland ein stabiler erster Platz in der MICE-Branche attestiert worden. Im Messebau seien sowohl im vergangenen wie auch im Jahr 2008 knapp 90 Prozent der Projekte in Deutschland realisiert worden. Ein Vergleich von Projekten auf Messegeländen mit Roadshows und Hausmessen habe keinen signifikanten Unterschied ergeben. Hier sei der Messeanteil von 85 Prozent im Jahr 2008 auf 83 Prozent im Jahr 2009 zurückgegangen.

Die Unternehmen im FAMAB blicken laut Befragungsfazit gebremst optimistisch in die Zukunft. Für die zweite Jahreshälfte 2010 werde die wirtschaftliche Entwicklung als „befriedigend“ eingeschätzt, die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr seien daher nicht schlecht. Die uneinheitlichen Prognosen der Mitglieder lägen zwischen fünf und 20 Prozent Umsatzwachstum. Konstant bleibe lediglich der Margendruck. Das vergleichsweise starke Messejahr sowie die Fußballweltmeisterschaft wirkten sich nicht oder sehr gering auf die Umsatzveränderungen im laufenden Jahr aus.

Quelle: Absatzwirtschaft

Noch mehr Steuern für Messebauer

Gewerbesteuer auf die LKW-Maut.

Da klappt einem ja die Kinnlade runter, oder? Die Finanzämter haben im Steuernkassieren eine noch ausgeprägtere Fantasie wie so einige Politiker in Berlin. Sollten wir für unsere Maut auch noch Gewerbesteuer bezahlen, so müssten wir für 2009 eine Gewerbesteuer in Höhe von fast 5.000 € zusätzlich abführen.

Was müssen dann so einige große Spediteure im Jahr abführen? Die einzigen Steuerbegünstigten in diesem Jahr sind auch wirklich nur die Hoteliers.

Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:
Stuttgart will keine Steuer auf Maut für Spediteure

Das Land Baden-Württemberg will sich beim Bund und den anderen Ländern dafür einsetzen, dass Spediteure auf die Autobahnmaut nicht noch zusätzlich Gewerbesteuer zahlen müssen. Auslöser ist der Fall eines Spediteurs aus Reutlingen: Das Finanzamt hatte den Unternehmer aufgefordert, auf die abgeführte Lastwagen-Maut noch Gewerbesteuer zu zahlen, berichtete die "WirtschaftsWoche". Zur Begründung hieß es, bei der Maut handele es sich um eine Miete für die Benutzung der Autobahn, und Mieten würden zur Berechnung der Gewerbesteuer herangezogen.

Ein Sprecher des baden-württembergischen Finanzministeriums sagte am Sonntag, die Frage werde gerade auf Bund-Länder-Ebene erörtert. "Bis zu einer endgültigen Klärung sind die Finanzämter des Landes angewiesen, von einer Hinzurechnung bei der Gewerbesteuer abzusehen."

Freitag, Juni 18, 2010

Messebau-Büro im WM-Fieber

Die Fußballübertragung Deutschland - Serbien findet heute eindeutig zu früh statt. So wird dieses Spiel im Büro geschaut. Die Hardcore-Fans aus unserem Büro sind weiblich. Geschmückt mit Deutschlandfahnen und -Hüten erschienen sie heute morgen und veranlassten bei den Messemonteuren den Aufbau einen 42"-Zoll-Monitors im Büro.

Das Halbzeitergebnis mit 0:1 gegen Deutschland dämpft aber im Augenblick die Stimmung ein wenig.

Unser neuer Gabelstapler im Messebau

Für unser neues Aussenlager benötigten wir einen zusätzlichen Gabelstapler. Damit wir die ca. 800 m Entfernung durch den öffentlichen Straßenverkehr gut und gesetzestreu überwinden, haben wir einen Gabelstapler mit Straßenzulassung beschafft.

Der Gabelstapler hat eine Austauschbatterie erhalten und alle Verschleißteile wurden ausgetauscht. Bei dieser Gelegenheit hat Jungheinrich alles noch neu lackiert. So sieht das Fahrzeug fast wie neu aus und dabei wurde dieser Gabestapler bereits im Jahre 2000 hergestellt.

Heute wurde die Betriebserlaubnis vom TÜV-Nord erteilt und die Zulassungstelle haute noch ein paar weitere Stempel in die Papiere. Die Haftpflichtversicherung für dieses Fahrzeug läuft bereits und dem Fahren im Straßenverkehr steht nichts mehr im Wege.

Wir werden diesen Gebelstapler innerhalb unseres Gewerbegebietes an die benachbarten Betriebe vermieten. Nicht jeder Betrieb benötigt einen 2-Tonnen-Gabelstapler. Aber es kommt schon mal ein Spediteur mit unerwarteter schwerer Ladung und man ist froh wenn der Nachbar mal aushelfen kann. Gerne darf hierfür mit uns Kontakt aufgenommen werden: MDS Messebau und Service GmbH

Mittwoch, Juni 02, 2010

Keine rasenden Messebau-Transporter mehr?

Ist die Zeit der rasenden Messebauer bald vorbei?

Wir mussten unseren Sprinter 318CDI schon freiwillig auf 144 km/h drosseln, damit keiner mit mehr als 180 km/h die linke Spur freiräumt. Jetzt aber mit dem Motor (6 Zylinder und ca 180 PS) nur noch 120/100 km/h zu fahren ist eine Strafe, oder?

Nach Informationen von Auto Bild plant die EU ein Tempolimit, das Kleintransporter bis 3,5 Tonnen auf 120 km/h beschränken soll. Allerdings geht es der EU zumindest offiziell nicht um Sicherheitsaspekte, sondern um die Senkung des CO2-Ausstoßes. Entsprechend unterschiedlich reagiert die Politik. Während dem EU-Abgeordneten Michael Cramer (Grüne) ein Tempolimit von 120 km/h nicht weit genug geht und er daher gleich eines von 100 km/h fordert, ist sein FDP-Kollege Holger Krahmer gegen ein Tempolimit, das unter dem Deckmantel des Umweltschutzes daherkommt. 2008 verursachten die 3,5-Tonner unter den Nutzfahrzeugen die meisten Unfälle mit Verletzten, exakt 18.121, im Vergleich zu 1995 eine Steigerung von 17 Prozent.

Quelle: dekra.net

Der Messebau und die liebe Maut

Wenn die Bundesregierung tatsächlich für LKW unter 12 Tonnen zukünftig Maut erheben sollte, haben wir ja alles richtig gemacht. Ab Oktober 2010 haben wir keinen 12-Tonner mehr und transportieren unsere Messestände ausschließlich in Wechselbrücken mit 40-Tonnern und dem kombinierten Verkehr auf der Schiene. Je höher die Mautkosten werden, desto wettbewerbsfähiger werden wir. Mit jedem Kilometer auf der Schiene sparen wir die Maut, viel Diesel und die Arbeitszeit ein. Der Transport auf der Schiene mit dem Kombiverkehr wird damit immer wirtschaftlicher. Ab Oktober haben wir dann 2 LKW MAN mit der höchsten Emissionsschutzklasse EEV und 2 LKW Actros mit der zweithöchsten Emmissionsklasse E4 und sind dann mit den günstigsten Mauttarifen unterwegs.

Folgenden Artikel fand ich bei der Verkehrsrundschau:
Die Bundesregierung erwägt nach einem Zeitungsbericht, künftig auf vierspurigen Bundesstraßen die LKW-Maut zu erheben. Davon erhoffe sich Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) jährliche Mehreinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe, wie die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin berichtet. Die für 2011 angepeilte Ausweitung der LKW-Maut auf Bundesstraßen werde auf der Sparklausur des Bundeskabinetts am kommenden Sonntag und Montag zur Sprache kommen, berichtet die Tageszeitung. Nach VerkehrsRundschau-Informationen wird in Koalitionskreisen zudem die Ausweitung der LKW-Maut auf LKW unter zwölf Tonnen zulässigem Höchstgewicht diskutiert.

Zuletzt hatte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Thüringens Verkehrsminister Christian Casius (CDU), die Ausweitung der LKW-Maut auf Bundesstraßen als Möglichkeit bezeichnet. Die LKW-Maut gilt bisher nur für Autobahnen und einige wenige Bundesstraßen für LKW ab zwölf Tonnen.

Montag, Mai 31, 2010

Erweiterung unseres Messebau-Lagers

Seit Mitte des letzten Jahres sind wir mit der Optimierung unseres Lagers in der Brauerstraße beschäftigt. Mit einigen Umbauten von Lagerbühnen und Tragarmregalen konnten wir zusätzlich Platz schaffen, der sich dann aber sehr schnell wieder füllte. Auch das Aussortieren von schon lange nicht bewegten Bauteilen brachte uns in den letzten Monaten immer ein Stück weiter.

Wenn eine Saison zu ende geht kommen alle Messestände zurück und wir bekommen Probleme unser Material unterzubringen. Erst nach dem Sommer, wenn die Herbstmessen wieder kommissoniert werden, verlässt das Material wieder das Lager. Zum Kommissionieren benötigt man ausreichend Platz und hier liegt das Problem.

Wir haben ein externes Lager gefunden das wir günstig anmieten konnten. Es ist übrigens ein Teil unserer alten Immobilie die wir 1999 an Möbel Kraft verkauft haben. Die steht jetzt leer und wir haben sogar die Möglichkeit uns dort zu erweitern falls nötig, denn das gesamte Gebäude steht leer.

Dafür haben wir noch einen 2 to. Gabelstapler und ca 30 m Lagerregale gekauft und werden im Juni die Materialien, die maximal 1 - 2 mal im Jahr umgeschlagen werden, dort einlagern.

So sind wir in der Lage die vielen Messestände für September und Oktober viel schneller zu kommissionieren.

Sonntag, Mai 30, 2010

Hund müsste man sein

So ein Hundeleben hat schon etwas Entspanntes.

Unseren Briard Kira haben wir vor zwei Wochen geschoren. Seit dem schläft sie lieber in unseren Wohnräumen, denn draußen ist es immer noch nicht sommerwarm.

Freitag, Mai 28, 2010

Blinker nicht nur zum Abbiegen

Blinker benutzt man nicht nur zum Abbiegen und Lichthupen nicht nur zum Nötigen!

Gestern war ich mit dem Anhänger auf der Landstraße unterwegs und ich wunderte mich ein wenig über die Unwissenheit mancher Auto- und Motorradfahrer in Sachen Kommunikation über Blinker und Lichthupe.

Man kann mit einem Anhänger nicht sehr schnell fahren und so kann es vorkommen, dass ein paar Fahrzeuge aufgehalten werden. Für die nachfolgenden Fahrer ist es nicht so einfach zu überholen, da man schlecht durch den Anhänger durchschauen kann. Als vorrausfahrendes Gespann/LKW kann man da helfen und das mache ich dann auch gerne:

Kurzes Rechtsblinken des Gespann/LKWs bedeutet: “Soweit ich sehen kann, kommt kein Gegenverkehr. Du kannst mal vorsichtig versuchen, zu überholen!”

Nachdem der “Verfolger” vorsichtig überholt hat, möchte er sich natürlich bedanken! Ganz einfach: kurz links blinken, dann kurz rechts heißt: “Danke für Deine Hilfe!”

In der Regel kommt dann noch kurz eine Lichthupe vom Gespann/LKW-Fahrer: “Gern geschehen, gute Fahrt!”

Auf meinen gestrigen ca. 120 Kilometer Landstraßenfahrt hatte ich keinen einzigen Fahrer der die Zeichen gleich begriff. Nachdem dann mal einer überholte hatte es keiner nötig sich zu bedanken.

Diese Art von Hilfe und Freundlichkeit scheint in Vergessenheit zu geraten. Schade!

Dienstag, Mai 25, 2010

funny truck drivers

Kein Kommentar! :-D

Der Messebau auf der Landstraße

Auch wir kämpfen uns im Sommer über die Landstraßen damit der Urlaubsverkehr besser rollt. Die Ferienreiseverordnung tritt ab dem 03.07.2010 wieder in Kraft und verbietet es uns auch am Samstag mit unseren LKW auf einigen Autobahnen zu fahren. Wenigstens hat mal jemand eine vernüftige Karte ausgearbeitet:

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) hat seine Ausweichstreckenkarte für Lkw- und Pkw-Fahrer neu aufgelegt...

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) hat seine Ausweichstreckenkarte für Lkw- und Pkw-Fahrer neu aufgelegt. Sie wurde in Abstimmung mit den Straßenbauverwaltungen erarbeitet und bietet laut BGL Hilfe für die Fahrer, die in der Ferienzeit an Samstagen unterwegs sein müssen. Hintergrund: An allen Samstagen vom 3. Juli bis einschließlich 28. August besteht für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und Anhänger hinter Lkw in der Zeit von 7 bis 20 Uhr ein Fahrverbot auf zahlreichen Streckenabschnitten.

Die Ausweichstreckenkarte schlägt Alternativstrecken von fast 4.900 Kilometer Länge vor. Laut BGL sind diese Strecken auf ihre Eignung für Last- und Sattelzüge bis 40 Tonnen überprüft worden. Einschränkungen durch größere vorhersehbare Baumaßnahmen, Sperrungen für Transporte von Gefahrgütern oder wassergefährdender Ladung und Nachtfahrverbote wurden in der Karte gekennzeichnet. Darüber hinaus werden Informationen über aktuelle Lkw-Durchfahrtsverbote und Umweltzonen gegeben. Außerdem seien mautpflichtige Bundesstraßen gesondert markiert.

Die BGL-Ausweichkarte ist ab sofort für 2,89 Euro plus Mehrwertsteuer und Versandkosten verfügbar. Sie kann im Einzelversand nur gegen vorherige Überweisung bzw. Vorkasse (zum Beispiel Briefmarken) in Höhe von 4,95 Euro (Bruttopreis plus Versandkosten) bezogen werden. Bei Bestellung von mehreren Exemplaren erfolgt der Versand mit Rechnung.

Die Bestelladresse lautet BDF-Infoservice GmbH, Postfach 93 02 60 in 60457 Frankfurt/Main. Ansprechpartner ist Herbert Schwichtenberg unter der Telefonnummer 0 69/7 91 92 78. Die Karten können auch über die Faxnummer 0 69/7 91 92 27 oder per E-Mail bdf-infoservice@bgl-ev.de erworben werden. Preise für Bestellungen ab zehn Karten gibt es auf Anfrage beim BGL.
Quelle: Dekra.net

Montag, Mai 24, 2010

Köln rettet seine Messe vor der Pleite

Folgenden interessanten Artkel fand ich der Welt.de

Stadt gewährt bis zu 50 Millionen Euro - Umstrittene Immobiliengeschäfte

Rettungsprogramme sind derzeit gang und gäbe in der Wirtschaft. Nun hat auch die Stadt Köln ein Hilfspaket auf den Weg gebracht. Über ein so genanntes Cash-Pooling unterstützt sie ihre finanziell angeschlagene Tochtergesellschaft Kölnmesse. Bis zu 50 Mio. Euro kann das Unternehmen bis Ende 2012 über diesen internen Liquiditätsausgleich von der Stadt bekommen. Das Geld fließt dabei in Form von verbilligten Krediten an die klamme Messegesellschaft, die sonst für eigene Darlehen exorbitant hohe Zinsen bezahlen müsste. Im ersten Schritt dürfte die Stadt einen hohen einstelligen Millionenbetrag an die Messe weitergeben. "Wir haben derzeit einen besonderen Finanzbedarf", bestätigt Messe-Geschäftsführer Gerald Böse im Gespräch mit der WELT.

Der Manager begründet den Engpass unter anderem mit dem krisenbedingten Absturz der Konjunktur. Zwar war 2009 das bislang umsatzstärkste Geschäftsjahr für die Rheinländer. Auf rund 230 Mio. Euro summieren sich die Erlöse, da mehrere Großveranstaltungen mit unterschiedlichen Messerhythmen zusammengefallen und immerhin elf neue Projekte hinzugekommen sind wie etwa die imageträchtige Computerspielemesse Gamescom. Trotzdem liegt der Umsatz dem Vernehmen nach fast zehn Prozent unter dem vor der Krise aufgestellten Wirtschaftsplan. Zudem steht unter dem Strich ein Fehlbetrag von 19 Mio. Euro. Damit ist das Minus fast doppelt so hoch wie ursprünglich kalkuliert.

In Köln gab es daher sogar schon Gerüchte um eine drohende Zahlungsunfähigkeit der Messegesellschaft. Dem allerdings widerspricht Gerald Böse energisch. "Die Lage ist nicht besorgniserregend. Und es gibt auch keinerlei Insolvenzrisiko", sagt der Geschäftsführer mit Verweis auf hohe Eigenkapitalreserven. Zudem sei die Messegesellschaft im Kerngeschäft sogar profitabel. Dass wie bislang vorgesehen ab 2012 auch unter dem Strich wieder schwarze Zahlen stehen, glaubt der Geschäftsführer dagegen nicht mehr.

Zu schaffen machen der Kölnmesse neben der Konjunkturschwäche vor allem die hohen Mietzahlungen für das in Teilen neu gebaute Gelände. Gut 27 Mio. Euro werden jedes Jahr für die vier so genannten Nordhallen sowie für Kongressflächen und das Verwaltungsgebäude fällig. Bauherr und Eigentümer der Hallen ist ein Fonds des Immobilienentwicklers Oppenheim-Esch, den unter anderem die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff gezeichnet haben. Der Fonds nun vermietet die Immobilien an die Stadt Köln, die sie anschließend an die Kölnmesse weiterverpachtet.

Doch das Dreiecksgeschäft ist umstritten. Die Europäische Union (EU) fordert sogar eine Rückabwicklung des Geschäfts, zumal der Bauauftrag für Oppenheim-Esch nicht europaweit ausgeschrieben war. Um bereits angedrohte Strafzahlungen zu vermeiden, verhandelt die hoch verschuldete Stadt daher mit Oppenheim-Esch über den Kauf der Immobilien. Ergebnisse müssen spätestens Ende Juni vorliegen. Denn dann läuft die EU-Frist für die Neuregelung der Vertragskonstellationen aus.

Keinen Rüffel aus Brüssel erwartet die Stadt dagegen für das vereinbarte Cash-Pooling. Das Instrument sei mit dem europäischen Beihilferecht vereinbar, versichern Stadt und Messe gleichermaßen. Zwar gab es bei der Abstimmung im Rat auch Gegenstimmen. Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) aber zeigt sich überzeugt davon. "Die wirtschaftliche Bedeutung der Messegesellschaft rechtfertigt diesen Schritt", sagt der Politiker. Roters verweist auf die so genannte Umwegrendite, also die von Ausstellern und Besuchern angeschobenen Folgegeschäfte etwa für Hotels und die Gastronomie, für Verkehrsbetriebe und Einzelhandel oder für Handwerker und Dienstleister. Im Großraum Köln soll dieser volkswirtschaftliche Effekt allein die stattliche Summe von einer Mrd. Euro betragen.

Roters fordert allerdings auch zusätzliche Anstrengungen von der Kölnmesse. Und die hat Geschäftsführer Böse zugesagt. Das wird ziemliche Schmerzen verursachen. Um jährlich rund zehn Mio. Euro will der Firmenchef die Kosten senken. Bis 2012 werden dafür 80 von insgesamt 500 Arbeitsplätzen abgebaut, Tochtergesellschaften in den Konzern reintegriert und unprofitable Branchenschauen gestrichen. Das ist schon geschehen bei der Hausgerätemesse Domotechnica, der Kirchenmesse Ecclesia oder auch exotischen Auslandsveranstaltungen wie die Photo Imaging Expo in Tokio oder die World of Food in China.

Denkbar ist für Böse zudem die Beteiligung privater Investoren. Dafür könnte das Unternehmen wie an anderen Standorten bereits geschehen in eine Betriebs- und eine Besitzgesellschaft aufgeteilt werden. Und schließlich sollen neue Formate entwickelt oder von anderen Standorten angelockt werden, um das Gelände vor allem in den veranstaltungsarmen geraden Jahren besser auszulasten. Böse denkt dabei vor allem an Themen wie Informationstechnologie, Medien und Kommunikation oder Medizin und Maschinenbau.

Samstag, Mai 22, 2010

MDS Messebau als Reiturniersponsor

Der Reit- und Voltigierverein (RVV) Buchholz-Vaensen eröffnete am Wochenende vom 24. - 26.04.2010 die grüne Saison mit seinem dreitägigen Springturnier. Von Freitag bis Sonntag wurden 14 Prüfungen im Springen angeboten.

Das Ein-Sterne-Springen der Klasse S mit Stechen hat MDS Messebau und Service gesponsort. Es haben 61 Reiter für den Großen Preis von Buchholz-Vaensen gemeldet. Neun Reiter kamen fehlerfrei durch diesen Parcous und qualifizierten sich damit für das Stechen. Darunter auch Dennis Diercks vom RVV Buchholz-Vaensen, der auf Cortino eine herausragende erste Runde zeigte. Desweiteren waren Hilmar Meyer, Linn Zakariasson, Cerrin Döhle, Gerold Gögele, Jörg Peper, Dania Koop und Harm Wiebusch für das Stechen qualifiziert. Nach einer extrem spannenden Stechrunde gewann Hilmar Meyer (Reitverein Aller-Weser) den „Großen Preis“ und damit auch unsere Abschwitzdecke mit MDS-Logo auf Cordero Skovsby in einer Zeit von 39,72 Sekunden.

Meine Tochter Tanita ritt mit Lou-Lou ein Stil-A-Springen und ein L-Springen. Ihre Schabracken waren mit einem MDS-Logo versehen und jedes Springen ging über unseren neuen MDS-Sprung. Dieser Sprung wurde von unserer Grafikerin Franziska gestaltet, in der Tischlerei von Andreas gebaut und in unserem Beschriftungsatelier beschriftet.

Einen ausführlicheren Bericht über das Turnier hat meine Frau Nicole auf dem Blog des RVV-Buchholz-Vaensen veröffentlicht

Mittwoch, Mai 12, 2010

Drei erfolgreiche Tage im Messebau

Anfang dieser Woche war bei mir alles noch sehr angespannt. Sehr hohe offene Posten die viele Tage überfällig waren und kaum irgendwelche Auftragserteilungen für zukünftige Messen hellten meine Stimmung wenig auf.

Am Dienstag verlängerte unser größter Kunde für weitere 3 Jahre und die ersten Aufträge für den messereichen September traffen in diesen Tagen ein. Wir konnten in dieser Woche Zahlungeingänge von fast 10% unseres Jahresumsatzes verzeichnen. Die Zahlungseingänge wurden durch aktiveres Forderungsmanagement ausgelöst und dezimierte die offene Postenliste ordentlich.

So können wir schon ganz anders dem Sommer entgegen sehen.

Das Fliegen im Messebau mit Aschewolken

Hoffentlich merkt die Aschewolke nicht, dass wir morgen wieder nach Brimingham fliegen wollen ;-)

Dienstag, Mai 04, 2010

Gabelstaplerfahrer Klaus im Messebau?

Ab Morgen sehe ich das Gabelstaplerfahren mit unseren 3 Gabelstaplern und unseren 2 Kommisionierern im Lager von MDS Messebau etwas anders. Heißt bei uns nicht auch ein Gabelstapler-Fahrer Klaus? Ich werde jetzt immer an diesen Film denken, etwas schmuzeln und im Innersten hoffen, dass weiterhin nichts bei uns passiert :-)

Messebauer mit einem Fuhrpark können sich freuen

Die De-minimis-Förderung der BAG wurde erhöht und gleichzeitig wurde die Antragsfrist bis zum 30.06. verlängert. Die BAG bekommt das Geld einfach nicht unter die Leute. Ich denke das Problem ist die Liquidität der Unternehmer mit Fuhrpark. Man muss die Ausgaben für diese Förderung erst einmal verauslagen bevor man diese dann irgendwann wieder erstattet bekommt.

Wir werden diese Förderung auch dieses Jahr voll ausschöpfen und die uns zustehenden 6.000 € in Anspruch nehmen.

Folgenden Artikel fand ich heute in der Verkehrsrundschau:
De Minimis: Mehr Geld für Unternehmer

Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat bestätigt, dass das De-Minimis-Programm zugunsten des Güterkraftverkehrsgewerbes geändert wird. „Der jährliche Förderhöchstbetrag pro Unternehmen soll für das laufende Jahr von derzeit 33 000 auf 66.000 Euro verdoppelt werden, sagte Ressortsprecherin Sabine Mehwald gegenüber der VerkehrsRundschau. Außerdem werde der fahrzeugbezogene Förderhöchstbetrag von derzeit 1400 auf 2000 Euro angehoben werden.

Zusätzlich soll wie bereits gemeldet, die Antragsfrist vom bereits verstrichenen 31. März auf den 30. Juni verlängert werden. Derzeit wird die Änderungsbekanntmachung der De-Minimis-Förderrichtlinie zwischen den Ministerien abgestimmt. Den Änderungen waren Gespräche zwischen dem Ministerium und den Verbänden vorausgegangen.

Luftraum wieder frei - Messemonteure fliegen wieder

Da hat sich die Aschewolke wieder schnell aufgelöst. Dann können unsere Monteure wieder fliegen. Sehr gut!

Mit Aschewolken wird Messebau schwieriger

Am Donnerstag fliegen unsere Monteure nach Birmingham. Pünktlich heute Morgen tauchen schon wieder Nachrichten über Aschewolken und Flugausfälle auf. Verziehen diese sich wieder rechtzeitig oder sollen wir die Monteure nun mit auf den LKW setzen? Alles nicht so einfach im Messebau!

Folgenden Artikel fand ich bei der Verkehrsrundschau:
Erneut Flüge wegen Vulkan-Aschewolke gestrichen

London/Dublin/Brüssel. Gut zwei Wochen nach dem Chaos im europäischen Luftverkehr hat die Vulkanasche aus Island wieder für Flugverbote gesorgt. In Irland und der britischen Provinz Nordirland mussten am Dienstagmorgen alle Flughäfen schließen. In kleinen Teilen Schottlands, auf den Inseln der Äußeren Hebriden, galt das Flugverbot schon am Montagabend. Am Nachmittag sollten die Beschränkungen aber wieder aufgehoben werden.

In Brüssel kamen derweil die europäischen Verkehrsminister zusammen, um über ein besseres Krisenmanagement im Luftverkehr zu beraten. Der britische Wetterdienst erklärte, die Wolke ziehe nordwestlich in Richtung Atlantik. Damit wäre Deutschland nicht erneut betroffen.

Auch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) drohen in Deutschland bis zum Wochenende vermutlich keine Flugausfälle. Das Tief "Ulrike" bringe vom Mittelmeer Regen nach Deutschland, der die Asche aus der Luft waschen würde, sagte Andreas Friedrich, Meteorologe beim DWD. Der Wind wehe die Achewolke derzeit von Island nach Irland und Großbritannien. Von dort aus werde die Asche aber westwärts auf den Atlantik getrieben.

Die irische Luftfahrtbehörde IAA und die britische Behörde CAA teilten mit, die Aschekonzentration liege über den Grenzwerten, die mit Triebwerksherstellern und Flugzeugbauern vereinbart worden war. Ab 13.00 Uhr (14.00 Uhr MESZ) dürften die Flughäfen in Irland und Nordirland allerdings wieder den Betrieb aufnehmen. Flüge aus dem Rest Europas durften auch während der Sperre über Irland fliegen. Der Luftraum in Kontinentaleuropa sei nicht betroffen, hieß es in der Mitteilung der IAA.

Es handele sich nicht um einen neuen Vulkanausbruch, sondern um eine alte Aschewolke, die der Wind in Richtung Irland und Schottland drücke, sagte IAA-Chef Eamonn Brennan dem irischen Sender RTE.

Der isländische Vulkan Eyjafjalla war Mitte April ausgebrochen. Kurz darauf wurden in ganz Europa Flugverbote verhängt. Hunderttausende Passagiere saßen auf der ganzen Welt fest, Fluggesellschaften mussten Millionenverlust verkraften.

Donnerstag, April 29, 2010

Tischler/in für den Messebau gesucht

Wir suchen ab 16.08.2010 eine/n

zuverlässige/n Tischler/in

Wir wünschen uns sorgfältige und flexible Mitarbeiter, die in unser junges Team hineinpassen.

Ihr Aufgabengebiet wird sein:
Die Anfertigung und Konfektionierung der Messestände hier in Buchholz und die Montage auf allen Messeplätzen in Europa. Ein FS Klasse II / CE wäre von Vorteil.

Wir bieten Ihnen :
einen krisenfesten Arbeitsplatz, Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen,
Tagesspesen bei Abwesenheit,
Übernachtungen grundsätzlich im Hotel

Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe. Eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich.

Sind Sie interessiert, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Karsten Niemann.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung, Ausführung mbH
Brauerstr. 11 • 21244 Buchholz
info[at]mdsmessebau.de

Mittwoch, April 28, 2010

Messebesucher-Rückgang auf der HMI

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Hannover – Besuchereinbruch auf der Hannover-Messe: Insgesamt ging die Zahl der Gäste um rund 20 Prozent auf 150.000 zurück, wie die Messegesellschaft am Freitag zum Ende der Industrieschau mitteilte. Die Veranstalter werteten die größte Industriemesse der Welt dennoch als Erfolg. Die Organisatoren machten die Flugverbote für den Rückgang verantwortlich. „Die Sperrung des Luftverkehrs und ein tagelanges Hin und Her haben wir am Montag, Dienstag und Mittwoch massiv zu spüren bekommen. Dies konnte bis zum Ende der Messe nicht mehr ausgeglichen werden”, sagte Messechef Wolfram von Fritsch. Nach seinen Angaben waren die Rückgänge vor allem bei Besuchern aus Asien und Nordamerika spürbar.

Im Messebau verwenden wir andere Tauchsägen

Eine etwas andere Tauchsäge. Im Messebau sind die Teile etwas handlicher und können nicht wirklich im Wasser tauchen :)

Mittwoch, April 21, 2010

Messebau - Sonntagsfahrverbot für LKW gelockert

Der Aschewolke sei Dank!

Um die Auswirkungen der Aschewolke auf Warentransporte zu mildern, wird das Lkw-Sonntagsfahrverbot am kommenden Sonntag bundesweit gelockert. Betroffen seien solche Güter, die sonst über den Luftverkehr befördert würden, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Magdeburg. Sie könnten auch am Sonntag über die Autobahnen befördert werden. Darauf hätten sich die Verkehrsminister der Länder und des Bundes am Mittwoch in einer Telefonkonferenz verständigt. Anträge müssten die jeweiligen Speditionen bei den Landkreisen stellen. Diese würden die Transporte unbürokratisch genehmigen.

Messestände werden ab und zu auch mit dem Flugzeug transportiert, oder? :-)

Quelle: Verkehrsrundschau

Montag, April 19, 2010

Messebau - Verrückter Wochenbeginn

Das war ja mal ein Montag im Messebau!

Auf der Bauma sind gestern Abend nicht mehr alle Aussteller an den Messeständen aufgetaucht. Also sind unsere Monteure heute morgen kurz vor der Öffnung der Messe noch einmal hin und haben die Übergaben der Messestände beendet.

Bereits am Freitag hatten wir eine Wechselbrücke, für den Messeeinsatz "Tea & Coffee World Cup 2010" in Wien, in HH-Billwerder auf die Bahn gesetzt. Diese sollte am Montag in Duisburg sein und umgesetzt werden auf den Mozart-Express über Wels nach Wien. So weit so gut. Leider sind nun ein paar Chaoten auf die Idee gekommen einen Lastkraftwagen unterhalb einer Eisenbahnbrücke anzuzünden. Am Montagmorgen stand unsere Wechselbrücke somit noch in Hamburg und nicht in Duisburg. Die Planung mit Reservetagen zahlt sich wieder einmal aus.

Dank der isländischen Aschewolken haben wir alle geplanten Flüge unserer Monteure für diese Woche umgeplant. Der gesamte Firmenfuhrpark kommt zum Einsatz. Die Monteure die nach Wien fliegen sollten reisen jetzt mit dem PKW an und sind insgesamt 2 Tage länger unterwegs.

Einer unserer LKW hatte gegen Abend beim Abbladen in Wels Schwierigkeiten mit der Ladebordwand am Motorwagen. Die Lösung liegt so nahe, denn der Anhänger hat noch eine Ladebordwand und man muss nur Umbrücken und es kann weiter gehen. Kurze Zeit später rief der Fahrer an, dass auch diese Ladebordwand defekt ist. Ich leitete das Fahrzeug bis kurz nach 18:00 Uhr in eine Scania-Werkstatt die das Fahrzeug noch gleich fertig machten.

Vielleicht sollte ich jetzt schnell nach Hause bevor noch etwas passiert.

Sonntag, April 18, 2010

bauma 2010 startet trotz Aschewolken

bauma 2010 startet Messeprogramm wie geplant

Sämtliche Veranstaltungen rund um die Weltleitmesse bauma 2010 (19.-25. April 2010) werden im geplanten Rahmen durchgeführt. Die Messe München International unternimmt alle Anstrengungen, um die Auswirkungen des gesperrten Lauftraums für Aussteller und Besucher der bauma 2010 so gering wie möglich zu halten.

Die weitere Entwicklung der Situation im europäischen Flugverkehr kann derzeit nicht genau vorhergesagt werden.Es wird allen Gästen empfohlen, die mit dem Flugzeug zur bauma 2010 anreisen, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen sowie sich über die entsprechenden Medien über die aktuelle Situation zu informieren.

Quelle: bauma.de

Auch hier sind alle unsere Messestände fertig. Der größte Teil der Aussteller ist bereits eingetroffen und richtet die Messestände ein. Jetzt muss der Luftraum nur noch freigegeben werden.

Tipps für die Anreise zur HMI 2010

Aktuelle Hinweise für Besucher der HANNOVER MESSE 2010

Besucher der HANNOVER MESSE 2010, die mit dem Flugzeug anreisen wollen, werden gebeten, sich direkt mit Ihren nationalen Fluglinien oder Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen. Dort erhalten sie aktuelle Informationen über die Möglichkeiten der Anreise nach Hannover.

Hilfreiche Links:

Liste der Fluggesellschaften
Auf der Website des Hannover Airport finden Sie eine Liste der Fluggesellschaften, die den Flughafen Hannover bedienen:
www.hannover-airport.de

Umfassende Listen von Fluggesellschaften (ohne Gewähr) finden Sie auf der folgenden Webseite:
Fluggesellschaften

Information der Lufthansa
Die Lufthansa bietet nach eigenen Angaben bei innerdeutschen Verbindungen an, Bahntickets auf der gleichen Strecke zu erstatten. Über die kostenlose Telefonnummer 0800 - 8506070 können Umbuchungen und Stornierungen vorgenommen werden.

Je nach aktueller Entwicklung der Lage im europäischen Flugverkehr wird auch für Besucher die Einrichtung eines Bustransfers von ausgewählten europäischen Luftdrehkreuzen nach Hannover in Erwägung gezogen.

Anreisenden mit der Bahn - insbesondere aus dem Ausland - wird empfohlen, für die ausgesuchten Züge internationale Platzreservierungen vorzunehmen.

Es wurde eine Hotline für alle Anfragen mit der Nummer +49 511 890 eingerichtet. Sie können Ihre Anfragen auch per E-Mail an info@messe.de richten.

Zum Hintergrund
Trotz erheblicher Behinderungen im internationalen Luftverkehr wird die Hannover Messe 2010 wie geplant ausgerichtet. Die Veranstaltung ist bereits jetzt zu 85 Prozent aufgebaut.

Die HANNOVER MESSE 2010 wird wie geplant am Sonntagabend, 18. April, von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und dem italienischen Wirtschaftsminister Claudio Scajola eröffnet. Scajola erklärte sich bereit, mit dem Auto aus Rom nach Hannover zu kommen, um an der Eröffnung teilzunehmen, sofern die Aschewolke eine Anreise mit dem Flugzeug verhindern sollte.

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket reagiert die Deutsche Messe AG auf die derzeitige Situation und wird alles daran setzen, die Folgen für Aussteller und Besucher möglichst gering zu halten.

Quelle: hannovermesse.de

Die Messestände unserer Kunden sind übrigens zu 100% fertig. Alle sind gespannt wie lange denn die Luftfahrtbehörden den Luftraum noch geschlossen halten wollen.

Samstag, April 17, 2010

Kaum Beeinträchtigungen durch Vulkanasche

Für dieses Wochenende ist eigentlich viel Hektik angesagt gewesen, denn wir haben in Hannover die "Industrie 2010" und in München die "Bauma 2010" zu übergeben. Diese beiden Messen gehören mit zu unseren größten Einsätzen im ersten Halbjahr.

Erstaunlicherweise kommen die Aussteller durch das Flugverbot nicht später sondern früher an Ihre Messestände. Ich denke wie sie erfuhren, dass der europäische Flugraum gesperrt wird, haben sie sich früher auf den Weg gemacht. In München sind zwei Tage vor Beginn der Messe erstaunlich viele Aussteller schon an Ihren Messeständen. Unsere Monteure hatten alle Montagen bereits abgeschlossen, so dass alle ganz entspannt die Restarbeiten verrichten.

Nur Frau Kazianis konnte nicht von Hamburg nach München fliegen um die Kunden an ihren Messeständen zu begrüßen. Die Aufgabe übernimmt jetzt der sehr erfahrene Vorarbeiter in München selber. In München läuft zur Zeit alles erstaunlich relaxt!

In Hannover hatten wir gestern schon alles fertig. Heute haben wir keine Monteure auf dem Hannover Messegelände. Erst Morgen werden die Messestände den Kunden übergeben.

Donnerstag, April 08, 2010

Springer & Jacoby ist pleite

Jahrelang gehörte Springer & Jacoby zu den führenden deutschen Kreativagenturen. Nun meldet die Hamburger Werbeagentur Insolvenz an.

Eines der Flaggschiffe der deutschen Werbebranche tritt den Weg zum Insolvenzrichter an. Er sehe keine Chance mehr auf eine Rettung der Agentur, sagte Inhaber Lutz Schaffhausen dem Fachblatt Werben & Verkaufen. "Unser Versuch der Sanierung ist gescheitert. Der Betrieb wurde bereits eingestellt."

Die Agentur, die im vergangenen Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte, gehörte jahrelang zu den führenden deutschen Kreativagenturen und beschäftigte zeitweise mehrere hundert Mitarbeiter.

Schon vor Jahren setzte jedoch ein stetiger Sinkflug ein; 2006 verlor Springer & Jacoby den Schlüsselkunden Mercedes, der rund ein Drittel zum Umsatz beigesteuert hatte. Die Suche nach einem Käufer scheiterte. Die letzten 30 Mitarbeiter wurden bereits zum Ende März entlassen.

Quelle: Zeit.de

Freitag, April 02, 2010

Ölpreis auf 18-Monats-Hoch

Nicht nur der Ölpreis ist in Erwartung auf konjunkturelle Belebung auf seinem 18-Monats-Hoch, sondern auch der Dax hat nach der Lehman-Pleite im September 2008 seinen höchsten Stand erreicht.

Die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Europa ziehen deutlich an, die Auftragsbücher im Maschinenbau füllen sich aufgrund des niedrigen Euros und die Kennzahlen der US-Konjunktur verbessern sich deutlich.

Es kann gerne wieder losgehen. Auch wenn noch viel Erwartung in den Zahlen enthalten ist, so stimmt es mich hoffnungsvoll, dass im Herbst unsere Wirtschaft einen merklichen Aufschwung erlebt.

Folgenden Artikel las ich im Handelsblatt:
Der Ölpreis ist am Donnerstag auf ein 18-Monats-Hoch geklettert. Der Preis für ein Barrel der Referenzmarke schloss in New York bei 84,87 Dollar, das sind 1,11 Dollar mehr als am Vortag. Zwischenzeitlich lag der Preis sogar bei 1,8522 Dollar. Grund für den jüngsten Preisanstieg sind Erwartungen, dass die globale Wirtschaft bald aus dem Tal herauskommt und damit die Nachfrage nach Öl steigt. Im Februar hatte der Ölpreis noch bei 69 Dollar gelegen.

Donnerstag, April 01, 2010

Jetzt mit Dieselpartikelfilter

Bei Mercedes wurde heute einer unserer MB Actros 2646 mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet. So wird dieses Fahrzeug in Zukunft mit der grünen Umweltplakette unterwegs sein. Dann dürfen wir wieder jeden Messeort Deutschlands anfahren, auch die mit einer strengen Umweltzone.

Zusätzlich sparen wir mit diesem Fahrzeug jetzt erhebliche Kosten bei der Maut. Von 20,4 Cent/km auf 18,3 Cent/km sinkt für das Fahrzeug die Maut bei Fahrten mit dem Tandemanhänger.

Die Kosten für diesen Dieselpartikelfliter finanzieren wir zum den größten Teil über die De-minimis-Förderung der BAG. Von den 5400 € erhalten wir so 3600 € wieder.

Die letzten zwei Fahrzeuge mit einer gelben Plakete werden im Oktober für zwei neue MAN 26440 mit der höchsten Emmissionsklasse EEV in Zahlung geben. Für die beiden Fahrzeuge werden wir dann nur noch 15,4 Cent/km Maut bezahlen.

Montag, März 29, 2010

Reisekosten: Steuertipps für Geschäftsreisende

Diesen sehr verständlich geschriebenen Artikel zu Spesen und Reisekosten fand ich bei Anwalt.de:
Die Aufwendungen für beruflich oder betrieblich veranlasste Geschäftsreisen können als Werbungskosten oder Betriebsausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden. Bei den Verpflegungs- und Übernachtungskosten haben sich wichtige Änderungen ergeben, etwa bei gemischt veranlassten Reisen, bei den Pauschalbeträgen für Auslandsreisen und wegen der neuen Umsatzsteuer für Hotelübernachtungen. Die Redaktion von anwalt.de informiert Selbständige, Arbeitnehmer und Arbeitgeber über den aktuellen Stand.

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen hat der Gesetzgeber Geschäftsreisenden ein Frühstücksei gelegt.Steuerliche Geltendmachung von Reisekosten

Zu den geschäftlichen Reisekosten, die beim Fiskus geltend gemacht werden können, zählen grundsätzlich Verpflegungsmehraufwendungen, Reisenebenkosten, Übernachtungskosten und auch die Fahrtkosten (Lohnsteuerrichtlinien 2008). Die Steuervergünstigung besteht für alle Reisekosten im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit, die bei einer Auswärtstätigkeit anfallen. Selbständige und Unternehmer können ihre Ausgaben für Geschäftsreisen als Betriebskosten beim Finanzamt einreichen. Arbeitnehmer können Reisekosten, die auf einer beruflich veranlassten Auswärtigkeitstätigkeit entstehen, sofern sie nicht vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden, als Werbungskosten mit entsprechenden Einzelnachweisen geltend machen.

Zum 1. Januar 2008 wurde die Differenzierung zwischen Fahrtätigkeit, Dienstreise und Einsatzwechseltätigkeit abgeschafft, so dass jetzt allein das Kriterium „beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit" vorliegen muss. Das ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und an keiner seiner regelmäßigen Arbeitsstätten beruflich tätig ist. Als Arbeitsstätte ist ein Betrieb des Arbeitgebers anzusehen, wenn der Arbeitnehmer sie im Jahresdurchschnitt mindestens an einem Tag in der Woche aufsucht.

Hinweis: Keine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn die Arbeitsleistung ausschließlich an wechselnden Einsatzorten erbracht wird. Denn dies begründet wegen der wöchentlichen Fahrten zum Arbeitgeber gleichzeitig eine regelmäßige Arbeitstätte. Diese Fahrten sind dann steuerrechtlich entsprechend als Arbeitsweg wie von Wohnung zur Arbeitstätte und zurück zu behandeln (Pendlerpauschale). Keine steuerfreie Erstattung durch den Arbeitgeber ist ebenfalls bei Außendienstlern möglich, die beispielsweise einmal in der Woche in die Firma fahren um z.B. Bürotätigkeiten zu erledigen.

Aus- und Fortbildungen sind steuerrechtlich wie Auswärtstätigkeiten zu behandeln, wenn sie vorübergehend außerhalb der Arbeitsstätte stattfinden. Die diesbezüglich vormals bestehende 3-Monats-Frist ist entfallen, so dass damit zusammenhängende Fahrt- und Verpflegungskosten jetzt vermehrt als Reisekosten geltend gemacht werden können.

Neue Rechtsprechung für gemischte Aufwendungen

Für Geschäftsreisende ist ein wichtiges Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) zu den sog. gemischt veranlassten Reisen interessant, mit dem der BFH seine Rechtsprechung geändert und den Raum für die steuerliche Geltendmachung der Reisekosten erweitert hat.

Nach seiner Ansicht kann aus § 12 Nr. 1 S. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) nun kein generelles Aufteilungsverbot mehr für gemischt veranlasste Aufwendungen entnommen werden (Beschluss v. 21.09.2009, Az.: GrS 1/06). Damit können die Kosten für die beruflichen Reiseanteile häufiger als bisher als Betriebsausgaben oder Werbungskosten beim Fiskus geltend gemacht werden.
Gemischt veranlasste Reisekosten können in abziehbare und nicht abziehbare Aufwendungen eingeteilt werden. Die beruflichen (betrieblichen) Zeitanteile sind als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzugsfähig, die private Zeit dagegen nicht. Vorausgesetzt wird, dass die Reisezeit anteilig geteilt werden kann, die beruflich genutzte Reisezeit fest steht und nicht nur von untergeordneter Bedeutung ist. Je nach Gewicht der jeweiligen Anteile kann es jedoch im Einzelfall erforderlich sein, von einer Aufteilung abzusehen oder für sie einen anderen Maßstab anzulegen. Eine Trennung ist zum Beispiel nicht möglich, wenn objektivierbare Kriterien fehlen, weil berufliche und private Veranlassungsbeiträge ineinander greifen.

Hinweis: Dieser Beschluss des BFH kann auch für die Beurteilung anderer gemischter Aufwendungen Folgen haben. Hiervon ausgenommen sind unverzichtbare Aufwendungen für die Lebensführung, die durch die Berücksichtigung des steuerlichen Existenzminimums bereits pauschal abgegolten oder als außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben abzugsfähig sind.

Kostenerstattung bei Inlandsreisen

In der Regel müssen die tatsächlichen Übernachtungskosten durch Einzelnachweis beim Finanzamt geltend gemacht werden. Der Beleg muss den Namen und die Anschrift des Hotels, den Namen des Übernachtenden und die Übernachtungstage enthalten. Ausnahmsweise kann der Arbeitgeber die Übernachtungskosten auch über einen Pauschalbetrag in Höhe von 20,- Euro steuerfrei erstatten. Achtung: Selbständige und Arbeitnehmer können bei Inlandsreisen dagegen für die Übernachtung den Pauschbetrag nicht ansetzen. Für den Werbungskostenabzug bei Dienstreisen und beim Betriebskostenabzug für Unternehmer gelten diese Pauschalbeträge seit 1. Januar 2008 nicht mehr, hier müssen stets die tatsächlichen Übernachtungskosten durch Einzelnachweis beim Finanzamt belegen werden.

Gemäß § 4 Absatz 5 Nr. 5 EStG können Mehraufwendungen als Pauschbeträge lohnsteuerfrei erstattet werden. Darüber hinaus können auch Selbständige und Arbeitnehmer, die keine Erstattung durch ihren Arbeitgeber erhalten, die Verpflegungspauschalen beim Fiskus geltend machen. Der Pauschbetrag für Verpflegungsmehraufwendungen hängt von der Dauer der Abwesenheit von Wohnung und Arbeitsstätte ab:

Übersicht: Verpflegungspauschalen pro Kalendertag (Inlandsreisen)

Abwesenheitsdauer Betrag
24 Stunden 24 €
Weniger als 24 und mindestens bis zu 14 Stunden 12 €
Weniger als 14 und mindestens mehr als 8 Stunden 6 €

Achtung: Die Verpflegungsmehraufwendungen sind steuerrechtlich strikt von Arbeitsessen und Bewirtungskosten zu trennen.

Reisenebenkosten können weiterhin durch den Arbeitgeber steuerfrei durch Glaubhaftmachung oder Nachweis erstattet werden, sofern die Belege zum Lohnkonto aufbewahrt werden. Vorsicht: Nicht erstattungsfähig sind Bußgelder, Verwarnungsgelder und zusätzlicher Krankenversicherungsschutz. Sie und auch andere mittelbare Reisekosten gelten als Arbeitslohn und können vom Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn sie nicht durch den Arbeitgeber erstattet werden.

Hinweis: Für Verpflegungsaufwendungen stellen diese Pauschalbeträge gleichzeitig die steuerrechtliche Höchstgrenze dar, so dass die Geltendmachung einer über den jeweiligen Pauschalbetrag hinausgehenden Summe nicht möglich ist, sogar bei nachgewiesenen höheren Kosten. Anders bei den Übernachtungskosten: Hier können die Kosten entweder als Pauschalbetrag ohne Einzelnachweis bei der Arbeitgebererstattung oder durch einen entsprechenden Einzelnachweis auch höhere Kosten für die Übernachtung geltend gemacht werden.

Neue Pauschalbeträge für Auslandsreisen

Seit dem 1. Januar 2010 gelten für Reisen ins Ausland neue Pauschalbeträge bei Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungskosten. Die Übernachtungspauschbeträge gelten wiederum nur für die Arbeitgebererstattung. In den anderen Fällen müssen die Kosten wieder separat belegt werden.

Diese pauschalen Auslandstagegelder und Auslandsübernachtungsgelder bestimmen sich folgendermaßen: Bei Dienst- oder Geschäftsreisen vom Inland ins Ausland ist der Ort ausschlaggebend, den der Steuerpflichtige vor 24.00 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht hat. Für Rückreisetage vom Ausland ins Inland und für eintägige Auslandsreisen ist der letzte Tätigkeitsort im Ausland entscheidend.

Mit Wirkung für alle Reisetage ab dem 1. Januar 2010 wurden beispielsweise die Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten bei Reisen nach Finnland, Norwegen, Kanada, Australien, Südafrika, Slowakei und in einige afrikanische und asiatische Länder geändert (BMF, Schreiben v. 17.12.2009, Gz.: IV C - S 2353/08/10006 mit vollständiger Tabelle). Für Reisen noch im Jahr 2009 gelten weiter die alten Pauschbeträge (BStBl 2008 I S. 1077).

Auswirkungen der Umsatzsteuerreform für Hotelübernachtungen

Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde die Umsatzsteuer für Hotelübernachtungen von 19% auf 7% gesenkt (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG). Das hat Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug für Geschäftsreisende. Geben die Hotels die Steuersenkung nicht an ihre Gäste weiter, so erhöht sich der finanzielle Aufwand von den Geschäftsreisenden. Das verdeutlicht dieses Beispiel.

Bestimmte Zusatzleistungen der Hotelbetriebe sind von der Steuersenkung ausgenommen. So bleibt es bei dem Regelsteuersatz für Frühstück und andere Leistungen, z.B. Getränke aus der Minibar, Parkplätze, Stellen von Tagungsräumen, Internet-Zugang, TV, Kinderbetreuung, Wellness- und Fitnessangebote. Daher müssen nun die Frühstückskosten gesondert auf der Hotelrechnung ausgewiesen werden. Bei den Betriebsausgaben kann die Pauschale von 4,80 Euro nicht mehr vom Rechnungsbetrag abgezogen werden, so dass z.B. der Arbeitgeber nur noch die tatsächlichen Übernachtungskosten steuerfrei erstattet.

Beispiel: Bei einer Rechnung mit „Übernachtung inklusive Frühstück" konnten bis 2009 pauschal fürs Frühstück als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe 4,80 Euro abgezogen werden, auch wenn die Kosten tatsächlich höher waren. Da der Hotelier jetzt die Frühstückskosten separat in der Rechnung angeben muss, sind die tatsächlichen Kosten für das Frühstück, also z.B. 10,- Euro, abzuziehen, so dass nur noch die Übernachtungskosten und die Verpflegungspauschale als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Liegen die Frühstückskosten also über dem Betrag von 4,80 Euro, so vermindert sich entsprechend der Betrag, der vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet wird.

Diese Nachteile durch die gesonderte Ausweisung der Frühstückskosten können umgangen werden, wenn der Hotelier in den Fällen, in denen das Frühstück im Übernachtungspreis veranschlagt ist oder kostenlos angeboten wird, in Anlehnung an die Lohnsteuer einen Betrag von 4,80 Euro brutto ansetzt. So wirkt sich die Neuregelung nicht aus und alles bleibt beim Alten. Eine weitere Möglichkeit besteht, wenn der Arbeitgeber die Mahlzeit bereits vor Reisebeginn mitbestellt. Hier kann der Sachbezugswert von 1,57 Euro angesetzt und dann entweder gesondert als Lohnsteuer oder über die Reisespesen abgerechnet werden.

Hinweis: Werden vom Arbeitgeber für die Verpflegung höhere Beträge als die Verpflegungspauschale erstattet, sind die vom Arbeitgeber erstatteten Kosten Arbeitslohn und unterliegen der Steuer- und Sozialversicherungspflicht.

Ist bei Geschäftsreisen im Ausland das Frühstück nicht im Rechnungspreis enthalten, kann der Reisende auf der Quittung vermerken, dass in den Übernachtungskosten kein Frühstück enthalten ist. So können die Verpflegungspauschale und die tatsächlichen Übernachtungskosten vollständig beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Messereisen Weltausstellung in Shanghai

Wichtige Informationen für Geschäftsreisende und private Besucher zu Kosten, Tickets und öffentlichen Verkehrmitteln.

Die Expo 2010 findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in Shanghai in China statt. Das 5,28 Quadratkilometer große Gelände der Weltausstellung liegt im Süden der Metropole auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses vor allem zwischen der Nanpu- und Lupu-Brücke.

Die Länderpavillons sind auf der Ostseite in Pudong, während Unternehmen und auch die deutschen Städte Hamburg, Freiburg, Bremen und Düsseldorf auf der Westseite in Puxi ihren Auftritt haben.

BESUCHER: In den sechs Expo-Monaten werden 70 Millionen Besucher erwartet, davon rund 5 Millionen Ausländer. Täglich sollen 400 000 bis 600 000 Menschen durch das Gelände geschleust werden.

TICKETS: Es gibt Karten für 160 Yuan (rund 16 Euro) an normalen Tagen und für 200 Yuan (rund 20 Euro) an den Spitzentagen. Im Vorverkauf sind Tickets billiger. Drei-Tage-Pässe kosten 400 Yuan, eine Woche 900 Yuan. Abendkarten werden für 90 Yuan angeboten.

SPITZENZEITEN: Zum Auftakt zwischen dem 1. und 3. Mai sowie zum Nationalfeiertag zwischen dem 1. und 7. Oktober und in der letzten Woche der Expo vom 25. bis 31. Oktober werden besonders viele Besucher erwartet. Dann erhöhen sich die Eintrittskosten.

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR: Vier Shuttlebus-Linien verkehren von der Stadt zur Expo. Auf dem Gelände ist das Mitfahren in Bussen oder Fähren über den Huangpu-Fluss kostenlos.

INTERNET: http://en.expo2010.cn, www.expo2010-deutschland.de

Ein Schwede wird zum Tiger

Schade da geht wieder eine tolle Marke dahin. Ein chinesisches Fahrzeug werde ich als nächsten Geschäftswagen mit Sicherheit nicht fahren. Auch nicht wenn dieser noch aus einer schwedischen Produktion stammt, denn die Chinesen werden ihren Einfluss gelten machen und die Qualität wird leiden. Schon der Einfluss von Ford hatte der Marke nicht gut getan, denn die Innenausstattung war in den Vormodellen besser.

Folgenden Artikel fank ich im Handelsblatt:
China hat einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zur automobilen Weltmacht geschafft. Mit der Übernahme des schwedischen Autobauers Volvo durch den chinesischen Hersteller Geely haben die aufstrebenden Hersteller aus China endgültig auf dem europäischen Markt Fuß gefasst.

"Bei der Volvo-Übernahme handelt es sich um einen Meilenstein", sagte Geely-Chef Li Shufu gestern im schwedischen Gothenburg. Für China ist die Übernahme ein Prestigeprojekt, weshalb Beobachter mit langfristiger Unterstützung der Regierung rechnen. "Ich sehe Volvo als Tiger, der nicht begrenzt in einem Käfig im Zoo gehalten werden kann. Wir wollen den Tiger freilassen und Volvo aus den Begrenzungen mangelnder Mittel für Entwicklung und Marketing befreien", sagte Li.

Bis vor wenigen Tagen hegte Volvo grundsätzliche Zweifel daran, ob genug Geld für Investitionen übrig bleibt, wenn der Kaufpreis bezahlt ist. Doch chinesische Spitzenmanager konnten die Bedenken am Wochenende ausräumen. "Für die reibungslose Entwicklung des Volvo-Geschäfts brauchen wir aber weiter die Unterstützung von Regierungen", sagte Li. Er spielte damit auch auf einen europäischen Hilfskredit an, den Volvo nach der China-Übernahme möglicherweise wieder verlieren könnte.

Geely ist mit einer Jahresproduktion von um die 300 000 Autos etwas kleiner als die neue Tochterfirma Volvo, die in diesem Jahr voraussichtlich auf 90 000 Autos mehr kommt. Mit Geely als Mutter haben die Schweden jedoch nun einen besonders guten Zugang zum chinesischen Markt - und der wächst rasant. Die Volksrepublik hat die USA mit 13,6 Millionen verkauften Autos 2009 als größten globalen Absatzmarkt überholt. Experten schätzen, dass in China in diesem Jahr voraussichtlich 15 Millionen Fahrzeuge verkauft werden, 2012 rund 20 Millionen.

Noch spielen die heimischen Hersteller Chinas im Ausland jedoch nur eine untergeordnete Rolle - hier liegt der tiefere Sinn für Geely, bei Volvo zuzugreifen. Die chinesischen Hersteller drängen in andere Länder und wollen auch die etablierten Märkte erobern. Geely will die Produktion von Volvo durch eine neue Fabrik in China nahezu verdoppeln, heißt es. Es könnte einige Zeit dauern, bis die Kunden Volvos akzeptieren, die in China hergestellt wurden, warnt allerdings John Zeng vom Brancheninstitut IHS Global Insight.

Schon in den vergangenen Monaten haben sich die chinesischen Autobauer verstärkt bemüht, in den europäischen Markt einzusteigen. So hatte sich BAIC, Partner von Daimler und Hyundai, vergeblich um einen Einstieg bei den GM-Töchtern Saab und Opel bemüht. Der größte chinesische Autobauer SAIC will zudem mit Modellen der britischen Traditionsmarke MG auf dem europäischen Markt noch vor Jahresende Fuß fassen. Selbst entwickelte Modelle der Limousinenreihe sollen unter anderem in der ehemaligen MG-Rover-Fabrik Longbridge im englischen Birmingham vom Band laufen. Auch der neue Daimler-Partner BYD will im kommenden Jahr mit eigenen Modellen in Europa vorfahren.

Erfolg im zweiten Anlauf?

Chinas Automobilindustrie hatte bereits vor einigen Jahren versucht, mit Marken wie Landwind, Brilliance oder Great Wall in Europa Fuß zu fassen. Die Vorstöße scheiterten, auch weil die Qualität der Wagen nicht stimmte. Die Premiere der ersten chinesischen Limousine auf dem deutschen Markt hatte noch mit einem großen Knall geendet - im Crashzentrum des ADAC, mit katastrophalem Ergebnis für die Fahrzeugsicherheit.

Die chinesischen Autohersteller wollen überall Marktanteile erobern, nicht nur in den aufstrebenden Märkten wie Russland, Zentraleuropa oder etwa Afrika. Bisher verfügten die Chinesen weder über eine starke internationale Marke, noch lagen sie mit den westlichen Autokonzernen technisch auf Augenhöhe. Die Chinesen wollen künftig aber nicht nur mit Billigautos, sondern mit umweltfreundlicher Technik punkten.

Im chinesischen Inland bedeutet die Übernahme ebenfalls eine Verschiebung: Geely ist ein ausschließlich privater Hersteller, der sich bisher gegenüber den gehätschelten halbstaatlichen Unternehmen wie BAIC im Nachteil sah. Mit der Übernahme von Volvo zieht der ehrgeizige Firmenchef Shufu plötzlich an seinen Rivalen vorbei: Eine international anerkannte Luxusmarke hat sonst keiner. Der Zugriff auf die Technik von Volvo und Ford spielt dagegen keine so große Rolle wie zuletzt angenommen - schließlich kooperieren sämtliche chinesischen Anbieter seit langem mit westlichen Unternehmen wie VW und Toyota und hatten reichlich Zeit, sich deren Tricks abzuschauen.

Geely bedeutet jedenfalls so viel wie "gute Aussichten" - und darauf hoffen nun auch die Schweden.

Sonntag, März 28, 2010

Industrie wieder zuversichtlich

Die Industrieschau Hannover Messe zeigt sich unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise. Trotz teils massiver Produktionsrückgänge in Schlüsselbranchen wie dem Maschinenbau oder der Elektrotechnik liegt die Ausstellerzahl der Messe nahezu auf dem Niveau des Boomjahres 2008. Dem Veranstalter Deutsche Messe zufolge werden 4600 Unternehmen aus 63 Ländern mehr als 4000 technische Innovationen zeigen.
(Quelle Deutsche Messe AG)

Adam wird in Mannheim verliehen

Die Messebau- und Eventawards Adam+Eva werden künftig in Mannheim verliehen. Das entschied der Verband Direkte Wirtschaftskommunikation (Famab). Zuletzt war Bochum Veranstaltungsort.
(Quelle Famab)

Samstag, März 27, 2010

Foto von einer Bell UH-1D gefunden

Beim Stöbern im Internet bin ich heute auf dieses Foto gestoßen. Es ist eine Bell Uh-1D vom Lufttransportgeschwader 63. Bei der benachbarten Einheit HFlgRgt 6 "Hungriger Wolf" war ich, während meiner Bundeswehrzeit, stationiert und durfte viele Stunden mit diesem Typ Hubschrauber mitfliegen. Auch wenn man als Wehrpflichtiger nur mitfliegt und für die einfacheren Aufgaben zuständig war hat es riesigen Spaß gemacht. Das eine oder andere mal durft ich auch mit dem Panzerabwehrhubschrauber MBB BO 105 P mitfliegen. Der wurde nur ein paar Jahre gebaut. Für diesen Typ Hubschrauber fehlen wohl heute die Feinde.

Der Flugplatz "Hungriger Wolf" bei Itzehoe ist schon lange geschlossen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe ist der aktuelle Flughafen jetzt Hohns bei Rendsburg. Da sind zu meiner Zeit nur die Transall gelandet und gestartet. Was wohl heute auf dem Flughafen "Hungrigen Wolf" stattfindet?

Freitag, März 26, 2010

Hannover kämpft um Luftfahrtausstellung ILA

Folgenden Artikel fand ich in der Welt:
Es wäre eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Hannover kämpft um die größte deutsche Luftfahrtmesse ILA. «Wir werden intensiv daran arbeiten, die ILA 2012 nach Hannover zu holen», sagte der Chef der Deutschen Messe AG, Wolfram von Fritsch, am Freitag in Hannover der dpa. Die ILA-Veranstalter hatten am Donnerstag angekündigt, für die Ausrichtung der Messe im Jahr 2012 Alternativen zum Standort Berlin-Schönefeld zu prüfen. Dazu gehört Hannover. Die ILA fand von Ende der 50er Jahre bis 1990 auf dem hannoverschen Flughafen in Langenhagen statt, bevor sie nach der Wiedervereinigung wieder nach Berlin zog.
Das kann das Messegelände in Hannover nur stärken und das ist gut so!

Freitag, März 19, 2010

Alle Monteure unterwegs

Dieses Wochenende gehört bei unseren Monteuren zu den arbeitsreichsten Wochenenden dieser Saison. Auf folgenden Messen arbeiten unsere Monteure:

Aufbau Farbe München
Aufbau Analytica München
Aufbau Intervitis Stuttgart
Aufbau Grindtec Augsburg
Aufbau Altenpflege Hannover
Abbau Internorga Hamburg
Aufbau Intertraffic Amsterdam

Die nächsten freien Tage sind erst kurz vor Ostern in Sicht.

Für die IFFA kommen doch noch Aufträge

Ich habe schon gedacht auf der IFFA 2010 ist für uns nichts zu tun. In den letzten Tagen kommen nun doch vereinzelte Aufträge von unseren Kunden. Wie auf anderen Messen verspürt man einen deutlich kurzfristigeren Auftragseingang. Die Zeiten für die Ausführung der Messestände wird immer kürzer.

Die ersten ca. 20 Tonnen Standbaumaterial können wir für den Transport nach Frankfurt schon einplanen. Ich denke, dass wir noch das eine oder andere Angebot für diese Messe in einen Auftrag verwandeln können.

Donnerstag, März 18, 2010

Photovoltaikanlage hat 700 KW produziert

Unsere Photovoltaikanlage hat heute 700 KW Strom produziert. Es war der erste Tag in diesem Jahr mit einer nennenswerten Stromproduktion. Der Winter war nicht nur schneereich und kalt sondern auch sehr sonnenarm.

Wollen wir hoffen, dass Frühling und Sommer um so besser werden.

Dienstag, März 16, 2010

Der Frühling kommt - Winder ade

Jetzt scheint das Schneeschieben entgültig ein Ende zu haben. Wobei Sommerreifen werde ich so schnell noch nicht montieren.

Folgenden Artikel fand ich in der FAZ:
Südwestlicher Wind bringt milde Atlantikluft und lässt die Temperaturen über 10 Grad steigen. Am Donnerstag und Freitag könnte es im Süden und Südwesten mit 20 Grad sogar fast sommerlich werden. Das Wochenende werde zwar wieder wechselhaft, „aber keine Bange, der Winter kommt nicht zurück“, versicherte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag.

Am Samstag beginnt der kalendarische Frühling. Am Mittwoch wird es schon spürbar milder als in den vergangenen Tagen. Nur im Nordosten bleibt es noch frisch mit maximal 5 bis 9 Grad, sonst werden 10 bis 14 Grad erreicht. Am wärmsten wird es am Rhein. Am Donnerstag gibt es zwar ein paar Wolken, es bleibt aber trocken. Die Temperaturen klettern auch im Osten auf über 10 Grad, im Westen auf 13 bis 18 Grad. In den Flusstälern Südwestdeutschlands kann es noch wärmer werden. Am Freitag kommen im Nordwesten Wolken mit Regenschauern auf, im Süden und am Oberrhein wird es noch einmal bis zu 20 Grad warm. Im Norden und Osten liegt die Tagestemperatur bei etwa 13 Grad, sonst meist um 16 Grad.
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Mit den milderen Temperaturen beginnt auch wieder die Leidenszeit für Allergiker: Die ersten warmen Frühlingstag werden nach Einschätzung von Medizinern einen massiven Pollenflug auslösen. „Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht“, sagte Prof. Hans Merk, Präsident des Ärzteverbands Deutscher Allergologen. Das langanhaltende Winterwetter habe die Baumblüte zwar etwas verzögert, aber Hasel- und Erlenpollen seien inzwischen in der Luft. Nun kommen die Birkenpollen hinzu - und zwar dieses Mal besonders kräftig. Birkenpollen gehören zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma.

Birken setzten alle zwei Jahre besonders viele Pollen frei. „2010 ist ein Mastjahr für die Birken. Vermutlich kommt es bei Patienten mit einer Birkenpollenallergie in diesem Jahr zu besonders heftigen Allergiesymptomen“, sagte Merk. Menschen, die bislang noch keine Probleme mit Heuschnupfen hatten, könnten wegen der Stärke des Pollenflugs zum ersten Mal Beschwerden bekommen. Wer also in diesen Wochen unter Schnupfen, Niesen oder Husten leidet, solle bedenken, dass nicht unbedingt eine Erkältung dahinter steckt, erklärte Merk, der Allergologe an der Aachener Universitäts-Hautklinik ist.

Text: FAZ.NET

Samstag, März 13, 2010

Unser Video ist fertig!



Am Anfang dieses Jahres hatte ich mir vorgenommen einen Werbefilm über "MDS Messebau und Service GmbH" in Auftrag zu geben. Erstaunlich schnell fand ich die beiden Unternehmen "Go ahead business design" und "MAGIE Medien Produktion" die in kürzester Zeit ein passendes Konzept mit einem bezahlbaren Angebot vorlegten.

Noch bei Drehbeginn war ich sehr skeptisch, denn wozu benötigt man übergroße Bauklötze um einen Werbefilm zu drehen? Machen unsere Mitarbeiter richtig mit? Bringen wir die Botschaften dem Betrachter rüber?

Schon bei den Dreharbeiten war zu erkennen, dass sich unsere Mitarbeiter sehr motiviert und gekonnt einbrachten. Alle waren sehr konzentriert und ergänzten die Arbeit des sehr professionellen Kamerateams mit sehr guten Vorschlägen.

Bei Betrachtung des ersten Schnittes wurde klar, dass wir uns für das richtige Filmteam entschieden hatten. Meine Bedenken verflogen und es wurde zusätzlich die Vertonung des Filmes in Auftrag gegeben.

Mir gefällt das Ergebniss sehr gut.

Donnerstag, März 11, 2010

Ein hektischer Übergabetag endet

Die "Internorga 2010" kann morgen früh beginnen, denn unsere Monteure haben heute nach einem sehr hektischen und anstrengenden Übergabetag die Arbeiten rechtzeitig fertigstellen können. Nachdem die kleineren Messestände schon gestern fertiggestellt waren, benötigte heute ein größerer Messestand, mit einem neuen Messestandkonzept, einige Nacharbeiten die aber gegen Abend fertig wurden und vom Kunden abgenommen wurden.

Das halbe Büro war vor Ort um sich ein Bild von den eigenen und auch von den Messeständen des Wettbewerbs zu machen. Was ich so hörte war wohl nicht viel neues auf dieser Messe zu sehen.

Ich selber hatte heute leider keine Zeit nach Hamburg zu fahren. Im Büro haben wir heute zwei große Ausschreibungen fertiggestellt und ich habe mit einem wichtigen Stammkunden gefühlte 8 - 10 Telefonate geführt um die letzten Einzelheiten für seinen Messestand zur "Hannover Industrie 2010" abzustimmen. Es wurde in Hamburg, im Lager, in der Tischlerei, im Beschriftungsatelier sowie im Büro unter Vollast gearbeitet. Heute Abend wissen alle was Sie getan haben.

Morgen wird in der Werkstatt und im Lager von "MDS Messebau GmbH" mit den Vorbereitungen für die Messestände der Messen "Analytica 2010", "Farbe 2010" und "Altenpflege 2010" fortgefahren. Diese Messen werden als nächstes geladen, transportiert und montiert.

Die Tischlerei hat in dieser Woche ein bisschen Ladenbau verrichtet und haben das neue Küchenstudio für Möbel Kraft Buchholz vorbereitet. Diverse Paletten mit Zuschnitten, Winkeln und Kopusse warten morgen auf die Verladung. Ab Montag kann dann das Küchenstudio montiert werden. Danach kann der neue Küchenhersteller bei Möbel Kraft seine Küchen in die von uns aufgebauten Nischen und Kojen montieren.

Samstag, März 06, 2010

Kalter Winter – warmes Klima?

Heute morgen war ich aber nun doch davon überzeugt, dass sich die Polarkappen verschoben haben. Der Nordpol muss nun irgendwo zwischen Buchholz und Hamburg liegen. Ungefähr 15 cm Schnee sind in der letzten Nacht gefallen, als hätten wir dieses Jahr nicht schon genug Schnee gehabt. Die großen Messen wie z.B. die Cebit in Hannover oder die ganz kleine Messe Bauen und Wohnen in Buchholz haben mit Sicherheit am heutigen Tage weniger Messebesucher als geplant. Eine Klimaerwärmung kann man sich kaum noch vorstellen, oder?

Folgenden Artikel fand ich dazu heute morgen bei www.klima-sucht-schutz.de

„Warum spricht man immer von Klimaerwärmung, wo doch die Winter (und auch die letzten Sommer) immer kälter werden? Ist dieser kalte Winter nicht ein Zeichen dafür, dass es die Klimaerwärmung nicht gibt?“ (Jennifer Wolf, Fellbach)

Boris Schinke (Germanwatch): „Nein. Wer die aktuelle Kältewelle auf der Nordhalbkugel zum Anlass nimmt, die globale Erwärmung in Frage zu stellen, verwechselt die Begriffe Wetter und Klima. Regional ungewöhnliche Wetterlagen weichen oftmals vom langjährigen Trend der Globaltemperatur ab. Global und über mehrere Jahrzehnte betrachtet ist der Aufwärtstrend der Temperaturen jedoch auch in 2010 ungebrochen. Insgesamt sind auf allen Kontinenten innerhalb der letzten hundert Jahre die Temperaturen angestiegen.

Die Klimaerwärmung wirkt sich allerdings regional sehr unterschiedlich aus. Besonders stark erwärmt haben sich dabei die Pol-Regionen, sowie weite Teile Afrikas. Die Aussage, dass sowohl die Winter als auch die Sommer immer kälter werden, lässt sich empirisch ganz klar widerlegen. Im Gegenteil: Beide Jahreszeiten sind vor allem auf der Nordhalbkugel wesentlich extremer geworden. Die Winter vor allem mild und feucht mit einer Zunahme starker Winterstürme (siehe Kyrill oder Xynthia). Die Sommer dagegen heiß und trocken mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit extremer Hitzewellen (siehe 2003).“

Mittwoch, Februar 24, 2010

MDS schon seit Jahren auf dem Weg zum klimafreundlichen Messebau

Das Thema Klimaschutz im Bereich Messebau scheint zurzeit zu boomen! Neuerdings häufen sich die Meldungen über klimaneutrale Messestände durch Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Ein wenig verwundert habe ich Berichte über Messebauer gelesen, die ihren Kunden den Service der Emissionsberechnung ihres Messestandes durch Partnerfirmen und den Ankauf von Zertifikaten anbieten, aber selbst wenig für die Entlastung der Umwelt beitragen. Für uns scheint sich ein Wettbewerbsnachteil anzubahnen: Seit Jahren ist Umweltschutz für MDS eine Selbstverständlichkeit – nur wir reden nicht drüber. Anstatt den CO2-Ausstoß lediglich zu berechnen und als Restemission in seiner Höhe so in Kauf zu nehmen, setzt die Firma MDS Messebau und Service GmbH schon seit Jahren auf konsequente und konkrete Reduzierung der eigenen Emission. Wir senken die Treibhausgas-Emission in den Bereichen, auf die wir durch umweltverantwortliches Handeln Einfluss nehmen können und haben den Klimaschutz nachhaltig in alle Unternehmensprozesse integriert.

Saubere Produktion

Bereits im Jahr 2004 hat die Firma MDS Messebau Norddeutschlands größte Solaranlage in Buchholz in Betrieb genommen, damit werden jedes Jahr ca. 160000 kWh Strom produziert und die Umwelt um 140 to. CO2 entlastet. Lediglich die Hälfte dieser Stromgewinnung benötigen wir für unsere eigenen Betriebsabläufe, die andere Hälfte wird ins öffentliche Netz eingespeist. Alles was bei uns in der Brauerstraße11 in Buchholz produziert wird, geschieht mit sauberem Strom.

Grüne Logistik

Seit dem Jahr 2001 transportieren wir den Großteil unseres Standbaumaterials mithilfe von Kombiverkehr über die Bahn. Dadurch fahren unsere LKWs jede Messe nur einmal an, unnötige Fahrten oder gar Leerfahrten werden vermieden. Im Jahr 2009 wurden insgesamt 158 MDS-Wechselbrücken über die Schiene statt auf der Straße zu den Messeorten gebracht. Das allein bringt eine Einsparung des Co2-Ausstoßes von 120 to. Unsere Messestände werden ausschließlich mit unserem eigenen Fuhrpark transportiert. Im Jahr 2008 haben wir die Umstellung unseres Fuhrparks auf die klimafreundliche Emissionsklasse Euro 5 begonnen und den ersten LKW mit Euro 5-Norm angeschafft. Im Jahr 2009 haben wir Pkws für die Reisetätigkeit unserer Monteure komplett ausgetauscht, alle unsere Monteure fahren nun mit grüner Plakette und spritsparend. Für 2010 ist noch einmal der Kauf von zwei emissionsarmen LKWs geplant, womit wir dann die Umstellung unseres kompletten Fuhrparks auf die „Grüne Plakette“ geschafft hätten.
Ein weiterer Post über unsere Logistik mit Kombiverkehr.

Unsere Umweltbilanz 2009

MDS Messebau und Service hat im Jahr 2009 23.250 m² Messestände gebaut.
1.000 m² gebaute Messestände verursachen durchschnittlich einen Schadstoffausstoß von 47 to. Kohlendioxid.
Damit hätten wir und unsere Kunden für das Jahr 2009 durch diese Geschäftstätigkeit einen Schadstoffausstoß von 1092,75 to. CO2 zu verantworten. Davon konnten wir jetzt aber durch die eigene Stromproduktion 140 Tonnen und durch den umweltfreundlichen Transport 120 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Macht also nur noch einen Schadstoffausstoß von 832,75 to. bzw. eine Ersparnis von fast 24% gegenüber unseren Wettbewerbern, den durchschnittlichen Messebaufirmen.

Wobei in unsere Berechnungen noch alle Faktoren fehlen, die für uns seit Firmengründung eine Selbstverständlichkeit sind, sich aber schlecht konkret in ihrer Auswirkung für die Umwelt berechnen lassen wie:

1. Die Verwendung von wieder verwertbaren Messematerialien durch Systembauweise.

2. Die Heizung unseres kompletten Firmengebäudes mit einer Niedrigtemperatur –Fußbodenheizung, die selbst unser Lager energiesparend beheizt.

3. Ständige Modernisierung unserer PCs, Bildschirme und Computer auf energiesparende Modelle.

Montag, Februar 22, 2010

Viel Betrieb in der Tischlerei

Im Augenblick herrscht in der Tischlerei von MDS Messebau und Service Hochkonjunktur. Große Mengen beschichtete Spanplatten werden angeliefert um dann die vielen Korpusse und Füllplatten für die Frühjahrsmessen zu fertigen. Damit überhaupt abgeladen werden kann musste heute Morgen wieder einmal Schnee geschoben werden. Spanplatten werden in der Regel mit einem 40-Tonner geliefert und der benötigt Platz.

Die 7 Wechselbrücken von der Ambiente, die wir vom Kombiverkehrsbahnhof heute abholen, werden abgeladen und das Material ausgepackt. Dieses Material wird dringend für die Konfektionierung der Messen "Cebit 2010" und "Internorga 2010" benötigt.

Viele unserer Monteure übergeben heute in Düsseldorf die "Metav 2010" und montieren in Köln auf der "Eisenwarenmesse 2010".

Die Messebausaison hat endgültig begonnen, nur das Wetter hat es noch nicht gemerkt.

Mittwoch, Februar 03, 2010

MDS Messebau im Schnee 2010

Seit mehr als 6 Wochen haben wir ununterbrochen Schnee auf unserem Firmenhof. Bisher sind wir mit unserem 16 PS Holder ganz gut zurecht gekommen. In den letzten Tagen benötigten wir dann doch die Hilfe von Treckern mit deutlich mehr PS. Der Intensität und Dauer des Schneefalles nahm immer mehr zu. Die Schneehaufen auf dem Firmenhof haben bisher nie erreichte Dimensionen.

Bisher hat jeder Transport pünktlich seinen Zielort erreicht. Die Arbeits- und Fuhrparkplanung muss fast stündlich den Gegebenheiten angepasst werden. Alle PKW und VW-Busse sind mit neuen Winterreifen ausgestattet und alle LKW haben Schneeketten an Bord.

Ich hoffe mal, dass bald die Temperaturen steigen.

Diashow vom Schneechaos bei MDS Messebau

Dienstag, Februar 02, 2010

Hickhack um gelbe Umweltplakette in Hannover

Wahrscheinlich lauern die Polizei und die BAG in Hannover nur auf die Fahrer die die Regelungen bezüglich Umweltzone und den passenden Plaketten nicht verstehen.

Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:

Nachdem Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) die Umweltzone in Hannover teils gekippt hat, ist das Plaketten-Chaos in der Landeshauptstadt nun perfekt. Obwohl 95 Prozent der Autos mit gelber Plakette nach der Intervention des Ministers wieder in Hannovers City einfahren dürfen, signalisieren die Verkehrsschilder nach wie vor nur freie Fahrt für Wagen mit grüner Plakette. "Die Schilder brauchten nicht geändert zu werden", sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Dienstag und bestätigte Medienberichte.

Hannovers Umweltdezernent Hans Mönninghoff (Bündnis 90/Die Grüne) spricht indes von einem "Schildbürgerstreich". Eigentlich hatte die Stadt das Zentrum seit Jahresbeginn für sämtliche Wagen mit gelber Plakette gesperrt. Nach Erlass des Ministers dürfen Dieselwagen der Schadstoffklasse Euro 3, auch wenn sie nicht mit einem Partikelfilter nachgerüstet sind, in die Umweltzone hereinfahren. "95 Prozent der Autos mit gelber Plakette fallen unter diese Sonderregelung", sagte Mönninghoff. Die Fahrzeughalter, die ihren Wagen mit Euronorm 2 per Filter nachgerüstet und auch eine gelbe Plakette haben, dürfen nicht hinein.

"Logischweise sollte man auch die restlichen fünf Prozent reinlassen", forderte Mönninghoff. Ein weiteres Problem sei es, Fahrern, die nicht aus Hannover stammen, diese Sonderregelung in irgendeiner Form mitzuteilen. Eine Kampagne, die flächendeckend Deutschland erreichen soll, würde hunderttausende Euro Kosten, sagte Mönninghoff. Da sei es logischer, die zum Jahreswechsel entfernten gelben Plaketten wieder an die Verkehrsschilder anzubringen.

Aus der Sicht des Umweltministers ist es gar nicht notwendig, die gelben Plaketten wieder anzubringen. "Aber wenn Herr Mönninghoff das möchte, dann kann er das gerne tun", sagte Sander.