Samstag, April 17, 2010
Kaum Beeinträchtigungen durch Vulkanasche
Erstaunlicherweise kommen die Aussteller durch das Flugverbot nicht später sondern früher an Ihre Messestände. Ich denke wie sie erfuhren, dass der europäische Flugraum gesperrt wird, haben sie sich früher auf den Weg gemacht. In München sind zwei Tage vor Beginn der Messe erstaunlich viele Aussteller schon an Ihren Messeständen. Unsere Monteure hatten alle Montagen bereits abgeschlossen, so dass alle ganz entspannt die Restarbeiten verrichten.
Nur Frau Kazianis konnte nicht von Hamburg nach München fliegen um die Kunden an ihren Messeständen zu begrüßen. Die Aufgabe übernimmt jetzt der sehr erfahrene Vorarbeiter in München selber. In München läuft zur Zeit alles erstaunlich relaxt!
In Hannover hatten wir gestern schon alles fertig. Heute haben wir keine Monteure auf dem Hannover Messegelände. Erst Morgen werden die Messestände den Kunden übergeben.
Donnerstag, April 08, 2010
Springer & Jacoby ist pleite
Eines der Flaggschiffe der deutschen Werbebranche tritt den Weg zum Insolvenzrichter an. Er sehe keine Chance mehr auf eine Rettung der Agentur, sagte Inhaber Lutz Schaffhausen dem Fachblatt Werben & Verkaufen. "Unser Versuch der Sanierung ist gescheitert. Der Betrieb wurde bereits eingestellt."
Die Agentur, die im vergangenen Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte, gehörte jahrelang zu den führenden deutschen Kreativagenturen und beschäftigte zeitweise mehrere hundert Mitarbeiter.
Schon vor Jahren setzte jedoch ein stetiger Sinkflug ein; 2006 verlor Springer & Jacoby den Schlüsselkunden Mercedes, der rund ein Drittel zum Umsatz beigesteuert hatte. Die Suche nach einem Käufer scheiterte. Die letzten 30 Mitarbeiter wurden bereits zum Ende März entlassen.
Quelle: Zeit.de
Freitag, April 02, 2010
Ölpreis auf 18-Monats-Hoch
Die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Europa ziehen deutlich an, die Auftragsbücher im Maschinenbau füllen sich aufgrund des niedrigen Euros und die Kennzahlen der US-Konjunktur verbessern sich deutlich.
Es kann gerne wieder losgehen. Auch wenn noch viel Erwartung in den Zahlen enthalten ist, so stimmt es mich hoffnungsvoll, dass im Herbst unsere Wirtschaft einen merklichen Aufschwung erlebt.
Folgenden Artikel las ich im Handelsblatt:
Der Ölpreis ist am Donnerstag auf ein 18-Monats-Hoch geklettert. Der Preis für ein Barrel der Referenzmarke schloss in New York bei 84,87 Dollar, das sind 1,11 Dollar mehr als am Vortag. Zwischenzeitlich lag der Preis sogar bei 1,8522 Dollar. Grund für den jüngsten Preisanstieg sind Erwartungen, dass die globale Wirtschaft bald aus dem Tal herauskommt und damit die Nachfrage nach Öl steigt. Im Februar hatte der Ölpreis noch bei 69 Dollar gelegen.
Donnerstag, April 01, 2010
Jetzt mit Dieselpartikelfilter
Zusätzlich sparen wir mit diesem Fahrzeug jetzt erhebliche Kosten bei der Maut. Von 20,4 Cent/km auf 18,3 Cent/km sinkt für das Fahrzeug die Maut bei Fahrten mit dem Tandemanhänger.
Die Kosten für diesen Dieselpartikelfliter finanzieren wir zum den größten Teil über die De-minimis-Förderung der BAG. Von den 5400 € erhalten wir so 3600 € wieder.
Die letzten zwei Fahrzeuge mit einer gelben Plakete werden im Oktober für zwei neue MAN 26440 mit der höchsten Emmissionsklasse EEV in Zahlung geben. Für die beiden Fahrzeuge werden wir dann nur noch 15,4 Cent/km Maut bezahlen.
Montag, März 29, 2010
Reisekosten: Steuertipps für Geschäftsreisende
Die Aufwendungen für beruflich oder betrieblich veranlasste Geschäftsreisen können als Werbungskosten oder Betriebsausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden. Bei den Verpflegungs- und Übernachtungskosten haben sich wichtige Änderungen ergeben, etwa bei gemischt veranlassten Reisen, bei den Pauschalbeträgen für Auslandsreisen und wegen der neuen Umsatzsteuer für Hotelübernachtungen. Die Redaktion von anwalt.de informiert Selbständige, Arbeitnehmer und Arbeitgeber über den aktuellen Stand.
Mit der Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen hat der Gesetzgeber Geschäftsreisenden ein Frühstücksei gelegt.Steuerliche Geltendmachung von Reisekosten
Zu den geschäftlichen Reisekosten, die beim Fiskus geltend gemacht werden können, zählen grundsätzlich Verpflegungsmehraufwendungen, Reisenebenkosten, Übernachtungskosten und auch die Fahrtkosten (Lohnsteuerrichtlinien 2008). Die Steuervergünstigung besteht für alle Reisekosten im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit, die bei einer Auswärtstätigkeit anfallen. Selbständige und Unternehmer können ihre Ausgaben für Geschäftsreisen als Betriebskosten beim Finanzamt einreichen. Arbeitnehmer können Reisekosten, die auf einer beruflich veranlassten Auswärtigkeitstätigkeit entstehen, sofern sie nicht vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden, als Werbungskosten mit entsprechenden Einzelnachweisen geltend machen.
Zum 1. Januar 2008 wurde die Differenzierung zwischen Fahrtätigkeit, Dienstreise und Einsatzwechseltätigkeit abgeschafft, so dass jetzt allein das Kriterium „beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit" vorliegen muss. Das ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und an keiner seiner regelmäßigen Arbeitsstätten beruflich tätig ist. Als Arbeitsstätte ist ein Betrieb des Arbeitgebers anzusehen, wenn der Arbeitnehmer sie im Jahresdurchschnitt mindestens an einem Tag in der Woche aufsucht.
Hinweis: Keine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn die Arbeitsleistung ausschließlich an wechselnden Einsatzorten erbracht wird. Denn dies begründet wegen der wöchentlichen Fahrten zum Arbeitgeber gleichzeitig eine regelmäßige Arbeitstätte. Diese Fahrten sind dann steuerrechtlich entsprechend als Arbeitsweg wie von Wohnung zur Arbeitstätte und zurück zu behandeln (Pendlerpauschale). Keine steuerfreie Erstattung durch den Arbeitgeber ist ebenfalls bei Außendienstlern möglich, die beispielsweise einmal in der Woche in die Firma fahren um z.B. Bürotätigkeiten zu erledigen.
Aus- und Fortbildungen sind steuerrechtlich wie Auswärtstätigkeiten zu behandeln, wenn sie vorübergehend außerhalb der Arbeitsstätte stattfinden. Die diesbezüglich vormals bestehende 3-Monats-Frist ist entfallen, so dass damit zusammenhängende Fahrt- und Verpflegungskosten jetzt vermehrt als Reisekosten geltend gemacht werden können.
Neue Rechtsprechung für gemischte Aufwendungen
Für Geschäftsreisende ist ein wichtiges Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) zu den sog. gemischt veranlassten Reisen interessant, mit dem der BFH seine Rechtsprechung geändert und den Raum für die steuerliche Geltendmachung der Reisekosten erweitert hat.
Nach seiner Ansicht kann aus § 12 Nr. 1 S. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) nun kein generelles Aufteilungsverbot mehr für gemischt veranlasste Aufwendungen entnommen werden (Beschluss v. 21.09.2009, Az.: GrS 1/06). Damit können die Kosten für die beruflichen Reiseanteile häufiger als bisher als Betriebsausgaben oder Werbungskosten beim Fiskus geltend gemacht werden.
Gemischt veranlasste Reisekosten können in abziehbare und nicht abziehbare Aufwendungen eingeteilt werden. Die beruflichen (betrieblichen) Zeitanteile sind als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzugsfähig, die private Zeit dagegen nicht. Vorausgesetzt wird, dass die Reisezeit anteilig geteilt werden kann, die beruflich genutzte Reisezeit fest steht und nicht nur von untergeordneter Bedeutung ist. Je nach Gewicht der jeweiligen Anteile kann es jedoch im Einzelfall erforderlich sein, von einer Aufteilung abzusehen oder für sie einen anderen Maßstab anzulegen. Eine Trennung ist zum Beispiel nicht möglich, wenn objektivierbare Kriterien fehlen, weil berufliche und private Veranlassungsbeiträge ineinander greifen.
Hinweis: Dieser Beschluss des BFH kann auch für die Beurteilung anderer gemischter Aufwendungen Folgen haben. Hiervon ausgenommen sind unverzichtbare Aufwendungen für die Lebensführung, die durch die Berücksichtigung des steuerlichen Existenzminimums bereits pauschal abgegolten oder als außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben abzugsfähig sind.
Kostenerstattung bei Inlandsreisen
In der Regel müssen die tatsächlichen Übernachtungskosten durch Einzelnachweis beim Finanzamt geltend gemacht werden. Der Beleg muss den Namen und die Anschrift des Hotels, den Namen des Übernachtenden und die Übernachtungstage enthalten. Ausnahmsweise kann der Arbeitgeber die Übernachtungskosten auch über einen Pauschalbetrag in Höhe von 20,- Euro steuerfrei erstatten. Achtung: Selbständige und Arbeitnehmer können bei Inlandsreisen dagegen für die Übernachtung den Pauschbetrag nicht ansetzen. Für den Werbungskostenabzug bei Dienstreisen und beim Betriebskostenabzug für Unternehmer gelten diese Pauschalbeträge seit 1. Januar 2008 nicht mehr, hier müssen stets die tatsächlichen Übernachtungskosten durch Einzelnachweis beim Finanzamt belegen werden.
Gemäß § 4 Absatz 5 Nr. 5 EStG können Mehraufwendungen als Pauschbeträge lohnsteuerfrei erstattet werden. Darüber hinaus können auch Selbständige und Arbeitnehmer, die keine Erstattung durch ihren Arbeitgeber erhalten, die Verpflegungspauschalen beim Fiskus geltend machen. Der Pauschbetrag für Verpflegungsmehraufwendungen hängt von der Dauer der Abwesenheit von Wohnung und Arbeitsstätte ab:
Übersicht: Verpflegungspauschalen pro Kalendertag (Inlandsreisen)
Abwesenheitsdauer Betrag
24 Stunden 24 €
Weniger als 24 und mindestens bis zu 14 Stunden 12 €
Weniger als 14 und mindestens mehr als 8 Stunden 6 €
Achtung: Die Verpflegungsmehraufwendungen sind steuerrechtlich strikt von Arbeitsessen und Bewirtungskosten zu trennen.
Reisenebenkosten können weiterhin durch den Arbeitgeber steuerfrei durch Glaubhaftmachung oder Nachweis erstattet werden, sofern die Belege zum Lohnkonto aufbewahrt werden. Vorsicht: Nicht erstattungsfähig sind Bußgelder, Verwarnungsgelder und zusätzlicher Krankenversicherungsschutz. Sie und auch andere mittelbare Reisekosten gelten als Arbeitslohn und können vom Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn sie nicht durch den Arbeitgeber erstattet werden.
Hinweis: Für Verpflegungsaufwendungen stellen diese Pauschalbeträge gleichzeitig die steuerrechtliche Höchstgrenze dar, so dass die Geltendmachung einer über den jeweiligen Pauschalbetrag hinausgehenden Summe nicht möglich ist, sogar bei nachgewiesenen höheren Kosten. Anders bei den Übernachtungskosten: Hier können die Kosten entweder als Pauschalbetrag ohne Einzelnachweis bei der Arbeitgebererstattung oder durch einen entsprechenden Einzelnachweis auch höhere Kosten für die Übernachtung geltend gemacht werden.
Neue Pauschalbeträge für Auslandsreisen
Seit dem 1. Januar 2010 gelten für Reisen ins Ausland neue Pauschalbeträge bei Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungskosten. Die Übernachtungspauschbeträge gelten wiederum nur für die Arbeitgebererstattung. In den anderen Fällen müssen die Kosten wieder separat belegt werden.
Diese pauschalen Auslandstagegelder und Auslandsübernachtungsgelder bestimmen sich folgendermaßen: Bei Dienst- oder Geschäftsreisen vom Inland ins Ausland ist der Ort ausschlaggebend, den der Steuerpflichtige vor 24.00 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht hat. Für Rückreisetage vom Ausland ins Inland und für eintägige Auslandsreisen ist der letzte Tätigkeitsort im Ausland entscheidend.
Mit Wirkung für alle Reisetage ab dem 1. Januar 2010 wurden beispielsweise die Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten bei Reisen nach Finnland, Norwegen, Kanada, Australien, Südafrika, Slowakei und in einige afrikanische und asiatische Länder geändert (BMF, Schreiben v. 17.12.2009, Gz.: IV C - S 2353/08/10006 mit vollständiger Tabelle). Für Reisen noch im Jahr 2009 gelten weiter die alten Pauschbeträge (BStBl 2008 I S. 1077).
Auswirkungen der Umsatzsteuerreform für Hotelübernachtungen
Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde die Umsatzsteuer für Hotelübernachtungen von 19% auf 7% gesenkt (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG). Das hat Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug für Geschäftsreisende. Geben die Hotels die Steuersenkung nicht an ihre Gäste weiter, so erhöht sich der finanzielle Aufwand von den Geschäftsreisenden. Das verdeutlicht dieses Beispiel.
Bestimmte Zusatzleistungen der Hotelbetriebe sind von der Steuersenkung ausgenommen. So bleibt es bei dem Regelsteuersatz für Frühstück und andere Leistungen, z.B. Getränke aus der Minibar, Parkplätze, Stellen von Tagungsräumen, Internet-Zugang, TV, Kinderbetreuung, Wellness- und Fitnessangebote. Daher müssen nun die Frühstückskosten gesondert auf der Hotelrechnung ausgewiesen werden. Bei den Betriebsausgaben kann die Pauschale von 4,80 Euro nicht mehr vom Rechnungsbetrag abgezogen werden, so dass z.B. der Arbeitgeber nur noch die tatsächlichen Übernachtungskosten steuerfrei erstattet.
Beispiel: Bei einer Rechnung mit „Übernachtung inklusive Frühstück" konnten bis 2009 pauschal fürs Frühstück als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe 4,80 Euro abgezogen werden, auch wenn die Kosten tatsächlich höher waren. Da der Hotelier jetzt die Frühstückskosten separat in der Rechnung angeben muss, sind die tatsächlichen Kosten für das Frühstück, also z.B. 10,- Euro, abzuziehen, so dass nur noch die Übernachtungskosten und die Verpflegungspauschale als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Liegen die Frühstückskosten also über dem Betrag von 4,80 Euro, so vermindert sich entsprechend der Betrag, der vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet wird.
Diese Nachteile durch die gesonderte Ausweisung der Frühstückskosten können umgangen werden, wenn der Hotelier in den Fällen, in denen das Frühstück im Übernachtungspreis veranschlagt ist oder kostenlos angeboten wird, in Anlehnung an die Lohnsteuer einen Betrag von 4,80 Euro brutto ansetzt. So wirkt sich die Neuregelung nicht aus und alles bleibt beim Alten. Eine weitere Möglichkeit besteht, wenn der Arbeitgeber die Mahlzeit bereits vor Reisebeginn mitbestellt. Hier kann der Sachbezugswert von 1,57 Euro angesetzt und dann entweder gesondert als Lohnsteuer oder über die Reisespesen abgerechnet werden.
Hinweis: Werden vom Arbeitgeber für die Verpflegung höhere Beträge als die Verpflegungspauschale erstattet, sind die vom Arbeitgeber erstatteten Kosten Arbeitslohn und unterliegen der Steuer- und Sozialversicherungspflicht.
Ist bei Geschäftsreisen im Ausland das Frühstück nicht im Rechnungspreis enthalten, kann der Reisende auf der Quittung vermerken, dass in den Übernachtungskosten kein Frühstück enthalten ist. So können die Verpflegungspauschale und die tatsächlichen Übernachtungskosten vollständig beim Finanzamt geltend gemacht werden.
Messereisen Weltausstellung in Shanghai
Die Expo 2010 findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in Shanghai in China statt. Das 5,28 Quadratkilometer große Gelände der Weltausstellung liegt im Süden der Metropole auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses vor allem zwischen der Nanpu- und Lupu-Brücke.
Die Länderpavillons sind auf der Ostseite in Pudong, während Unternehmen und auch die deutschen Städte Hamburg, Freiburg, Bremen und Düsseldorf auf der Westseite in Puxi ihren Auftritt haben.
BESUCHER: In den sechs Expo-Monaten werden 70 Millionen Besucher erwartet, davon rund 5 Millionen Ausländer. Täglich sollen 400 000 bis 600 000 Menschen durch das Gelände geschleust werden.
TICKETS: Es gibt Karten für 160 Yuan (rund 16 Euro) an normalen Tagen und für 200 Yuan (rund 20 Euro) an den Spitzentagen. Im Vorverkauf sind Tickets billiger. Drei-Tage-Pässe kosten 400 Yuan, eine Woche 900 Yuan. Abendkarten werden für 90 Yuan angeboten.
SPITZENZEITEN: Zum Auftakt zwischen dem 1. und 3. Mai sowie zum Nationalfeiertag zwischen dem 1. und 7. Oktober und in der letzten Woche der Expo vom 25. bis 31. Oktober werden besonders viele Besucher erwartet. Dann erhöhen sich die Eintrittskosten.
ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR: Vier Shuttlebus-Linien verkehren von der Stadt zur Expo. Auf dem Gelände ist das Mitfahren in Bussen oder Fähren über den Huangpu-Fluss kostenlos.
INTERNET: http://en.expo2010.cn, www.expo2010-deutschland.de
Ein Schwede wird zum Tiger
Folgenden Artikel fank ich im Handelsblatt:
China hat einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zur automobilen Weltmacht geschafft. Mit der Übernahme des schwedischen Autobauers Volvo durch den chinesischen Hersteller Geely haben die aufstrebenden Hersteller aus China endgültig auf dem europäischen Markt Fuß gefasst.
"Bei der Volvo-Übernahme handelt es sich um einen Meilenstein", sagte Geely-Chef Li Shufu gestern im schwedischen Gothenburg. Für China ist die Übernahme ein Prestigeprojekt, weshalb Beobachter mit langfristiger Unterstützung der Regierung rechnen. "Ich sehe Volvo als Tiger, der nicht begrenzt in einem Käfig im Zoo gehalten werden kann. Wir wollen den Tiger freilassen und Volvo aus den Begrenzungen mangelnder Mittel für Entwicklung und Marketing befreien", sagte Li.
Bis vor wenigen Tagen hegte Volvo grundsätzliche Zweifel daran, ob genug Geld für Investitionen übrig bleibt, wenn der Kaufpreis bezahlt ist. Doch chinesische Spitzenmanager konnten die Bedenken am Wochenende ausräumen. "Für die reibungslose Entwicklung des Volvo-Geschäfts brauchen wir aber weiter die Unterstützung von Regierungen", sagte Li. Er spielte damit auch auf einen europäischen Hilfskredit an, den Volvo nach der China-Übernahme möglicherweise wieder verlieren könnte.
Geely ist mit einer Jahresproduktion von um die 300 000 Autos etwas kleiner als die neue Tochterfirma Volvo, die in diesem Jahr voraussichtlich auf 90 000 Autos mehr kommt. Mit Geely als Mutter haben die Schweden jedoch nun einen besonders guten Zugang zum chinesischen Markt - und der wächst rasant. Die Volksrepublik hat die USA mit 13,6 Millionen verkauften Autos 2009 als größten globalen Absatzmarkt überholt. Experten schätzen, dass in China in diesem Jahr voraussichtlich 15 Millionen Fahrzeuge verkauft werden, 2012 rund 20 Millionen.
Noch spielen die heimischen Hersteller Chinas im Ausland jedoch nur eine untergeordnete Rolle - hier liegt der tiefere Sinn für Geely, bei Volvo zuzugreifen. Die chinesischen Hersteller drängen in andere Länder und wollen auch die etablierten Märkte erobern. Geely will die Produktion von Volvo durch eine neue Fabrik in China nahezu verdoppeln, heißt es. Es könnte einige Zeit dauern, bis die Kunden Volvos akzeptieren, die in China hergestellt wurden, warnt allerdings John Zeng vom Brancheninstitut IHS Global Insight.
Schon in den vergangenen Monaten haben sich die chinesischen Autobauer verstärkt bemüht, in den europäischen Markt einzusteigen. So hatte sich BAIC, Partner von Daimler und Hyundai, vergeblich um einen Einstieg bei den GM-Töchtern Saab und Opel bemüht. Der größte chinesische Autobauer SAIC will zudem mit Modellen der britischen Traditionsmarke MG auf dem europäischen Markt noch vor Jahresende Fuß fassen. Selbst entwickelte Modelle der Limousinenreihe sollen unter anderem in der ehemaligen MG-Rover-Fabrik Longbridge im englischen Birmingham vom Band laufen. Auch der neue Daimler-Partner BYD will im kommenden Jahr mit eigenen Modellen in Europa vorfahren.
Erfolg im zweiten Anlauf?
Chinas Automobilindustrie hatte bereits vor einigen Jahren versucht, mit Marken wie Landwind, Brilliance oder Great Wall in Europa Fuß zu fassen. Die Vorstöße scheiterten, auch weil die Qualität der Wagen nicht stimmte. Die Premiere der ersten chinesischen Limousine auf dem deutschen Markt hatte noch mit einem großen Knall geendet - im Crashzentrum des ADAC, mit katastrophalem Ergebnis für die Fahrzeugsicherheit.
Die chinesischen Autohersteller wollen überall Marktanteile erobern, nicht nur in den aufstrebenden Märkten wie Russland, Zentraleuropa oder etwa Afrika. Bisher verfügten die Chinesen weder über eine starke internationale Marke, noch lagen sie mit den westlichen Autokonzernen technisch auf Augenhöhe. Die Chinesen wollen künftig aber nicht nur mit Billigautos, sondern mit umweltfreundlicher Technik punkten.
Im chinesischen Inland bedeutet die Übernahme ebenfalls eine Verschiebung: Geely ist ein ausschließlich privater Hersteller, der sich bisher gegenüber den gehätschelten halbstaatlichen Unternehmen wie BAIC im Nachteil sah. Mit der Übernahme von Volvo zieht der ehrgeizige Firmenchef Shufu plötzlich an seinen Rivalen vorbei: Eine international anerkannte Luxusmarke hat sonst keiner. Der Zugriff auf die Technik von Volvo und Ford spielt dagegen keine so große Rolle wie zuletzt angenommen - schließlich kooperieren sämtliche chinesischen Anbieter seit langem mit westlichen Unternehmen wie VW und Toyota und hatten reichlich Zeit, sich deren Tricks abzuschauen.
Geely bedeutet jedenfalls so viel wie "gute Aussichten" - und darauf hoffen nun auch die Schweden.
Sonntag, März 28, 2010
Industrie wieder zuversichtlich
(Quelle Deutsche Messe AG)
Adam wird in Mannheim verliehen
(Quelle Famab)
Samstag, März 27, 2010
Foto von einer Bell UH-1D gefunden
Beim Stöbern im Internet bin ich heute auf dieses Foto gestoßen. Es ist eine Bell Uh-1D vom Lufttransportgeschwader 63. Bei der benachbarten Einheit HFlgRgt 6 "Hungriger Wolf" war ich, während meiner Bundeswehrzeit, stationiert und durfte viele Stunden mit diesem Typ Hubschrauber mitfliegen. Auch wenn man als Wehrpflichtiger nur mitfliegt und für die einfacheren Aufgaben zuständig war hat es riesigen Spaß gemacht. Das eine oder andere mal durft ich auch mit dem Panzerabwehrhubschrauber MBB BO 105 P mitfliegen. Der wurde nur ein paar Jahre gebaut. Für diesen Typ Hubschrauber fehlen wohl heute die Feinde.Der Flugplatz "Hungriger Wolf" bei Itzehoe ist schon lange geschlossen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe ist der aktuelle Flughafen jetzt Hohns bei Rendsburg. Da sind zu meiner Zeit nur die Transall gelandet und gestartet. Was wohl heute auf dem Flughafen "Hungrigen Wolf" stattfindet?
Freitag, März 26, 2010
Hannover kämpft um Luftfahrtausstellung ILA
Es wäre eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Hannover kämpft um die größte deutsche Luftfahrtmesse ILA. «Wir werden intensiv daran arbeiten, die ILA 2012 nach Hannover zu holen», sagte der Chef der Deutschen Messe AG, Wolfram von Fritsch, am Freitag in Hannover der dpa. Die ILA-Veranstalter hatten am Donnerstag angekündigt, für die Ausrichtung der Messe im Jahr 2012 Alternativen zum Standort Berlin-Schönefeld zu prüfen. Dazu gehört Hannover. Die ILA fand von Ende der 50er Jahre bis 1990 auf dem hannoverschen Flughafen in Langenhagen statt, bevor sie nach der Wiedervereinigung wieder nach Berlin zog.Das kann das Messegelände in Hannover nur stärken und das ist gut so!
Freitag, März 19, 2010
Alle Monteure unterwegs
Aufbau Farbe München
Aufbau Analytica München
Aufbau Intervitis Stuttgart
Aufbau Grindtec Augsburg
Aufbau Altenpflege Hannover
Abbau Internorga Hamburg
Aufbau Intertraffic Amsterdam
Die nächsten freien Tage sind erst kurz vor Ostern in Sicht.
Für die IFFA kommen doch noch Aufträge
Die ersten ca. 20 Tonnen Standbaumaterial können wir für den Transport nach Frankfurt schon einplanen. Ich denke, dass wir noch das eine oder andere Angebot für diese Messe in einen Auftrag verwandeln können.
Donnerstag, März 18, 2010
Photovoltaikanlage hat 700 KW produziert
Wollen wir hoffen, dass Frühling und Sommer um so besser werden.
Dienstag, März 16, 2010
Der Frühling kommt - Winder ade
Folgenden Artikel fand ich in der FAZ:
Südwestlicher Wind bringt milde Atlantikluft und lässt die Temperaturen über 10 Grad steigen. Am Donnerstag und Freitag könnte es im Süden und Südwesten mit 20 Grad sogar fast sommerlich werden. Das Wochenende werde zwar wieder wechselhaft, „aber keine Bange, der Winter kommt nicht zurück“, versicherte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag.
Am Samstag beginnt der kalendarische Frühling. Am Mittwoch wird es schon spürbar milder als in den vergangenen Tagen. Nur im Nordosten bleibt es noch frisch mit maximal 5 bis 9 Grad, sonst werden 10 bis 14 Grad erreicht. Am wärmsten wird es am Rhein. Am Donnerstag gibt es zwar ein paar Wolken, es bleibt aber trocken. Die Temperaturen klettern auch im Osten auf über 10 Grad, im Westen auf 13 bis 18 Grad. In den Flusstälern Südwestdeutschlands kann es noch wärmer werden. Am Freitag kommen im Nordwesten Wolken mit Regenschauern auf, im Süden und am Oberrhein wird es noch einmal bis zu 20 Grad warm. Im Norden und Osten liegt die Tagestemperatur bei etwa 13 Grad, sonst meist um 16 Grad.
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Mit den milderen Temperaturen beginnt auch wieder die Leidenszeit für Allergiker: Die ersten warmen Frühlingstag werden nach Einschätzung von Medizinern einen massiven Pollenflug auslösen. „Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht“, sagte Prof. Hans Merk, Präsident des Ärzteverbands Deutscher Allergologen. Das langanhaltende Winterwetter habe die Baumblüte zwar etwas verzögert, aber Hasel- und Erlenpollen seien inzwischen in der Luft. Nun kommen die Birkenpollen hinzu - und zwar dieses Mal besonders kräftig. Birkenpollen gehören zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma.
Birken setzten alle zwei Jahre besonders viele Pollen frei. „2010 ist ein Mastjahr für die Birken. Vermutlich kommt es bei Patienten mit einer Birkenpollenallergie in diesem Jahr zu besonders heftigen Allergiesymptomen“, sagte Merk. Menschen, die bislang noch keine Probleme mit Heuschnupfen hatten, könnten wegen der Stärke des Pollenflugs zum ersten Mal Beschwerden bekommen. Wer also in diesen Wochen unter Schnupfen, Niesen oder Husten leidet, solle bedenken, dass nicht unbedingt eine Erkältung dahinter steckt, erklärte Merk, der Allergologe an der Aachener Universitäts-Hautklinik ist.
Text: FAZ.NET
Samstag, März 13, 2010
Unser Video ist fertig!
Am Anfang dieses Jahres hatte ich mir vorgenommen einen Werbefilm über "MDS Messebau und Service GmbH" in Auftrag zu geben. Erstaunlich schnell fand ich die beiden Unternehmen "Go ahead business design" und "MAGIE Medien Produktion" die in kürzester Zeit ein passendes Konzept mit einem bezahlbaren Angebot vorlegten.
Noch bei Drehbeginn war ich sehr skeptisch, denn wozu benötigt man übergroße Bauklötze um einen Werbefilm zu drehen? Machen unsere Mitarbeiter richtig mit? Bringen wir die Botschaften dem Betrachter rüber?
Schon bei den Dreharbeiten war zu erkennen, dass sich unsere Mitarbeiter sehr motiviert und gekonnt einbrachten. Alle waren sehr konzentriert und ergänzten die Arbeit des sehr professionellen Kamerateams mit sehr guten Vorschlägen.
Bei Betrachtung des ersten Schnittes wurde klar, dass wir uns für das richtige Filmteam entschieden hatten. Meine Bedenken verflogen und es wurde zusätzlich die Vertonung des Filmes in Auftrag gegeben.
Mir gefällt das Ergebniss sehr gut.
Donnerstag, März 11, 2010
Ein hektischer Übergabetag endet
Das halbe Büro war vor Ort um sich ein Bild von den eigenen und auch von den Messeständen des Wettbewerbs zu machen. Was ich so hörte war wohl nicht viel neues auf dieser Messe zu sehen.
Ich selber hatte heute leider keine Zeit nach Hamburg zu fahren. Im Büro haben wir heute zwei große Ausschreibungen fertiggestellt und ich habe mit einem wichtigen Stammkunden gefühlte 8 - 10 Telefonate geführt um die letzten Einzelheiten für seinen Messestand zur "Hannover Industrie 2010" abzustimmen. Es wurde in Hamburg, im Lager, in der Tischlerei, im Beschriftungsatelier sowie im Büro unter Vollast gearbeitet. Heute Abend wissen alle was Sie getan haben.
Morgen wird in der Werkstatt und im Lager von "MDS Messebau GmbH" mit den Vorbereitungen für die Messestände der Messen "Analytica 2010", "Farbe 2010" und "Altenpflege 2010" fortgefahren. Diese Messen werden als nächstes geladen, transportiert und montiert.
Die Tischlerei hat in dieser Woche ein bisschen Ladenbau verrichtet und haben das neue Küchenstudio für Möbel Kraft Buchholz vorbereitet. Diverse Paletten mit Zuschnitten, Winkeln und Kopusse warten morgen auf die Verladung. Ab Montag kann dann das Küchenstudio montiert werden. Danach kann der neue Küchenhersteller bei Möbel Kraft seine Küchen in die von uns aufgebauten Nischen und Kojen montieren.
Samstag, März 06, 2010
Kalter Winter – warmes Klima?
Folgenden Artikel fand ich dazu heute morgen bei www.klima-sucht-schutz.de
„Warum spricht man immer von Klimaerwärmung, wo doch die Winter (und auch die letzten Sommer) immer kälter werden? Ist dieser kalte Winter nicht ein Zeichen dafür, dass es die Klimaerwärmung nicht gibt?“ (Jennifer Wolf, Fellbach)
Boris Schinke (Germanwatch): „Nein. Wer die aktuelle Kältewelle auf der Nordhalbkugel zum Anlass nimmt, die globale Erwärmung in Frage zu stellen, verwechselt die Begriffe Wetter und Klima. Regional ungewöhnliche Wetterlagen weichen oftmals vom langjährigen Trend der Globaltemperatur ab. Global und über mehrere Jahrzehnte betrachtet ist der Aufwärtstrend der Temperaturen jedoch auch in 2010 ungebrochen. Insgesamt sind auf allen Kontinenten innerhalb der letzten hundert Jahre die Temperaturen angestiegen.
Die Klimaerwärmung wirkt sich allerdings regional sehr unterschiedlich aus. Besonders stark erwärmt haben sich dabei die Pol-Regionen, sowie weite Teile Afrikas. Die Aussage, dass sowohl die Winter als auch die Sommer immer kälter werden, lässt sich empirisch ganz klar widerlegen. Im Gegenteil: Beide Jahreszeiten sind vor allem auf der Nordhalbkugel wesentlich extremer geworden. Die Winter vor allem mild und feucht mit einer Zunahme starker Winterstürme (siehe Kyrill oder Xynthia). Die Sommer dagegen heiß und trocken mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit extremer Hitzewellen (siehe 2003).“
Mittwoch, Februar 24, 2010
MDS schon seit Jahren auf dem Weg zum klimafreundlichen Messebau
Saubere Produktion
Grüne Logistik
Ein weiterer Post über unsere Logistik mit Kombiverkehr.
Unsere Umweltbilanz 2009
MDS Messebau und Service hat im Jahr 2009 23.250 m² Messestände gebaut.
1.000 m² gebaute Messestände verursachen durchschnittlich einen Schadstoffausstoß von 47 to. Kohlendioxid.
Damit hätten wir und unsere Kunden für das Jahr 2009 durch diese Geschäftstätigkeit einen Schadstoffausstoß von 1092,75 to. CO2 zu verantworten. Davon konnten wir jetzt aber durch die eigene Stromproduktion 140 Tonnen und durch den umweltfreundlichen Transport 120 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Macht also nur noch einen Schadstoffausstoß von 832,75 to. bzw. eine Ersparnis von fast 24% gegenüber unseren Wettbewerbern, den durchschnittlichen Messebaufirmen.
Wobei in unsere Berechnungen noch alle Faktoren fehlen, die für uns seit Firmengründung eine Selbstverständlichkeit sind, sich aber schlecht konkret in ihrer Auswirkung für die Umwelt berechnen lassen wie:
1. Die Verwendung von wieder verwertbaren Messematerialien durch Systembauweise.
2. Die Heizung unseres kompletten Firmengebäudes mit einer Niedrigtemperatur –Fußbodenheizung, die selbst unser Lager energiesparend beheizt.
3. Ständige Modernisierung unserer PCs, Bildschirme und Computer auf energiesparende Modelle.
Montag, Februar 22, 2010
Viel Betrieb in der Tischlerei
Viele unserer Monteure übergeben heute in Düsseldorf die "Metav 2010" und montieren in Köln auf der "Eisenwarenmesse 2010".
Die Messebausaison hat endgültig begonnen, nur das Wetter hat es noch nicht gemerkt.
Mittwoch, Februar 03, 2010
MDS Messebau im Schnee 2010
Ich hoffe mal, dass bald die Temperaturen steigen.
Diashow vom Schneechaos bei MDS Messebau
Dienstag, Februar 02, 2010
Hickhack um gelbe Umweltplakette in Hannover
Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:
Nachdem Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) die Umweltzone in Hannover teils gekippt hat, ist das Plaketten-Chaos in der Landeshauptstadt nun perfekt. Obwohl 95 Prozent der Autos mit gelber Plakette nach der Intervention des Ministers wieder in Hannovers City einfahren dürfen, signalisieren die Verkehrsschilder nach wie vor nur freie Fahrt für Wagen mit grüner Plakette. "Die Schilder brauchten nicht geändert zu werden", sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Dienstag und bestätigte Medienberichte.
Hannovers Umweltdezernent Hans Mönninghoff (Bündnis 90/Die Grüne) spricht indes von einem "Schildbürgerstreich". Eigentlich hatte die Stadt das Zentrum seit Jahresbeginn für sämtliche Wagen mit gelber Plakette gesperrt. Nach Erlass des Ministers dürfen Dieselwagen der Schadstoffklasse Euro 3, auch wenn sie nicht mit einem Partikelfilter nachgerüstet sind, in die Umweltzone hereinfahren. "95 Prozent der Autos mit gelber Plakette fallen unter diese Sonderregelung", sagte Mönninghoff. Die Fahrzeughalter, die ihren Wagen mit Euronorm 2 per Filter nachgerüstet und auch eine gelbe Plakette haben, dürfen nicht hinein.
"Logischweise sollte man auch die restlichen fünf Prozent reinlassen", forderte Mönninghoff. Ein weiteres Problem sei es, Fahrern, die nicht aus Hannover stammen, diese Sonderregelung in irgendeiner Form mitzuteilen. Eine Kampagne, die flächendeckend Deutschland erreichen soll, würde hunderttausende Euro Kosten, sagte Mönninghoff. Da sei es logischer, die zum Jahreswechsel entfernten gelben Plaketten wieder an die Verkehrsschilder anzubringen.
Aus der Sicht des Umweltministers ist es gar nicht notwendig, die gelben Plaketten wieder anzubringen. "Aber wenn Herr Mönninghoff das möchte, dann kann er das gerne tun", sagte Sander.
Branche lässt De-Minimis-Gelder liegen
Lediglich im Aus- und Weiterbildungsprogramm konnten wir die Förderung von 12 Kraftfahrern im Rahmen des Berufsfahrerqualifikationsgesetzes beantragen. Wir schafften es im Jahr 2009 die Themen "Ladungssicherung" und "Digitaler Tachograf" abzuarbeiten. Die letzten Fördergelder der 4.450 € wurden in den letzten Tagen ausgezahlt.
In diesem Jahr sind wir dank einem Vortrag bei "MAN Hamburg" besser informiert und haben alle Anträge fristgercht abgeschickt. Einer unser Actros erhält in diesem Jahr einen Dieselpartikelfilter mit dem er die grüne Plakette erhält. Weithin wird der LKW dann mit einer Truck-Navigation ausgestattet. So erhalten wir für 2010 die höchstmögliche Förderung von 4.200 €.
Im Bereich der Weiterbildung haben diverse Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Kraftfahrer beantragt und werden mehreren Mitarbeitern einen Gabelstaplerführerschein ermöglichen. Von den entstandenen Kosten werden uns dann 60 - 70 % erstattet. Wahrscheinlich wird die Höhe der Förderungen für die Weiterbildungen ähnlich hoch ausfallen wie in 2009.
Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:
Ein Großteil der Fördergelder aus dem De-minimis-Förderprogramm des Bundes wurde nicht abgerufen. „In der Tat sind im Jahr 2009 nicht alle Mittel abgerufen worden“, sagte Sven Ulbrich, Sprecher im Bundesverkehrsministerium, der VerkehrsRundschau. „Deutlich mehr als 100 Millionen Euro“ der für die Transportbranche vorgesehenen Beihilfen blieben demnach ungenutzt. Vollständig aufgebraucht wurden hingegen im vergangenen Jahr die 85 Millionen Euro aus dem Programm „Aus- und Weiterbildung“, bestätigte das Bundesamt für Güterverkehr.
Was mit dem Geld passiert ist derzeit strittig. „Im Haushaltsentwurf 2010, der sich zurzeit in der parlamentarischen Beratung befindet, hat die Bundesregierung dieses Geld erneut zugunsten der Branche veranschlagt“ betonte Ulbrich. Den deutschen Transportunternehmen gehe damit kein einziger Euro verloren.
Doch das Aufstocken der Harmonisierungsmittel für das laufende Jahr steht noch unter Vorbehalt. Derzeit beraten die Haushaltspolitiker im Bundestag über die weitere Verwendung der ungenutzten Fördergelder. Experten gehen davon aus, dass angesichts der klammen Kassen die 100 Millionen Euro in den allgemeinen Haushalt des Bundes fließen. Zudem fehlen dem Verkehrsetat 2009 durch die krisenbedingten Mindereinahmen bei der LKW-Maut rund 500 Millionen Euro. Mit diesem Hinweis könnten die Umwidmung der ungenutzten Fördergelder gegenüber dem Verkehrsministerium argumentiert werden.
Dienstag, Januar 19, 2010
Die Mehrwertsteuersenkung - Ein Bumerang?
Folgenden Artikel fand ich heute bei wiwo.de:
Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die als Steuergeschenk der Regierungskoalition an Hotelbetreiber gedacht war, belastet Unternehmen, deren Mitarbeiter viel reisen. Einige wollen Preissenkungen fordern.Nur das die Hotels sich gewaltig wehren die Preise zu senken.
Mal wieder haben Politiker offenbar die Wechselwirkungen nicht bedacht, als sie den Hotels in Deutschland zum 1. Januar ein schönes Steuergeschenk machen wollten. Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen belastet Unternehmen, deren Mitarbeiter viel reisen. Beispielsweise Lufthansa und SAP wollen mit Hotels jetzt neu verhandeln und Preissenkungen fordern.
Ihren Gästen müssen die Herbergen für Übernachtungen nur noch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent in Rechnung stellen – statt 19 Prozent. Ihre Übernachtungspreise haben die Hotels allerdings nicht gesenkt. Die Gäste zahlen noch genauso viel wie vorher. Politisch gewollt war, dass die Hotelbetreiber dadurch höhere Einnahmen erzielen sollten. Aber das könnte sich jetzt als Bumerang herausstellen: „Für Geschäftsreisende, die Hotelpreise inklusive der Mehrwertsteuer zahlen und die zum Abzug von Vorsteuern berechtigt sind, wird die Übernachtung automatisch teurer, wenn die Mehrwertsteuersenkung nicht bei den Preisen weitergegeben wird", sagt Frank Wiesmann, Partner für Steuern bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in Stuttgart.
Konnten die Unternehmen vom gesamten Übernachtungspreis früher 19 Prozent als Vorsteuer von ihren Umsatzsteuerzahlungen an das Finanzamt abziehen, sind es jetzt nur noch sieben Prozent. Da die Übernachtungspreise nicht gesunken sind, der Vorsteueranteil aber kleiner geworden ist, hat sich der Netto-Übernachtungspreis für die Unternehmen erhöht und das wollen viele Unternehmen jetzt nicht auf sich sitzen lassen und mit den Hotels nachverhandeln.
Montag, Januar 18, 2010
Risiko raus
Die neue Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung will auf die Gefahren beim Fahren und Transportieren aufmerksam machen und so das Unfallrisiko sowohl im Straßenverkehr als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr verringern.
Weitere Informationen: www.risiko-raus.de
Sonntag, Januar 17, 2010
Milionenspende für die FDP
Ich glaube nicht an die Entstehung neuer oder an die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze. Warum sollte aufgrund einer gesenkten Mehrwertsteuer die Arbeit mehr werden wo doch die Bruttopreise der Hotels nicht sinken? Auch die unterbezahlten Zimmermädchen werden nicht mehr verdienen. Ob zusätzliche Investitionen getätigt werden bezweifel ich. Wahrscheinlich werden die Gewinne der Hotels steigen und das Geld in den Taschen von Herrn August Baron von Finck landen.
Von einem gerechteren und vereinfachten Steuersystem ist so nicht viel in Sicht. So ist das mit Wahlversprechen.
Sehr interessanter Link über die Parteispenden aller Parteien: www.parteispenden....
Mein Post zu diesem Thema von 18.12.2009
Folgenden Artikel fand ich im Hamburger Abendblatt:
Die Düsseldorfer Substantia AG hat der FDP binnen eines Jahres 1,1 Millionen Euro überwiesen. Entsprechende „Spiegel“-Informationen bestätigte ein FDP-Sprecher. Die Summe ist eine der höchsten Parteispenden in der Geschichte der Freidemokraten und wurde in drei Teilspenden im Jahr 2009 überwiesen.
Die Substantia AG gehört einem der reichsten Deutschen, August Baron von Finck. Seine Familie ist laut „Spiegel“ Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt. In den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen hatte die FDP mit der CSU im Herbst 2009 auf eine Senkung des Mehrwertsteuersatz auf Hotel-Übernachtungen von 19 auf 7 Prozent gedrungen. Der stark umstrittene und von der Opposition als Klientelpolitik kritisierte Steuernachlass wurde im Wachstumsbeschleunigungsgesetz verankert, das zum 1. Januar 2010 in Kraft getreten war.
„Es gibt keinen Zusammenhang mit der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung“, sagte der FDP-Sprecher mit Blick auf die Millionenspende des Hotel-Unternehmers. Die Spende sei Bundestagspräsident Norbert Lammert korrekt angezeigt worden.
Die frühere FDP-Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher kritisierte im „Spiegel“ jedoch: „In der Regierung macht die FDP reine Klientelpolitik. Sie kümmert sich um die Steuerfragen einer bestimmten Schicht, das ist alles.“ Die FDP mache sich den Staat zur Beute, kritisierte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast am Samstag: „Jetzt ist offenbar Zahltag: Auf der einen Seite wird die Mehrwertsteuer für Hotels reduziert, auf der anderen Seite erhält die FDP eine Millionenspende aus der Branche.“ Die Grünen forderten ein klärendes Wort des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle, „ob es zu seinem Politikverständnis gehört, den Staat für reine Klientelpolitik auszuplündern“.
„Mit dem Eintritt der FDP in die Bundesregierung gewinnen die Unternehmerlobbyisten an Einfluss“, sagte Elmar Wigand vom Verein LobbyControl dem „Spiegel“. Der einflussreiche Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte seit Monaten massiv für die Steuersenkung geworben. Ernst Fischer, Präsident des Dehoga und FDP-Mitglied, hatte dies wie folgt begründet: „Sieben Prozent Mehrwertsteuer wären das beste Konjunkturprogramm für eine Branche, in der über 100.000 Arbeitsplätze akut in Gefahr sind.“
Samstag, Januar 16, 2010
Das neue Jahr bringt 157 überregionale Messen
Wenn wir unsere erheblich gesteigerten Vertriebsleistungen beibehalten, könnten wir sogar an die Zahlen von 2008 herankommen. Damit ist es uns möglich die geplanten Investitionen für 2010 wie geplant vorzunehmen.
Folgenden Artikel fand ich im Verbands-Forum:
AUMA rechnet mit nahezu stabilen Messe-Ergebnissen
Die deutschen Messeveranstalter wollen in diesem Jahr im Inland 157 Messen mit überregionaler Bedeutung auf der Besucherseite durchführen. Der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erwartet für 2010 eine Stabilisierung der Messekonjunktur. Die Aussteller- und Besucherzahlen und die vermieteten Flächen dürften gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen im Durchschnitt nahezu konstant bleiben. Trotz erster Anzeichen für einen allgemeinen Aufschwung ist in der Messewirtschaft für 2010 noch nicht mit einem Wachstum zu rechnen, da zahlreiche Sparmaßnahmen, die ausstellende Unternehmen im letzten Jahr beschlossen haben, erst jetzt wirksam werden.
Im Jahr 2009 sind die Kennzahlen der deutschen Messen im Ver-gleich zu anderen Marketinginstrumenten relativ moderat zurückgegangen - um 3 Prozent bei den Ausstellerzahlen und 8 Prozent bei den Besucherzahlen - trotz des scharfen wirtschaftlichen Abschwungs und des deutlichen Rückgangs des Welthandels.
Für 2010 rechnet der AUMA mit rund 170.000 Ausstellern und 6,7 Mio. m² vermieteter Fläche. Die Besucherzahl dürfte bei rund 9,8 Mio. liegen.
Quelle/Kontaktadresse:
Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)
Harald Kötter, Leiter, Öffentlichkeitsarbeit
Littenstr. 9, 10179 Berlin
Telefon: (030) 24000-0, Telefax: (030) 24000-330
eMail: info(at)auma.de
Internet: http://www.auma.de
Faire Besteuerung von Dienstwagen
Folgenden Artikel fand ich in der Wirtschaftswoche:
Wissmann fordert faire Besteuerung von Dienstwagen
Christian Ramthun (Berlin) 16.01.2010
Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), hat eine faire Besteuerung von Dienstwagen gefordert. Der Bund der Steuerzahler droht mit einer Musterklage.
Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), hat eine faire Besteuerung von Dienstwagen gefordert und wird dabei vom Fraktionsvize der Union im Bundestag, Michael Fuchs, unterstützt. Unterdessen hat der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl-Heinz Däke, mit einer Musterklage gedroht, sollte die Bundesregierung die Dienstwagenbesteuerung nicht reformieren.
Wissmann schlägt im Interview mit der WirtschaftsWoche vor, den geldwerten Vorteil der Dienstwagennutzung nach dem Vorbild der Besteuerung von Jahreswagen für Werksangehörige zu regeln. „Bei Firmenfahrzeugen geht es um eine faire Besteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung. Und da ist es in den vergangenen Jahren zu einer Überbesteuerung gekommen“, kritisiert Wissmann. „Die Besteuerung von Jahreswagen für Werksangehörige ist gerade so novelliert worden, dass der ortsübliche Kaufpreis anstelle des Bruttolistenpreises als Grundlage herangezogen wird. Das geht auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes zurück. Ich sehe hier einen Hinweis für eine mögliche Neuregelung bei Firmenwagen“, erklärt der VDA-Präsident der WirtschaftsWoche. Alternativ könnte der Fiskus „auf den nur in Deutschland anzutreffenden 0,03-Prozent-Sonderzuschlag für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz“ verzichten und im Gegenzug die Entfernungspauschale für Dienstwagen streichen.
Die aktuelle Regelung, den geldwerten Vorteil bei Nutzung von Dienstwagen nach Listenpreis statt dem tatsächlichem Kaufpreis zu besteuern, hält der für Wirtschaft zuständige Unionsfraktionsvize im Bundestag, Michael Fuchs, für „unsauber und ungerecht“. Fuchs plädiert ebenfalls dafür, den tatsächlichen Kaufpreis als Basis anzusetzen. Eine entsprechende Regelung für die private Nutzung von Dienstwagen sondiert derzeit das Bundesfinanzministerium. Eine solche Neuregelung hält Fuchs für „eine faire und ordnungspolitisch saubere Sache“.
Sollte es keine Neuregelung der Dienstwagenbesteuerung geben, will der Bund der Steuerzahler eine Musterklage einreichen, so Präsident Däke zur WirtschaftsWoche. „Die Bundesregierung kann eine für sie beschämende gerichtliche Schlappe verhindern, wenn sie zügig handelt und die Besteuerung der Dienstwagen reformiert.“ Der Verband sucht gegenwärtig einen geeigneten Musterkläger, das Klageverfahren soll das Kalenderjahr 2008 oder 2009 betreffen.
Donnerstag, Januar 14, 2010
Diskussion um die LKW-Maut
Man kann sich auf nichts mehr verlassen.
Folgenden Artikel fand ich bei Dekra.net:
Die Diskussion um die für 2011 geplante Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge erhitzt die Gemüter...
Die Diskussion um die für 2011 geplante Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge erhitzt die Gemüter. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will wohl daran festhalten. Der Verkehrsclub Deutschland begrüßt dieses Vorhaben und fordert gar eine Ausweitung der Maut. Ganz anderer Meinung ist das Gewerbe. Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) lehnt die geplante Maut für Euro-3-Lkw ab. Die Erhöhung der Lkw-Maut ab 1. Januar 2011 um zwei Cent pro Kilometer sei ein Schritt in die Vergangenheit, erklärt der Verband. Wegen der Mauterhöhung zum 1. Januar 2009 wurden die noch am zahlreichsten vorhandenen Euro-3-Lkw, die damals zwischen zwei und vier Jahre alt waren, so stark entwertet, dass es einer Enteignung der Fahrzeughalter gleichkomme, so der LTV. Der Verband gibt zu bedenken, dass die DIW Wegekostenberechung nachweist, dass Lkw ihre Wegekosten mit 99 Prozent bereits vor der Mauterhöhung gedeckt haben.
Mittwoch, Januar 13, 2010
Immer mehr Straßensperrungen
Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:
Baden-Württemberg: LKW-Fahrern droht Fahrverbot am Aichelberg
Karlsruhe. Lastwagenfahrer müssen diesen Winter in Baden-Württemberg mit einem kurzzeitigen Fahrverbot auf der Autobahn rechnen. Bei starkem Schneefall oder Straßenglätte werde erstmals die Autobahn 8 (Stuttgart-München) vor dem Aichelberg für Lastwagen zeitweise komplett gesperrt, sagte der Verkehrsexperte Matthias Zimmermann vom Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) in Karlsruhe in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Lastwagen werden gestoppt und dürfen erst weiterfahren, wenn der Winterdienst die Fahrbahn geräumt und gestreut hat. Damit soll ein Verkehrschaos am Albaufstieg der A8, der stark befahrenen Steigungsstrecke zwischen Stuttgart und Ulm, verhindert werden.
„Als häufigste Ursache für lang anhaltende Verkehrszusammenbrüche im Winter haben wir in einer Untersuchung die Blockade von Fahrbahnen durch liegen gebliebene Lastwagen identifiziert“, sagte Zimmermann. Dies habe zuletzt auch das Tief „Daisy“ gezeigt.
Besonders problematisch seien Steigungsstrecken. Bei starkem Schneefall oder bei extremer Glätte kämen Lastwagen, viele davon mit Sommerreifen, ins Rutschen, steckten fest, stellten sich quer oder verursachten Unfälle. Die Folge sei die Blockade der Fahrbahn. Andere Autos, auch die Fahrzeuge des Winterdienstes, kämen nicht mehr durch. Der Verkehr breche für Stunden total zusammen, Autofahrer müssten in ihren Fahrzeugen ausharren.
„Der Albaufstieg ist eine neuralgische Steigungsstrecke, die im Winter immer wieder große Sorgen bereitet“, sagte Zimmermann. „Das Problem ist das Zusammentreffen von Steigung, lang anhaltendem Schneefall und fehlender Winterausrüstung der LKW.“ Dadurch komme es regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen, Staus und Unfällen.
Eine Lösung sei die so genannte Blockabfertigung. „Wir stoppen den LKW-Verkehr und ermöglichen damit dem Winterdienst freie Fahrt“, sagte Zimmermann, dessen Institut den Pilotversuch im Auftrag des Verkehrsministeriums und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet. Die Blockabfertigung werde dieses Jahr erstmals in Baden-Württemberg getestet.
„Die Autobahnpolizei hält bei extremer Witterung sämtliche LKW vor einer Anschlussstelle im Vorfeld einer Steigung an. So ist es den Winterdienstfahrzeugen möglich, ohne Behinderung durch den Schwerverkehr auf die Autobahn zu fahren und diese sicher auch bei extremer Witterung zu machen.“ Nach dem Einsatz des Winterdienstes könnten die Lastwagen weiterfahren.
Die Blockabfertigung ermögliche bei Wintereinbrüchen den Streufahrzeugen eine ungehinderte Räumung der Steigungsstrecke, sagte Baden-Württembergs Verkehrs-Staatssekretär Rudolf Köberle (CDU). „Der Verkehrsfluss für PKW bleibt aufrecht erhalten und ein vollständiger Stillstand des Verkehrs wird vermieden.“ Davon profitierten alle, auch die LKW-Fahrer. Sie könnten nach ihrer Zwangspause mit sicheren Straßenverhältnissen rechnen.
Die Anhaltezeit betrage maximal 15 Minuten, sagte Zimmermann. Sie sei damit in vertretbarem Rahmen. In anderen Ländern, beispielsweise in der Schweiz, habe sich die Blockabfertigung bewährt.
Derzeit würden Lastwagenfahrer am Albaufstieg mit Flugblättern in sechs verschiedenen Sprachen über das Vorhaben informiert. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen. Hierzu zählten auch entsprechende Hinweis- und Verbotsschilder entlang der Autobahn.
Sollte es zu einem starken Wintereinbruch kommen, werde der Verkehr vor der Autobahnanschlussstelle Aichelberg im Kreis Göppingen gestoppt. PKW seien von der Sperrung nicht betroffen, sie dürften auch bei extremer Witterung weiterfahren.
Watt denn nu?
Nun list man fast täglich, dass eventuell die geplanten Umweltzonen nicht eingeführt oder die Maut für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe Euro III nicht erhöht werden. Oder sollen wir jetzt noch mit der Investition warten bis eine Förderung für die Gruppe E VI eingeführt wird?
Welche Entscheidung wir auch treffen werden den Politikern wird es sicherlich gelingen, dass es die falsche Entscheidung war.
Folgenden Artikel fand ich dazu heute bei der Verkehrsrundschau:
LKW-Maut: Regierung hält an Erhöhung ab 2011 fest
Berlin. Entgegen früheren Ankündigungen von Union und FDP will die schwarz-gelbe Bundesregierung die für 2011 beschlossene LKW- Mauterhöhung für die Schadstoffgruppe 3 nun doch nicht zurücknehmen. „Eine Änderung der Mauthöheverordnung ist derzeit nicht vorgesehen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) in einer der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Zunächst sei die weitere Entwicklung abzuwarten. Es geht dabei um viele nicht mehr standardgemäße LKW der Schadstoffgruppe Euro (E) III, die auf Autobahnen unterwegs sind.
Die Pläne zur Erhöhung der LKW-Maut im kommenden Jahr sorgen für Streit in der Regierungskoalition. Die Position des des unionsgeführten Bundesverkehrsministeriums führte zu Verstimmungen beim Koalitions-Partner FDP.
Das von der Wirtschaftskrise gebeutelte Fuhrgewerbe solle in dieser Wahlperiode nicht zusätzlich belastet werden, stellte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Döring, am Dienstag fest. „Die FDP hält an dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Belastungs-Moratorium fest“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Damit dürfe es auch nicht 2011 zur geplanten Gebühren-Erhöhung um zwei Cent pro Kilometer für die Brummis mit der unzeitgemäßen Schadstoffgruppe III kommen. Die dazu nötige Änderung der Mauthöheverordnung sollte das Ministerium „nun schnell auf den Weg bringen“, so Döring. Ein Sprecher des Ministeriums wies das zurück und verwies auf eine spätere Entscheidung im Laufe 2010.
Regierung geht von sinkenden Mauteinnahmen aus
Der FDP-Politiker und der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Dirk Fischer (CDU), hatten im November erklärt, das im Koalitionsvertrag verankerte „Belastungsmoratorium“ gelte auch für die Gebührenerhöhung der Euro-III-Gruppe. Dem widerspricht die aktuelle Ankündigung Ferlemanns.
Auf die jetzige FDP-Intervention erwiderte ein Sprecher des Ministeriums: „Es gibt keinen Beschluss der Bundesregierung zu diesem Thema. Derzeit plant das Bundesverkehrsministerium keine Änderung der Mauthöhe-Verordnung (...). Selbstverständlich werden wir in den kommenden Monaten die Wirtschaftsentwicklung, das Transportaufkommen und die Situation des Gütergewerbes genau beobachten.“
Zunächst geht die Bundesregierung von sinkenden Mauteinnahmen von etwa 5 Milliarden Euro im Jahr 2009 und von 4,67 Milliarden bis 2012 aus. Die Zahlen können sich im Aufschwung jedoch laut Staatssekretär günstiger entwickeln: „Die weitere Entwicklung der Mauteinnahmen bei sich wieder belebender Konjunktur und die Entwicklung der mautpflichtigen Fahrleistungen bleibt abzuwarten.“ Eine allgemeine Ausdehnung der Mautpflicht auf Bundesstraßen und auf leichtere Nutzfahrzeuge unter 12 Tonnen sei „nicht geplant“. Die rückläufigen Mauteinnahmen gehen laut Ferlemann darauf zurück, dass immer mehr emissionsärmere Trucks die alten - höher belasteten - „Stinker“ ablösen.
Kritik: Ramsauer agiert konzeptlos
Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Anton Hofreiter, kritisierte: „Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) agiert völlig konzeptionslos.“ Die Mittel aus der Maut müssten weiterhin auch auf Schiene und Binnengewässer verteilt werden. „Eine sinkende durchschnittliche LKW-Maut und die geplante vollständige Verwendung dieser Einnahmen ausschließlich für die Straße sind unvereinbar mit dem Ziel, mehr Güter auf die Schiene zu bringen“, so Hofreiter.
Offen blieb die Grünen-Frage, ob die LKW-Gebühren in der neuen Wahlperiode nach Tageszeiten sowie Strecken und damit nach Verkehrsaufkommen gespreizt werden. Ferlemann: „Über eine eventuelle Umsetzung einzelner Maßnahmen des Masterplans wird in enger Abstimmung mit Bundesländern und Verbänden entschieden.“ Geplant sei, schwere LKW der klimafreundlichen neuen Gruppe E VI zu fördern.
Schiff- und Luftfahrt drohen neue Gebühren
In der ersten Stufe 2009 waren die Mautsätze allgemein stark erhöht worden. Für die ältesten Lastzüge der Schadstoffgruppen E II und älter bedeutete das eine Verschärfung sogar um etwa 13 Cent oder knapp 90 Prozent auf 27,4 Cent (bis drei Achsen) und auf 28,8 Cent (ab vier Achsen). In der Gruppe E III kam es 2009 zu Erhöhungen um etwa sieben Cent oder knapp 60 Prozent. Hier führt 2011 die Verteuerung um weitere zwei Cent zu einer Belastung von 21 Cent pro Kilometer bei drei Achsen und 22,4 Cent ab vier Achsen.
Die Regierung bekräftigt ferner die Absicht, neben Autobahnen und Bahntrassen auch Schiff- und Luftfahrt in die Prüfung einer Gebühren-Finanzierung der von ihnen verursachten Kosten (Wegeerhalt und Lärmschutz) einzubeziehen. „Dabei sind die wirtschaftlichen Auswirkungen zu berücksichtigen“, schränkte Ferlemann ein.
Heaven is...
Heaven is where the police are British, the cooks French, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.Leider weiß ich nicht mehr wo ich diesen sehr schönen Text gelesen habe. Aber es ist viel Wahres dran :-)
Hell is where the chefs are British, the mechanics French, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
Dienstag, Januar 12, 2010
Das Internet verdrängt nicht die Messen
Ich habe eher das Gefühl, dass sich beides wunderbar ergänzt!
Quelle: FMA-Portal
Jüngere Führungskräfte der deutschen Wirtschaft nutzen Messen als Besucher genauso stark wie ältere Kollegen, geht aus der aktuellen Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) hervor, die im Frühjahr 2009 von der LAE e.V., einem Zusammenschluss von Verlagen und Media-Agenturen, durchgeführt wurde. Im
Rahmen dieser Studie wurde auch die Nutzung von Medien außerhalb des Printsektors untersucht.
In der Gruppe bis 39 Jahre gehen 84,8% aller Befragten auf Messen, 68% mindestens einmal im Jahr. Generell besuchen 84,4% der insgesamt 2,4 Mio. Entscheider Messen, 68% besuchen mindestens einmal jährlich eine Messe. Mehrmals im Jahr werden Messen von 37% dieses ersonenkreises besucht. Herausragend sind zwei Gruppen: Führungskräfte aus dem Bereich Forschung & Entwicklung/Konstruktion gehen zu 95% und aus Absatz und Marketing zu 89% regelmäßig auf Messen. Aber auch die Top-Entscheider in den Chefetagen sind messeaffin: 90% von ihnen nutzen Messen.
Nach Auffassung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bestätigen diese Ergebnisse die hohe Attraktivität der internationalen Messen in Deutschland für Einkaufsund Beschaffungsentscheidungen, die durch die AUMA-Studie „Einstellungen von Entscheidern zum Messebesuch“ im Jahre 2007 ermittelt
wurde. Trotz der Wirtschaftskrise hat die ausstellende Wirtschaft
weiterhin gute Chancen, Führungskräfte auf Messen direkt anzusprechen und gerade gegenüber dieser Zielgruppe Messen als effizientes nstrument des Dialogmarketings einzusetzen.
Die ersten Aufträge treffen ein
So weit ich in der Presse gelesen habe sind zur Zeit 35 Aussteller fest gebucht. Diese Messe hätte es verdient, dass sich noch mehr Firmen anmelden.
Wir sind für mehrere Firmen aus der Kaffee- und Teebranche in ganz Europa unterwegs. Da kann sich gerne eine passende Messe in Hamburg durchsetzen. Die Entfernung von 35 km zum Messegelände ermöglich uns eine sehr wirtschaftliche Logistik.
Foto vom Deutschen Kaffeeverband
Nortec 2010 in Hamburg
Noch diesen Monat startet in Hamburg die Nortec 2010. Eigentlich hatten wir eine deutlich geringere Beteiligung unserer Kunden an dieser Messe erwartet. Aber stetig melden sich einzelne Stammkunden und möchten Ihren Messestand von uns erstellt haben. Auch wenn es für eine Beauftragung schon sehr kurzfristig ist, freuen wir uns über jeden Auftrag zu dieser Messe. Wir sind nur 35 km vom Messegelände entfernt und können mit diesen kurzen Logistikwegen noch einiges realisieren.Folgenden Artikel fand ich in der Welt-Online:
Fachmesse für Produktionstechnik erwartet 400 Aussteller
Rund 400 Aussteller und 15 000 Besucher aus Norddeutschland und den angrenzenden Ländern werden zur Fachmesse für Produktionstechnik Nortec 2010 erwartet. Das teilte die Hamburg Messe am Montag mit. Neben Herstellern von Maschinen und Anlagen, Werkzeugen und Messtechnik werden auch Zulieferer und Auftragsfertiger sowie Dienstleister aus den Bereichen Konstruktion, Automation, IT und Logistik vom 27. bis zum 30. Januar auf dem Gelände der Hamburg Messe erwartet. Als erste Branchenmesse des Jahres 2010 gilt die Nortec als wichtiges Stimmungsbarometer für den Maschinen- und Anlagenbau.
Freitag, Januar 08, 2010
Verschneite Verkehrsschilder müssen beachtet werden
Bei der Dekra fand ich heute folgenden Artikel:
Am Wochenende soll es in Teilen Deutschlands heftig schneien. Dabei kann auch das eine oder andere Verkehrsschild im Weiß versinken. Dennoch müssen die meisten Schilder trotzdem beachtet werden und gelten weiterhin
Am Wochenende soll es in Teilen Deutschlands heftig schneien. Dabei kann auch das eine oder andere Verkehrsschild im Weiß versinken. Dennoch müssen die meisten Schilder trotzdem beachtet werden und gelten weiterhin. Wer ein solches Schild missachtet, dem droht in der Regel ein Bußgeld. Darauf weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) in einer Meldung hin. Trotz dicker Schneeschicht können sich Fahrer laut AvD etwa an der Form des Schildes orientieren. Ein Achteck steht für ein Stopp-Schild, ein auf der Spitze stehendes Dreieck bedeutet immer „Vorfahrt gewähren“. Etwas anders sieht es bei Tempolimits auf der Autobahn aus. Ist hier ein Schild zugeschneit, drohen laut AvD nicht unbedingt Konsequenzen. Achtung: Fahrer müssen den Nachweis erbringen, dass das Schild voll Schnee und nicht zu erkennen war. Heikel wird es bei einem Unfall: Hier kann einem Fahrer immer zur Last gelegt werden, die Geschwindigkeit nicht den Witterungsverhältnissen angepasst zu haben, erklärt Dorothee Lamberty vom AvD. Unter Umständen drohen 145 Euro Geldbuße und drei Punkte in Flensburg drohen. Wer auf der Suche nach einem Parkplatz ist, sollte besonders sorgfältig nach Schildern Ausschau halten, rät der Club.
Montag, Januar 04, 2010
4 neue Mitarbeiter im Januar
Heute morgen fingen bei uns ein neuer Schilder- und Lichtreklamehersteller im Beschriftungsatelier an. Im Büro kam eine Sachbearbeiterin aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und steht uns als Teilzeitkraft zur Verfügung.
Am 18.01.10 haben noch ein Holztechniker und ein Tischler bei uns ihren ersten Tag.
Man kann es sich ja kaum vorstellen aber wir benötigen noch einen Sachbearbeiter und einen Projektleiter um die vielen Anfragen und Aufträge im Büro abarbeiten zu können.
Sonntag, Januar 03, 2010
Projektleiter (m/w) gesucht
Projektleiter (m/w)
Ihre Aufgaben:
Als vertriebsorientierte und beratende Persönlichkeit, gerne mit Hintergrundwissen aus dem Bereich Messebau, sind Sie im Vertriebsteam integriert. Sie stehen in der Verantwortung, neue und bestehende Kunden zum Abschluss zu führen, Netzwerke zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen nachhaltig zu pflegen bzw. auf- und auszubauen.
Im Team mit der Abteilung CAD, Konstruktion und Grafik konzipieren Sie individuelle Messestände zur Miete und präsentieren diese dem Kunden. Nach Abschluss steuern und überwachen Sie die Auftragsprozesse gemeinsam mit dem Projektteam.
Ihr Profil:
- mehrjährige Berufserfahrung als Projektleiter idealerweise im Messebau
- sehr gute Englischkenntnisse
- Verhandlungsstärke, Durchsetzungsvermögen und Qualitätsbewusstsein
- überzeugende kommunikative Fähigkeiten und sicheres Auftreten
- unternehmerische Denkweise
- ausgeprägtes Organisationstalent
- sehr gute MS Office-Kenntnisse
- Kenntnisse im AutoCAD sind von Vorteil
- Kenntnisse in gängigen Grafikprogrammen sind von Vorteil
Wir bieten:
Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit, langfristige Perspektiven in einem zukunftsorientierten Unternehmen mit flachen Hierarchien und einem gutem Betriebsklima.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen können Sie uns gerne online oder per Post senden:
MDS Messebau und Service GmbH
Karsten Niemann
Brauerstraße 11
21244 Buchholz i.d.N.
KN(at)MDSmessebau.de
Ich freuen mich auf einen Kontakt mit Ihnen.
Samstag, Januar 02, 2010
Sachbearbeiter (m/w) gesucht
Kfm. / technischen Sachbearbeiter (m/w)
Für folgende Aufgaben haben wir Sie vorgesehen:
- Ausarbeitung von Angeboten
- Ausarbeitung von Auftragsbestätigungen
- Ausarbeitung von Rechnungen
- Technische Anmeldungen ausführen
- Standbaugenehmigungen anfordern
- Bestellung von Mietmöbeln und die Überwachung der Liefertermine
- Videotechnik bestellen und die Überwachung der Montagetermine
- Bestellung von Teppichböden und die Überwachung der Verlegetermine
- und vieles mehr
Mit Verantwortungsbewusstsein, Einsatzfreude und Organisationstalent sorgen Sie für einen reibungslosen Ablauf in der Arbeitsvorbereitung.
Für unsere Kunden aus dem In- und Ausland sind Sie stets ein kompetenter und freundlicher Ansprechpartner. Sie kommunizieren mit vielen Messegesellschaften und Veranstaltern im In- und Ausland. Gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift wären von Vorteil.
Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, ein sympathisches Auftreten, sind belastbar und pflegen einen sorgfältigen, zielorientierten sowie selbstständigen Arbeitsstil. Für diese vielseitige Aufgabe bringen Sie eine fundierte kaufmännische Ausbildung, perfekte Deutschkenntnisse und sehr gute MS-Office-Anwenderkenntnisse mit.
Wir bieten Ihnen einen sicheren, ganztägigen Arbeitsplatz mit sehr abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Aufgaben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einer vollständigen und aussagefähigen Bewerbung.
MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn@mdsmessebau.de
Weiter Informationen unter: MDS Messebau und Service GmbH
Freitag, Januar 01, 2010
Mehr deutsche Unternehmen auf Messen
Insgesamt 59.000 deutsche Unternehmen beteiligen sich gegenwärtig
als Aussteller an fachbesucherorientierten Messen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von TNS Emnid im Auftrag des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.
Bei der letzten Untersuchung vor fünf Jahren wurden 56.000 ausstellende Firmen ermittelt. Damals war nach dem Ende des New-
Economy-Boom die Zahl der Aussteller in Deutschland deutlich zurückgegangen. Offensichtlich haben in den letzten fünf Jahren zahlreiche Unternehmen Messen als Marketinginstrument neu oder
wieder entdeckt.
Die Ergebnisse basieren auf einer Auswertung der Ausstellerverzeichnisse von Fachbesuchermessen in Deutschland, die im November 2009 abgeschlossen wurde. Dadurch konnten Mehrfachaussteller identifiziert und eine entsprechend bereinigte Zahl ausstellender Unternehmen berechnet werden.
Die Ausstellerschaft ist entsprechend der Struktur der deutschen
Wirtschaft weiterhin durch kleine und mittelgroße Firmen geprägt. So erwirtschaften 37 % der ausstellenden Unternehmen einen Umsatz von weniger als 2,5 Mio. Euro im Jahr und insgesamt drei Viertel einen Umsatz von unter 50 Mio. Euro. Nur knapp ein Zehntel der Aussteller kann mit einem Jahresumsatz von über 250 Mio. Euro als Großunternehmen bezeichnet werden.
55 % der ausstellenden Unternehmen gehören zum weiterverarbeitenden Gewerbe, 24 % bieten Dienstleistungen an, 19 % sind Handelsunternehmen.
Die ausführlichen Ergebnisse der Studie werden in einer Edition zur
Ausstellerbefragung AUMA-MesseTrend Anfang 2010 erscheinen.
Hundertfacher Missbrauch bei Kurzarbeitergeld
Hundertfacher Missbrauch bei Kurzarbeitergeld
Hundertfach sollen Unternehmen in Deutschland Missbrauch beim Kurzarbeitergeld betrieben haben. Der Bundesagentur für Arbeit wurden fast 850 Verdachtsfälle gemeldet, schreibt der «Spiegel». In den meisten Fällen sollen die Arbeitszeiten falsch angegeben worden sein. Außerdem soll einigen Beschäftigten das Kurzarbeitergeld vorenthalten worden sein. Eine BA-Sprecherin sagte, die meisten Hinweise gehen auf anonyme Anzeigen von Beschäftigten zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittle in 132 Fällen.
Ich ärgere mich nicht nur, dass die Kurzarbeitergelder missbraucht wurden. Es ist auch noch so, dass Firmen die jahrelang zuverlässig gearbeitet haben fast jeden Auftrag fehlerhaft oder zu spät ausliefern und dieses dann mit aktueller Kurzarbeit in Ihrem Betrieb begründen. Die Lieferzeiten verlängern sich und die Beratung für die einzelnen Projekte lassen zu wünschen übrig.
Weiterhin sind die Läger unserer Vorlieferanten aufgrund der Wirtschaftskrise sehr runtergefahren und wir können bei den Bestellungen für unserer Projekte nicht auf die gewünschten Materialien rechtzeitig zurückgreifen.
Es ist die Chance für neue Lieferanten. Es gibt noch Unternehmen die die Zukunft ausreichend positiv sehen um eine ordentliche Lagerhaltung aufrecht zuhalten und ausreichend Mitarbeiter zu beschäftigen.
Zum Thema Verkehrserziehung
Video vom Bremstest
Sonntag, Dezember 20, 2009
Mehrwertsteuersenkung: Vor allem Hotelbetreiber profitieren, nicht die Gäste
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA teilte mit, dass ein Großteil der Hotelbetreiber die Einsparungen bei weitem nicht im vollen Umfang an ihre Gäste weitergeben will.
Höhere Nettokosten für Geschäftsreisende
Statt Urlaubern und Geschäftsreisenden werden voraussichtlich nur die Hotelbetriebe finanziell vom Wachstumsbeschleunigungsgesetz profitieren. Für Firmen könnten die Hotelaufenthalte ihrer Angestellten netto sogar teurer werden, da im Falle von gleichbleibenden Kosten ein geringerer Betrag beim Finanzamt geltend gemacht werden kann.
Bei einer Hotelrechnung von 119 Euro, lagen die Nettokosten für ein Unternehmen bisher bei 100 Euro, da 19 Euro Mehrwertsteuer erstattet wurden. Zukünftig werden es nur noch 7,79 Euro sein.
Auch auf jeden einzelnen Arbeitnehmer kommen höhere Kosten bei Dienstreisen zu: Bisher konnte der gesamte Betrag für den Hotelaufenthalt abzüglich einer Frühstückspauschale von 4,80 Euro steuerfrei von der Firma erstattet werden. Durch das neue Gesetz ist dies nur noch für die Übernachtung möglich: Frühstückskosten, die 4,80 Euro überschreiten, muss der Arbeitnehmer selbst bezahlen oder bei Erstattung als geldwerten Vorteil versteuern. Dieser Punkt ist aber noch nicht entgültig geklärt und muss noch deutlicher erklärt un dkommentiert werden.
Frühstück weiterhin mit 19 Prozent Mehrwertsteuer
Doch das Gesetz macht Geschäftsreisen nicht nur teurer, sondern auch komplizierter. Denn der geringere Steuersatz gilt nur für Übernachtungen, nicht für andere Hotelleistungen wie Frühstück, Restaurantbetrieb oder Room-Service. Hier beträgt der Mehrwertsteuersatz weiterhin 19 Prozent.
Wie genau die Abrechnung von Übernachtung und Frühstück schließlich funktioniert, wird die Praxis zeigen. Fest steht allerdings, dass das neue Gesetz statt zur gewünschten Vereinfachung der Umsatzsteuer eher zu einer weiteren Differenzierung beiträgt.
Anbieter- und Preisvergleich bringt wirkliche Ersparnis
Durch die niedrigere Steuer sparen Hotelgäste bei ihrem Urlaub oder ihrer Geschäftsreise also nicht automatisch bei allen Hotels. Deshalb lohnt es sich auch weiterhin, verschiedene Angebote zu vergleichen, um am Ende den günstigsten Preis zu finden – mit Steuervergünstigung oder ohne.
Freitag, Dezember 18, 2009
Zu hohe Hotelkosten in 2010
Wir haben ca. 100.000 € Hotelkosten im Jahr, wovon ca. 70.000 € in deutschen Hotels anfallen. Für den Januar haben wir bereits die Hotels gebucht und müssen den gleichen Bruttobetrag für das Hotel entrichten wie im Jahr 2009. Das ist für uns eine Preiserhöhung von knapp 12%, denn wir können nur noch 7% als Vorsteuer geltend machen. Die angesprochenen Hotels hatten kein Verständnis für unsere Situation und wollten nicht über die Netto-Preise verhandeln.
Da für das Frühstück weiterhin 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet wird, werden in der Buchhaltung aus einem Buchungssatz jetzt zwei und erhöhen den Arbeitsaufwand. und dabei hatte die FDP ein einfacheres Steuersystem angekündigt.
Für die Monteure würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft von den Hotels für das Frühstück nur 1 € berechnet werden würde. Dann könnten Sie den 1€ selber zahlen und wir müssen ihnen nicht den Tages-Spesensatz um 4,80 € kürzen.
Es gab sogar Hotels die ihre Preise noch erhöhen wollten. Die Dehoga und die Hotels werden mittlerweile unverschämt. Die Preiserhöhung der Bruttopreise konnten wir bisher mit viel Mühe abwenden.
Diese Kostensteigerung wird nicht von unseren Kunden übernommen und so werden wir diese kompensieren indem wir weniger festangestellte Monteure zu den Montagen einteilen. Wir werden noch mehr Fremdfirmen und Subunternehmer dafür einsetzen, denn diese Preise sind stabil geblieben.
Die Bundesregierung verkauft uns, den Wähler, wieder für dumm. Angeblich soll der Regierung die Mehrwertsteuersenkung 1 Milliarde Euro kosten. Das bezweifele ich stark, denn die meisten Übernachtungen werden sicherlich durch Geschäftskunden oder Reiseveranstalter gebucht und die werden die Mehrlasten tragen und nicht der Bund oder die Länder.
Gut das ich die FDP nicht gewählt habe sonst hätte ich mich noch mehr geärgert.
Mittwoch, Dezember 16, 2009
Bauanleitung für Weihnachtbaum
Ich habe noch keinen Kollegen gefunden der mit mir diesen Weihnachtsbaum bauen will. Wahrscheinlich bin ich nicht ausreichend trinkfest :-)
Der Bauanleitung für einen Weihnachtsbaum
Dienstag, Dezember 01, 2009
Kamerafahrt im Messestand
Oft wird diese Möglichkeit der Präsentation eines Entwurfes eher für deutlich größere oder zweigeschoßige Messestände genutzt.
Sonntag, November 22, 2009
FAMAB Jahreshauptversammlung & ADAM und EVA Verleihung
Am Abend durften wir die ADAM & EVA Verleihung miterleben. Die Awardshow war sehr humorvoll und unterhaltend gestaltet. Die 39 Gewinner hatten allesamt tolle Sachen auf die Beine gestellt. Der Abend wurde dann abgerundet mit einer anschließenden Party, bei der die Mitglieder des LECA das Catering übernahmen und mit ganz außergewöhnlichen Kreationen überraschten. Das war ein wahrhaft schöner FAMAB Tag, wo wir viele nette Menschen kennen- und schätzen gelernt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Mittwoch, November 04, 2009
Sekt im Büro bei MDS Messebau
Es hat sich gelohnt die Vertriebsleistung zu erhöhen. Das Vertriebsteam hat in Zusammenarbeit mit den Designern und der Textverarbeitung eine außerordentlich gute Leistung erbracht. Die Kundenanforderungen wurden mit besonders guten Entwürfen, viel Funktionalität und besonderen Konstruktionen erfüllt. Dabei wurde die Wirtschaftlichkeit und das Budget des Kunden nicht vergessen. So wurden die Stammkunden wie gewohnt gut bedient und zusätzlich konnte eine ansehnliche Anzahl Neukunden gewonnen werden. Es ist erstaunlich mit welcher guten Quote die Neukundenentwürfe und -angebote zum Auftrag geführt wurden. Die erzielten Preise liegen nur knapp unter denen von 2008 und beruhten im Besonderen auf etwas reduzierte Ausstattungen und eine etwas weniger aufwendige Grafik.
Damit erzielen wir im Jahr 2009 den zweitstärksten Umsatz der Firmengeschichte. Ob das Ergebnis auch das zweitbeste werden wird ist erst bei der Bilanzerstellung endgültig zu ersehen. Dafür liegen die letzten Jahre im Ergebnis zu dicht beisammen.
Die noch fehlenden 7 % am Umsatz von 2008 werden wir natürlich nicht mehr erreichen. Dafür war das Geschäftsjahr 2008 zu außergewöhnlich erfolgreich.
Dienstag, November 03, 2009
Innenarchitekt/in gesucht
Wir suchen für sofort eine/n
Innenarchitekten / CAD-Zeichner (m/w)
Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Konstruktion von individuellen Messeständen. Dazu gehört die Gestaltung einer aussagefähigen Grafik einschließlich der Erstellung von CAD-Zeichnungen und der erforderlichen Visualisierung.
Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, ein sympathisches Auftreten und Spaß an der Kommunikation mit den Kunden und Kollegen. Selbstständiges Arbeiten setzen wir voraus.
Desweiteren benötigen Sie Kenntnisse im Umgang mit den folgenden Programmen:
AutoCAD / REVIT
VizRenderer oder 3DStudioMax
Gängige Grafikprogramme
Wir bieten Ihnen einen sicheren, ganztägigen Arbeitsplatz mit sehr abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Aufgaben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einer vollständigen und aussagefähigen Bewerbung.
MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn[at]mdsmessebau.de
Tischler/in gesucht
Zum 04.01.2010 suchen wir
2 zuverlässige/n Tischler/in
Wir wünschen uns sorgfältige und flexible Mitarbeiter, die in unser junges Team hineinpassen.
Ihr Aufgabengebiet wird sein:
Die Anfertigung und Konfektionierung der Messestände hier in Buchholz und die Montage auf allen Messeplätzen in Europa. Ein FS Klasse II / CE wäre von Vorteil.
Wir bieten Ihnen :
einen krisenfesten Arbeitsplatz, Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen,
Tagesspesen bei Abwesenheit,
Übernachtungen grundsätzlich im Hotel
Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe. Eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich.
Sind Sie interessiert, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Karsten Niemann.
MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung, Ausführung mbH
Brauerstr. 11 • 21244 Buchholz
KN[at]mdsmessebau.de