Montag, September 13, 2010

Messebau - Fliegerbombe in Leipzig

Die Woche fing gleich mal wieder mit etwas nicht Vorhersehbarem an. Am frühen Nachmittag rief mich unser LKW-Fahrer auf dem Weg nach Leipzig an, er könne nicht wie vereinbart die Wechselbrücke für die Fachdental 2010 in Leipzig auf dem Messegelände abstellen. Die A14 und die Umgebung des Messegeländes in Leipzig sei wegen einem Bombenfund gesperrt. Er musste diese Wechselbrücke in Leipzig loswerden, denn der Weg sollte ihn nach Dresden weiterführen um da 2 Wechselbrücken mit dem abgebautem Vollgut der Sachsenback 2010 aufzunehmen.

Eine halbe Stunde später hatte ich bei der Loth Internationale Speditionsgesellschaft mbH einen Depotplatz für unsere Wechselbrücke erhalten können.

Fliegerbomben bringen uns nicht aus dem Tritt!

Folgenden Bericht dazu fand ich Leipzig-Seiten:
Heute morgen wurde bei Bauarbeiten an der Autobahn A14 eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, die vor Ort entschärft werden musste.

Nachdem im laufe des Tages das Gebiet um den Fundort der 250 Kilogramm schweren Bombe evakuiert wurde, konnten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes dann gegen 16:50 Uhr mit ihrer gefährlichen Arbeit beginnen. Die Arbeit der Sprengmeister war bei dieser Bombe besonders heikel, denn der Sprengsatz lag sehr ungünstig im Erdreich.

Gegen 18:10 Uhr hatten die Spezialisten der sächsischen Polizei dann ihre Arbeit getan und gaben Entwarnung. Um 18:15 Uhr wurde dann auch die Autobahn wieder freigegeben.

Aus Sicherheitsgründen wurden durch die zuständigen Kräfte eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen. So wurde der Gefahrenbereich der Sprengbombe in einem Radius von 800 Meter um die Fundstelle festgelegt.

Gegen 12:10 Uhr erfolgte dann die Vollsperrung der Autobahn 14 zwischen den Auffahrten Leipzig Nordost und Messegelände. Ebenfalls für den Verkehr gesperrt wurde die Wodanstraße zwischen der Tauchaer Straße und Torgauer Straße.
Zu den umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen gehörten die Räumungen einer Wohnsiedlung in Leipzig-Thekla, einer Kleingartenanlage in der Krätzbergstraße sowie des Einkaufszentrums “Portitz-Center“. Insgesamt mussten nach Polizeiangaben rund 600 Personen evakuiert werden. Ihnen wurden Räumlichkeiten in der Grundschule Portitz und in der Schule Lidicestraße zur Verfügung gestellt. Wie es hieß zogen sich die Evakuierungsmaßnahmen 16:25 Uhr hin, weil mehrere Personen nicht in der Lage waren, selbständig den Gefahrenbereich zu verlassen. Mit Hilfe von Rettungskräften konnten sie dann in die bereitgestellten Räumlichkeiten in den Schulen gebracht werden.
Zum Zeitpunkt der Entschärfung wurde dann auch eine kurzzeitige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Eilenburg sowie des Luftraumes über der Bombenfundstelle notwendig.

Ab 18:15 Uhr konnten dann auch evakuierten Anwohner wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Im Zusammenhang mit der Bombenentschärfung waren neben der Polizei auch 21 Kameraden der Feuerwehr, 18 Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Leipzig und des 30 Mitarbeiter Rettungsdienstes im Einsatz.
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