Mittwoch, Juni 02, 2010

Der Messebau und die liebe Maut

Wenn die Bundesregierung tatsächlich für LKW unter 12 Tonnen zukünftig Maut erheben sollte, haben wir ja alles richtig gemacht. Ab Oktober 2010 haben wir keinen 12-Tonner mehr und transportieren unsere Messestände ausschließlich in Wechselbrücken mit 40-Tonnern und dem kombinierten Verkehr auf der Schiene. Je höher die Mautkosten werden, desto wettbewerbsfähiger werden wir. Mit jedem Kilometer auf der Schiene sparen wir die Maut, viel Diesel und die Arbeitszeit ein. Der Transport auf der Schiene mit dem Kombiverkehr wird damit immer wirtschaftlicher. Ab Oktober haben wir dann 2 LKW MAN mit der höchsten Emissionsschutzklasse EEV und 2 LKW Actros mit der zweithöchsten Emmissionsklasse E4 und sind dann mit den günstigsten Mauttarifen unterwegs.

Folgenden Artikel fand ich bei der Verkehrsrundschau:
Die Bundesregierung erwägt nach einem Zeitungsbericht, künftig auf vierspurigen Bundesstraßen die LKW-Maut zu erheben. Davon erhoffe sich Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) jährliche Mehreinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe, wie die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin berichtet. Die für 2011 angepeilte Ausweitung der LKW-Maut auf Bundesstraßen werde auf der Sparklausur des Bundeskabinetts am kommenden Sonntag und Montag zur Sprache kommen, berichtet die Tageszeitung. Nach VerkehrsRundschau-Informationen wird in Koalitionskreisen zudem die Ausweitung der LKW-Maut auf LKW unter zwölf Tonnen zulässigem Höchstgewicht diskutiert.

Zuletzt hatte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Thüringens Verkehrsminister Christian Casius (CDU), die Ausweitung der LKW-Maut auf Bundesstraßen als Möglichkeit bezeichnet. Die LKW-Maut gilt bisher nur für Autobahnen und einige wenige Bundesstraßen für LKW ab zwölf Tonnen.
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