Samstag, März 06, 2010

Kalter Winter – warmes Klima?

Heute morgen war ich aber nun doch davon überzeugt, dass sich die Polarkappen verschoben haben. Der Nordpol muss nun irgendwo zwischen Buchholz und Hamburg liegen. Ungefähr 15 cm Schnee sind in der letzten Nacht gefallen, als hätten wir dieses Jahr nicht schon genug Schnee gehabt. Die großen Messen wie z.B. die Cebit in Hannover oder die ganz kleine Messe Bauen und Wohnen in Buchholz haben mit Sicherheit am heutigen Tage weniger Messebesucher als geplant. Eine Klimaerwärmung kann man sich kaum noch vorstellen, oder?

Folgenden Artikel fand ich dazu heute morgen bei www.klima-sucht-schutz.de

„Warum spricht man immer von Klimaerwärmung, wo doch die Winter (und auch die letzten Sommer) immer kälter werden? Ist dieser kalte Winter nicht ein Zeichen dafür, dass es die Klimaerwärmung nicht gibt?“ (Jennifer Wolf, Fellbach)

Boris Schinke (Germanwatch): „Nein. Wer die aktuelle Kältewelle auf der Nordhalbkugel zum Anlass nimmt, die globale Erwärmung in Frage zu stellen, verwechselt die Begriffe Wetter und Klima. Regional ungewöhnliche Wetterlagen weichen oftmals vom langjährigen Trend der Globaltemperatur ab. Global und über mehrere Jahrzehnte betrachtet ist der Aufwärtstrend der Temperaturen jedoch auch in 2010 ungebrochen. Insgesamt sind auf allen Kontinenten innerhalb der letzten hundert Jahre die Temperaturen angestiegen.

Die Klimaerwärmung wirkt sich allerdings regional sehr unterschiedlich aus. Besonders stark erwärmt haben sich dabei die Pol-Regionen, sowie weite Teile Afrikas. Die Aussage, dass sowohl die Winter als auch die Sommer immer kälter werden, lässt sich empirisch ganz klar widerlegen. Im Gegenteil: Beide Jahreszeiten sind vor allem auf der Nordhalbkugel wesentlich extremer geworden. Die Winter vor allem mild und feucht mit einer Zunahme starker Winterstürme (siehe Kyrill oder Xynthia). Die Sommer dagegen heiß und trocken mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit extremer Hitzewellen (siehe 2003).“

Mittwoch, Februar 24, 2010

MDS schon seit Jahren auf dem Weg zum klimafreundlichen Messebau

Das Thema Klimaschutz im Bereich Messebau scheint zurzeit zu boomen! Neuerdings häufen sich die Meldungen über klimaneutrale Messestände durch Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Ein wenig verwundert habe ich Berichte über Messebauer gelesen, die ihren Kunden den Service der Emissionsberechnung ihres Messestandes durch Partnerfirmen und den Ankauf von Zertifikaten anbieten, aber selbst wenig für die Entlastung der Umwelt beitragen. Für uns scheint sich ein Wettbewerbsnachteil anzubahnen: Seit Jahren ist Umweltschutz für MDS eine Selbstverständlichkeit – nur wir reden nicht drüber. Anstatt den CO2-Ausstoß lediglich zu berechnen und als Restemission in seiner Höhe so in Kauf zu nehmen, setzt die Firma MDS Messebau und Service GmbH schon seit Jahren auf konsequente und konkrete Reduzierung der eigenen Emission. Wir senken die Treibhausgas-Emission in den Bereichen, auf die wir durch umweltverantwortliches Handeln Einfluss nehmen können und haben den Klimaschutz nachhaltig in alle Unternehmensprozesse integriert.

Saubere Produktion

Bereits im Jahr 2004 hat die Firma MDS Messebau Norddeutschlands größte Solaranlage in Buchholz in Betrieb genommen, damit werden jedes Jahr ca. 160000 kWh Strom produziert und die Umwelt um 140 to. CO2 entlastet. Lediglich die Hälfte dieser Stromgewinnung benötigen wir für unsere eigenen Betriebsabläufe, die andere Hälfte wird ins öffentliche Netz eingespeist. Alles was bei uns in der Brauerstraße11 in Buchholz produziert wird, geschieht mit sauberem Strom.

Grüne Logistik

Seit dem Jahr 2001 transportieren wir den Großteil unseres Standbaumaterials mithilfe von Kombiverkehr über die Bahn. Dadurch fahren unsere LKWs jede Messe nur einmal an, unnötige Fahrten oder gar Leerfahrten werden vermieden. Im Jahr 2009 wurden insgesamt 158 MDS-Wechselbrücken über die Schiene statt auf der Straße zu den Messeorten gebracht. Das allein bringt eine Einsparung des Co2-Ausstoßes von 120 to. Unsere Messestände werden ausschließlich mit unserem eigenen Fuhrpark transportiert. Im Jahr 2008 haben wir die Umstellung unseres Fuhrparks auf die klimafreundliche Emissionsklasse Euro 5 begonnen und den ersten LKW mit Euro 5-Norm angeschafft. Im Jahr 2009 haben wir Pkws für die Reisetätigkeit unserer Monteure komplett ausgetauscht, alle unsere Monteure fahren nun mit grüner Plakette und spritsparend. Für 2010 ist noch einmal der Kauf von zwei emissionsarmen LKWs geplant, womit wir dann die Umstellung unseres kompletten Fuhrparks auf die „Grüne Plakette“ geschafft hätten.
Ein weiterer Post über unsere Logistik mit Kombiverkehr.

Unsere Umweltbilanz 2009

MDS Messebau und Service hat im Jahr 2009 23.250 m² Messestände gebaut.
1.000 m² gebaute Messestände verursachen durchschnittlich einen Schadstoffausstoß von 47 to. Kohlendioxid.
Damit hätten wir und unsere Kunden für das Jahr 2009 durch diese Geschäftstätigkeit einen Schadstoffausstoß von 1092,75 to. CO2 zu verantworten. Davon konnten wir jetzt aber durch die eigene Stromproduktion 140 Tonnen und durch den umweltfreundlichen Transport 120 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Macht also nur noch einen Schadstoffausstoß von 832,75 to. bzw. eine Ersparnis von fast 24% gegenüber unseren Wettbewerbern, den durchschnittlichen Messebaufirmen.

Wobei in unsere Berechnungen noch alle Faktoren fehlen, die für uns seit Firmengründung eine Selbstverständlichkeit sind, sich aber schlecht konkret in ihrer Auswirkung für die Umwelt berechnen lassen wie:

1. Die Verwendung von wieder verwertbaren Messematerialien durch Systembauweise.

2. Die Heizung unseres kompletten Firmengebäudes mit einer Niedrigtemperatur –Fußbodenheizung, die selbst unser Lager energiesparend beheizt.

3. Ständige Modernisierung unserer PCs, Bildschirme und Computer auf energiesparende Modelle.

Montag, Februar 22, 2010

Viel Betrieb in der Tischlerei

Im Augenblick herrscht in der Tischlerei von MDS Messebau und Service Hochkonjunktur. Große Mengen beschichtete Spanplatten werden angeliefert um dann die vielen Korpusse und Füllplatten für die Frühjahrsmessen zu fertigen. Damit überhaupt abgeladen werden kann musste heute Morgen wieder einmal Schnee geschoben werden. Spanplatten werden in der Regel mit einem 40-Tonner geliefert und der benötigt Platz.

Die 7 Wechselbrücken von der Ambiente, die wir vom Kombiverkehrsbahnhof heute abholen, werden abgeladen und das Material ausgepackt. Dieses Material wird dringend für die Konfektionierung der Messen "Cebit 2010" und "Internorga 2010" benötigt.

Viele unserer Monteure übergeben heute in Düsseldorf die "Metav 2010" und montieren in Köln auf der "Eisenwarenmesse 2010".

Die Messebausaison hat endgültig begonnen, nur das Wetter hat es noch nicht gemerkt.

Mittwoch, Februar 03, 2010

MDS Messebau im Schnee 2010

Seit mehr als 6 Wochen haben wir ununterbrochen Schnee auf unserem Firmenhof. Bisher sind wir mit unserem 16 PS Holder ganz gut zurecht gekommen. In den letzten Tagen benötigten wir dann doch die Hilfe von Treckern mit deutlich mehr PS. Der Intensität und Dauer des Schneefalles nahm immer mehr zu. Die Schneehaufen auf dem Firmenhof haben bisher nie erreichte Dimensionen.

Bisher hat jeder Transport pünktlich seinen Zielort erreicht. Die Arbeits- und Fuhrparkplanung muss fast stündlich den Gegebenheiten angepasst werden. Alle PKW und VW-Busse sind mit neuen Winterreifen ausgestattet und alle LKW haben Schneeketten an Bord.

Ich hoffe mal, dass bald die Temperaturen steigen.

Diashow vom Schneechaos bei MDS Messebau

Dienstag, Februar 02, 2010

Hickhack um gelbe Umweltplakette in Hannover

Wahrscheinlich lauern die Polizei und die BAG in Hannover nur auf die Fahrer die die Regelungen bezüglich Umweltzone und den passenden Plaketten nicht verstehen.

Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:

Nachdem Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) die Umweltzone in Hannover teils gekippt hat, ist das Plaketten-Chaos in der Landeshauptstadt nun perfekt. Obwohl 95 Prozent der Autos mit gelber Plakette nach der Intervention des Ministers wieder in Hannovers City einfahren dürfen, signalisieren die Verkehrsschilder nach wie vor nur freie Fahrt für Wagen mit grüner Plakette. "Die Schilder brauchten nicht geändert zu werden", sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Dienstag und bestätigte Medienberichte.

Hannovers Umweltdezernent Hans Mönninghoff (Bündnis 90/Die Grüne) spricht indes von einem "Schildbürgerstreich". Eigentlich hatte die Stadt das Zentrum seit Jahresbeginn für sämtliche Wagen mit gelber Plakette gesperrt. Nach Erlass des Ministers dürfen Dieselwagen der Schadstoffklasse Euro 3, auch wenn sie nicht mit einem Partikelfilter nachgerüstet sind, in die Umweltzone hereinfahren. "95 Prozent der Autos mit gelber Plakette fallen unter diese Sonderregelung", sagte Mönninghoff. Die Fahrzeughalter, die ihren Wagen mit Euronorm 2 per Filter nachgerüstet und auch eine gelbe Plakette haben, dürfen nicht hinein.

"Logischweise sollte man auch die restlichen fünf Prozent reinlassen", forderte Mönninghoff. Ein weiteres Problem sei es, Fahrern, die nicht aus Hannover stammen, diese Sonderregelung in irgendeiner Form mitzuteilen. Eine Kampagne, die flächendeckend Deutschland erreichen soll, würde hunderttausende Euro Kosten, sagte Mönninghoff. Da sei es logischer, die zum Jahreswechsel entfernten gelben Plaketten wieder an die Verkehrsschilder anzubringen.

Aus der Sicht des Umweltministers ist es gar nicht notwendig, die gelben Plaketten wieder anzubringen. "Aber wenn Herr Mönninghoff das möchte, dann kann er das gerne tun", sagte Sander.

Branche lässt De-Minimis-Gelder liegen

Auch wir haben in 2009 nicht rechtzeitig unsere Anträge für das De-minimis-Förderprogramm abgeschickt. Weitere sinnvolle Ausstattungen unserer LKW bekamen wir somit nicht gefördert.

Lediglich im Aus- und Weiterbildungsprogramm konnten wir die Förderung von 12 Kraftfahrern im Rahmen des Berufsfahrerqualifikationsgesetzes beantragen. Wir schafften es im Jahr 2009 die Themen "Ladungssicherung" und "Digitaler Tachograf" abzuarbeiten. Die letzten Fördergelder der 4.450 € wurden in den letzten Tagen ausgezahlt.

In diesem Jahr sind wir dank einem Vortrag bei "MAN Hamburg" besser informiert und haben alle Anträge fristgercht abgeschickt. Einer unser Actros erhält in diesem Jahr einen Dieselpartikelfilter mit dem er die grüne Plakette erhält. Weithin wird der LKW dann mit einer Truck-Navigation ausgestattet. So erhalten wir für 2010 die höchstmögliche Förderung von 4.200 €.

Im Bereich der Weiterbildung haben diverse Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Kraftfahrer beantragt und werden mehreren Mitarbeitern einen Gabelstaplerführerschein ermöglichen. Von den entstandenen Kosten werden uns dann 60 - 70 % erstattet. Wahrscheinlich wird die Höhe der Förderungen für die Weiterbildungen ähnlich hoch ausfallen wie in 2009.

Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:

Ein Großteil der Fördergelder aus dem De-minimis-Förderprogramm des Bundes wurde nicht abgerufen. „In der Tat sind im Jahr 2009 nicht alle Mittel abgerufen worden“, sagte Sven Ulbrich, Sprecher im Bundesverkehrsministerium, der VerkehrsRundschau. „Deutlich mehr als 100 Millionen Euro“ der für die Transportbranche vorgesehenen Beihilfen blieben demnach ungenutzt. Vollständig aufgebraucht wurden hingegen im vergangenen Jahr die 85 Millionen Euro aus dem Programm „Aus- und Weiterbildung“, bestätigte das Bundesamt für Güterverkehr.

Was mit dem Geld passiert ist derzeit strittig. „Im Haushaltsentwurf 2010, der sich zurzeit in der parlamentarischen Beratung befindet, hat die Bundesregierung dieses Geld erneut zugunsten der Branche veranschlagt“ betonte Ulbrich. Den deutschen Transportunternehmen gehe damit kein einziger Euro verloren.

Doch das Aufstocken der Harmonisierungsmittel für das laufende Jahr steht noch unter Vorbehalt. Derzeit beraten die Haushaltspolitiker im Bundestag über die weitere Verwendung der ungenutzten Fördergelder. Experten gehen davon aus, dass angesichts der klammen Kassen die 100 Millionen Euro in den allgemeinen Haushalt des Bundes fließen. Zudem fehlen dem Verkehrsetat 2009 durch die krisenbedingten Mindereinahmen bei der LKW-Maut rund 500 Millionen Euro. Mit diesem Hinweis könnten die Umwidmung der ungenutzten Fördergelder gegenüber dem Verkehrsministerium argumentiert werden.

Dienstag, Januar 19, 2010

Die Mehrwertsteuersenkung - Ein Bumerang?

Es gibt immer mehr kritische Stimmen zu den Steuergeschenken der FDP an die Hotelbranche auf Kosten aller anderen Branchen.

Folgenden Artikel fand ich heute bei wiwo.de:

Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die als Steuergeschenk der Regierungskoalition an Hotelbetreiber gedacht war, belastet Unternehmen, deren Mitarbeiter viel reisen. Einige wollen Preissenkungen fordern.

Mal wieder haben Politiker offenbar die Wechselwirkungen nicht bedacht, als sie den Hotels in Deutschland zum 1. Januar ein schönes Steuergeschenk machen wollten. Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen belastet Unternehmen, deren Mitarbeiter viel reisen. Beispielsweise Lufthansa und SAP wollen mit Hotels jetzt neu verhandeln und Preissenkungen fordern.

Ihren Gästen müssen die Herbergen für Übernachtungen nur noch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent in Rechnung stellen – statt 19 Prozent. Ihre Übernachtungspreise haben die Hotels allerdings nicht gesenkt. Die Gäste zahlen noch genauso viel wie vorher. Politisch gewollt war, dass die Hotelbetreiber dadurch höhere Einnahmen erzielen sollten. Aber das könnte sich jetzt als Bumerang herausstellen: „Für Geschäftsreisende, die Hotelpreise inklusive der Mehrwertsteuer zahlen und die zum Abzug von Vorsteuern berechtigt sind, wird die Übernachtung automatisch teurer, wenn die Mehrwertsteuersenkung nicht bei den Preisen weitergegeben wird", sagt Frank Wiesmann, Partner für Steuern bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in Stuttgart.

Konnten die Unternehmen vom gesamten Übernachtungspreis früher 19 Prozent als Vorsteuer von ihren Umsatzsteuerzahlungen an das Finanzamt abziehen, sind es jetzt nur noch sieben Prozent. Da die Übernachtungspreise nicht gesunken sind, der Vorsteueranteil aber kleiner geworden ist, hat sich der Netto-Übernachtungspreis für die Unternehmen erhöht und das wollen viele Unternehmen jetzt nicht auf sich sitzen lassen und mit den Hotels nachverhandeln.
Nur das die Hotels sich gewaltig wehren die Preise zu senken.

Montag, Januar 18, 2010

Risiko raus

Präventionskampagne "Risiko raus!"

Die neue Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung will auf die Gefahren beim Fahren und Transportieren aufmerksam machen und so das Unfallrisiko sowohl im Straßenverkehr als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr verringern.

Weitere Informationen: www.risiko-raus.de

Sonntag, Januar 17, 2010

Milionenspende für die FDP

Die um 12 Prozent höheren Hotelkosten, die unser Unternehmen ab den 01.01.2010 aufgrund der gesenkten Mehrwertsteuersätze zu zahlen haben, verdanken wir also der FDP und Herrn August Baron von Finck. Da finanzieren Lobbyisten eine Partei und diktieren der Regierung die Steuersätze. Die Steuerzahler und Unternehmen mit vielen Hotelübernachtungen bezahlen dafür.

Ich glaube nicht an die Entstehung neuer oder an die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze. Warum sollte aufgrund einer gesenkten Mehrwertsteuer die Arbeit mehr werden wo doch die Bruttopreise der Hotels nicht sinken? Auch die unterbezahlten Zimmermädchen werden nicht mehr verdienen. Ob zusätzliche Investitionen getätigt werden bezweifel ich. Wahrscheinlich werden die Gewinne der Hotels steigen und das Geld in den Taschen von Herrn August Baron von Finck landen.

Von einem gerechteren und vereinfachten Steuersystem ist so nicht viel in Sicht. So ist das mit Wahlversprechen.

Sehr interessanter Link über die Parteispenden aller Parteien: www.parteispenden....

Mein Post zu diesem Thema von 18.12.2009

Folgenden Artikel fand ich im Hamburger Abendblatt:
Die Düsseldorfer Substantia AG hat der FDP binnen eines Jahres 1,1 Millionen Euro überwiesen. Entsprechende „Spiegel“-Informationen bestätigte ein FDP-Sprecher. Die Summe ist eine der höchsten Parteispenden in der Geschichte der Freidemokraten und wurde in drei Teilspenden im Jahr 2009 überwiesen.

Die Substantia AG gehört einem der reichsten Deutschen, August Baron von Finck. Seine Familie ist laut „Spiegel“ Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt. In den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen hatte die FDP mit der CSU im Herbst 2009 auf eine Senkung des Mehrwertsteuersatz auf Hotel-Übernachtungen von 19 auf 7 Prozent gedrungen. Der stark umstrittene und von der Opposition als Klientelpolitik kritisierte Steuernachlass wurde im Wachstumsbeschleunigungsgesetz verankert, das zum 1. Januar 2010 in Kraft getreten war.

„Es gibt keinen Zusammenhang mit der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung“, sagte der FDP-Sprecher mit Blick auf die Millionenspende des Hotel-Unternehmers. Die Spende sei Bundestagspräsident Norbert Lammert korrekt angezeigt worden.

Die frühere FDP-Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher kritisierte im „Spiegel“ jedoch: „In der Regierung macht die FDP reine Klientelpolitik. Sie kümmert sich um die Steuerfragen einer bestimmten Schicht, das ist alles.“ Die FDP mache sich den Staat zur Beute, kritisierte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast am Samstag: „Jetzt ist offenbar Zahltag: Auf der einen Seite wird die Mehrwertsteuer für Hotels reduziert, auf der anderen Seite erhält die FDP eine Millionenspende aus der Branche.“ Die Grünen forderten ein klärendes Wort des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle, „ob es zu seinem Politikverständnis gehört, den Staat für reine Klientelpolitik auszuplündern“.

„Mit dem Eintritt der FDP in die Bundesregierung gewinnen die Unternehmerlobbyisten an Einfluss“, sagte Elmar Wigand vom Verein LobbyControl dem „Spiegel“. Der einflussreiche Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte seit Monaten massiv für die Steuersenkung geworben. Ernst Fischer, Präsident des Dehoga und FDP-Mitglied, hatte dies wie folgt begründet: „Sieben Prozent Mehrwertsteuer wären das beste Konjunkturprogramm für eine Branche, in der über 100.000 Arbeitsplätze akut in Gefahr sind.“

Samstag, Januar 16, 2010

Das neue Jahr bringt 157 überregionale Messen

Unser Umsatz- und Liquiditätsplanungen für die ersten 4 Monate dieses Jahr versprechen ein besseres Jahr als 2009. Die Messen verteilen sich ganz angenehm, so dass unsere Ressourcen wie Material, Fuhrpark und Manpower nicht überstrapaziert werden.

Wenn wir unsere erheblich gesteigerten Vertriebsleistungen beibehalten, könnten wir sogar an die Zahlen von 2008 herankommen. Damit ist es uns möglich die geplanten Investitionen für 2010 wie geplant vorzunehmen.

Folgenden Artikel fand ich im Verbands-Forum:
AUMA rechnet mit nahezu stabilen Messe-Ergebnissen

Die deutschen Messeveranstalter wollen in diesem Jahr im Inland 157 Messen mit überregionaler Bedeutung auf der Besucherseite durchführen. Der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erwartet für 2010 eine Stabilisierung der Messekonjunktur. Die Aussteller- und Besucherzahlen und die vermieteten Flächen dürften gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen im Durchschnitt nahezu konstant bleiben. Trotz erster Anzeichen für einen allgemeinen Aufschwung ist in der Messewirtschaft für 2010 noch nicht mit einem Wachstum zu rechnen, da zahlreiche Sparmaßnahmen, die ausstellende Unternehmen im letzten Jahr beschlossen haben, erst jetzt wirksam werden.

Im Jahr 2009 sind die Kennzahlen der deutschen Messen im Ver-gleich zu anderen Marketinginstrumenten relativ moderat zurückgegangen - um 3 Prozent bei den Ausstellerzahlen und 8 Prozent bei den Besucherzahlen - trotz des scharfen wirtschaftlichen Abschwungs und des deutlichen Rückgangs des Welthandels.
Für 2010 rechnet der AUMA mit rund 170.000 Ausstellern und 6,7 Mio. m² vermieteter Fläche. Die Besucherzahl dürfte bei rund 9,8 Mio. liegen.

Quelle/Kontaktadresse:
Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)
Harald Kötter, Leiter, Öffentlichkeitsarbeit
Littenstr. 9, 10179 Berlin
Telefon: (030) 24000-0, Telefax: (030) 24000-330

eMail: info(at)auma.de
Internet: http://www.auma.de

Faire Besteuerung von Dienstwagen

Eine deutlicher fairere Besteuerung meines Firmenwagens würde mich sehr begeistern. Die Differenz vom Listenpreis zum tatsächlichen Einkaufspreis der Fahrzeuge differiert im Augenblick erheblich. Aufgrund meines sehr kurzen Arbeitsweges (2,5 km) komme ich da schon ganz gut weg. Die Firmenwagenfahrer mit einem langen Arbeitsweg haben da schon hohe Steuerbelastungen.

Folgenden Artikel fand ich in der Wirtschaftswoche:
Wissmann fordert faire Besteuerung von Dienstwagen
Christian Ramthun (Berlin) 16.01.2010

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), hat eine faire Besteuerung von Dienstwagen gefordert. Der Bund der Steuerzahler droht mit einer Musterklage.

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), hat eine faire Besteuerung von Dienstwagen gefordert und wird dabei vom Fraktionsvize der Union im Bundestag, Michael Fuchs, unterstützt. Unterdessen hat der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl-Heinz Däke, mit einer Musterklage gedroht, sollte die Bundesregierung die Dienstwagenbesteuerung nicht reformieren.

Wissmann schlägt im Interview mit der WirtschaftsWoche vor, den geldwerten Vorteil der Dienstwagennutzung nach dem Vorbild der Besteuerung von Jahreswagen für Werksangehörige zu regeln. „Bei Firmenfahrzeugen geht es um eine faire Besteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung. Und da ist es in den vergangenen Jahren zu einer Überbesteuerung gekommen“, kritisiert Wissmann. „Die Besteuerung von Jahreswagen für Werksangehörige ist gerade so novelliert worden, dass der ortsübliche Kaufpreis anstelle des Bruttolistenpreises als Grundlage herangezogen wird. Das geht auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes zurück. Ich sehe hier einen Hinweis für eine mögliche Neuregelung bei Firmenwagen“, erklärt der VDA-Präsident der WirtschaftsWoche. Alternativ könnte der Fiskus „auf den nur in Deutschland anzutreffenden 0,03-Prozent-Sonderzuschlag für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz“ verzichten und im Gegenzug die Entfernungspauschale für Dienstwagen streichen.

Die aktuelle Regelung, den geldwerten Vorteil bei Nutzung von Dienstwagen nach Listenpreis statt dem tatsächlichem Kaufpreis zu besteuern, hält der für Wirtschaft zuständige Unionsfraktionsvize im Bundestag, Michael Fuchs, für „unsauber und ungerecht“. Fuchs plädiert ebenfalls dafür, den tatsächlichen Kaufpreis als Basis anzusetzen. Eine entsprechende Regelung für die private Nutzung von Dienstwagen sondiert derzeit das Bundesfinanzministerium. Eine solche Neuregelung hält Fuchs für „eine faire und ordnungspolitisch saubere Sache“.

Sollte es keine Neuregelung der Dienstwagenbesteuerung geben, will der Bund der Steuerzahler eine Musterklage einreichen, so Präsident Däke zur WirtschaftsWoche. „Die Bundesregierung kann eine für sie beschämende gerichtliche Schlappe verhindern, wenn sie zügig handelt und die Besteuerung der Dienstwagen reformiert.“ Der Verband sucht gegenwärtig einen geeigneten Musterkläger, das Klageverfahren soll das Kalenderjahr 2008 oder 2009 betreffen.

Donnerstag, Januar 14, 2010

Diskussion um die LKW-Maut

Irgendwann kommen die Politiker noch auf die Idee die Maut rückwirkend zu erhöhen weil sie vorher keine Einigung gefunden haben. Beim den zum 01.01.10 gültigen Änderungen im Mehrwertsteuergesetz sind die Gesetzestexte und deren Erläuterungen erst zwischen dem 04.01.10 bis 11.01.10 veröffentlicht worden.

Man kann sich auf nichts mehr verlassen.

Folgenden Artikel fand ich bei Dekra.net:
Die Diskussion um die für 2011 geplante Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge erhitzt die Gemüter...

Die Diskussion um die für 2011 geplante Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge erhitzt die Gemüter. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will wohl daran festhalten. Der Verkehrsclub Deutschland begrüßt dieses Vorhaben und fordert gar eine Ausweitung der Maut. Ganz anderer Meinung ist das Gewerbe. Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) lehnt die geplante Maut für Euro-3-Lkw ab. Die Erhöhung der Lkw-Maut ab 1. Januar 2011 um zwei Cent pro Kilometer sei ein Schritt in die Vergangenheit, erklärt der Verband. Wegen der Mauterhöhung zum 1. Januar 2009 wurden die noch am zahlreichsten vorhandenen Euro-3-Lkw, die damals zwischen zwei und vier Jahre alt waren, so stark entwertet, dass es einer Enteignung der Fahrzeughalter gleichkomme, so der LTV. Der Verband gibt zu bedenken, dass die DIW Wegekostenberechung nachweist, dass Lkw ihre Wegekosten mit 99 Prozent bereits vor der Mauterhöhung gedeckt haben.

Mittwoch, Januar 13, 2010

Immer mehr Straßensperrungen

Das Wetter macht uns etwas zu schaffen. Auch in Bayern werden nun schon Autobahnen für LKW gesperrt. Das bei uns die B 3 aufgrund von Salzmangel des Landkreises gesperrt ist, können wir ja noch verkraften. Aber die Bayern die ja öfter mit Schnee zu tun haben, sollten die Straßen frei halten können.

Folgenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:

Baden-Württemberg: LKW-Fahrern droht Fahrverbot am Aichelberg

Karlsruhe. Lastwagenfahrer müssen diesen Winter in Baden-Württemberg mit einem kurzzeitigen Fahrverbot auf der Autobahn rechnen. Bei starkem Schneefall oder Straßenglätte werde erstmals die Autobahn 8 (Stuttgart-München) vor dem Aichelberg für Lastwagen zeitweise komplett gesperrt, sagte der Verkehrsexperte Matthias Zimmermann vom Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) in Karlsruhe in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Lastwagen werden gestoppt und dürfen erst weiterfahren, wenn der Winterdienst die Fahrbahn geräumt und gestreut hat. Damit soll ein Verkehrschaos am Albaufstieg der A8, der stark befahrenen Steigungsstrecke zwischen Stuttgart und Ulm, verhindert werden.

„Als häufigste Ursache für lang anhaltende Verkehrszusammenbrüche im Winter haben wir in einer Untersuchung die Blockade von Fahrbahnen durch liegen gebliebene Lastwagen identifiziert“, sagte Zimmermann. Dies habe zuletzt auch das Tief „Daisy“ gezeigt.

Besonders problematisch seien Steigungsstrecken. Bei starkem Schneefall oder bei extremer Glätte kämen Lastwagen, viele davon mit Sommerreifen, ins Rutschen, steckten fest, stellten sich quer oder verursachten Unfälle. Die Folge sei die Blockade der Fahrbahn. Andere Autos, auch die Fahrzeuge des Winterdienstes, kämen nicht mehr durch. Der Verkehr breche für Stunden total zusammen, Autofahrer müssten in ihren Fahrzeugen ausharren.

„Der Albaufstieg ist eine neuralgische Steigungsstrecke, die im Winter immer wieder große Sorgen bereitet“, sagte Zimmermann. „Das Problem ist das Zusammentreffen von Steigung, lang anhaltendem Schneefall und fehlender Winterausrüstung der LKW.“ Dadurch komme es regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen, Staus und Unfällen.

Eine Lösung sei die so genannte Blockabfertigung. „Wir stoppen den LKW-Verkehr und ermöglichen damit dem Winterdienst freie Fahrt“, sagte Zimmermann, dessen Institut den Pilotversuch im Auftrag des Verkehrsministeriums und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet. Die Blockabfertigung werde dieses Jahr erstmals in Baden-Württemberg getestet.

„Die Autobahnpolizei hält bei extremer Witterung sämtliche LKW vor einer Anschlussstelle im Vorfeld einer Steigung an. So ist es den Winterdienstfahrzeugen möglich, ohne Behinderung durch den Schwerverkehr auf die Autobahn zu fahren und diese sicher auch bei extremer Witterung zu machen.“ Nach dem Einsatz des Winterdienstes könnten die Lastwagen weiterfahren.

Die Blockabfertigung ermögliche bei Wintereinbrüchen den Streufahrzeugen eine ungehinderte Räumung der Steigungsstrecke, sagte Baden-Württembergs Verkehrs-Staatssekretär Rudolf Köberle (CDU). „Der Verkehrsfluss für PKW bleibt aufrecht erhalten und ein vollständiger Stillstand des Verkehrs wird vermieden.“ Davon profitierten alle, auch die LKW-Fahrer. Sie könnten nach ihrer Zwangspause mit sicheren Straßenverhältnissen rechnen.

Die Anhaltezeit betrage maximal 15 Minuten, sagte Zimmermann. Sie sei damit in vertretbarem Rahmen. In anderen Ländern, beispielsweise in der Schweiz, habe sich die Blockabfertigung bewährt.

Derzeit würden Lastwagenfahrer am Albaufstieg mit Flugblättern in sechs verschiedenen Sprachen über das Vorhaben informiert. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen. Hierzu zählten auch entsprechende Hinweis- und Verbotsschilder entlang der Autobahn.

Sollte es zu einem starken Wintereinbruch kommen, werde der Verkehr vor der Autobahnanschlussstelle Aichelberg im Kreis Göppingen gestoppt. PKW seien von der Sperrung nicht betroffen, sie dürften auch bei extremer Witterung weiterfahren.

Watt denn nu?

In unserer Investitionsplanung haben wir für Oktober 2010 zwei neue LKW mit 26 Tonnen Nutzlast und der höchsten Schadstoffgruppe EEV stehen, die die beiden älteren LKW mit der Schadstoffgruppe Euro III ersetzen soll. Damit wollen wir Einsparungen bei der LKW-Maut und beim Dieselverbrauch erzielen. Die Fuhrparkplanung wird vereinfacht indem die Zufahrt zu den Umweltzonen gewährleistet ist.

Nun list man fast täglich, dass eventuell die geplanten Umweltzonen nicht eingeführt oder die Maut für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe Euro III nicht erhöht werden. Oder sollen wir jetzt noch mit der Investition warten bis eine Förderung für die Gruppe E VI eingeführt wird?

Welche Entscheidung wir auch treffen werden den Politikern wird es sicherlich gelingen, dass es die falsche Entscheidung war.

Folgenden Artikel fand ich dazu heute bei der Verkehrsrundschau:

LKW-Maut: Regierung hält an Erhöhung ab 2011 fest

Berlin. Entgegen früheren Ankündigungen von Union und FDP will die schwarz-gelbe Bundesregierung die für 2011 beschlossene LKW- Mauterhöhung für die Schadstoffgruppe 3 nun doch nicht zurücknehmen. „Eine Änderung der Mauthöheverordnung ist derzeit nicht vorgesehen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) in einer der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Zunächst sei die weitere Entwicklung abzuwarten. Es geht dabei um viele nicht mehr standardgemäße LKW der Schadstoffgruppe Euro (E) III, die auf Autobahnen unterwegs sind.

Die Pläne zur Erhöhung der LKW-Maut im kommenden Jahr sorgen für Streit in der Regierungskoalition. Die Position des des unionsgeführten Bundesverkehrsministeriums führte zu Verstimmungen beim Koalitions-Partner FDP.

Das von der Wirtschaftskrise gebeutelte Fuhrgewerbe solle in dieser Wahlperiode nicht zusätzlich belastet werden, stellte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Döring, am Dienstag fest. „Die FDP hält an dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Belastungs-Moratorium fest“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Damit dürfe es auch nicht 2011 zur geplanten Gebühren-Erhöhung um zwei Cent pro Kilometer für die Brummis mit der unzeitgemäßen Schadstoffgruppe III kommen. Die dazu nötige Änderung der Mauthöheverordnung sollte das Ministerium „nun schnell auf den Weg bringen“, so Döring. Ein Sprecher des Ministeriums wies das zurück und verwies auf eine spätere Entscheidung im Laufe 2010.

Regierung geht von sinkenden Mauteinnahmen aus

Der FDP-Politiker und der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Dirk Fischer (CDU), hatten im November erklärt, das im Koalitionsvertrag verankerte „Belastungsmoratorium“ gelte auch für die Gebührenerhöhung der Euro-III-Gruppe. Dem widerspricht die aktuelle Ankündigung Ferlemanns.

Auf die jetzige FDP-Intervention erwiderte ein Sprecher des Ministeriums: „Es gibt keinen Beschluss der Bundesregierung zu diesem Thema. Derzeit plant das Bundesverkehrsministerium keine Änderung der Mauthöhe-Verordnung (...). Selbstverständlich werden wir in den kommenden Monaten die Wirtschaftsentwicklung, das Transportaufkommen und die Situation des Gütergewerbes genau beobachten.“

Zunächst geht die Bundesregierung von sinkenden Mauteinnahmen von etwa 5 Milliarden Euro im Jahr 2009 und von 4,67 Milliarden bis 2012 aus. Die Zahlen können sich im Aufschwung jedoch laut Staatssekretär günstiger entwickeln: „Die weitere Entwicklung der Mauteinnahmen bei sich wieder belebender Konjunktur und die Entwicklung der mautpflichtigen Fahrleistungen bleibt abzuwarten.“ Eine allgemeine Ausdehnung der Mautpflicht auf Bundesstraßen und auf leichtere Nutzfahrzeuge unter 12 Tonnen sei „nicht geplant“. Die rückläufigen Mauteinnahmen gehen laut Ferlemann darauf zurück, dass immer mehr emissionsärmere Trucks die alten - höher belasteten - „Stinker“ ablösen.

Kritik: Ramsauer agiert konzeptlos

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Anton Hofreiter, kritisierte: „Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) agiert völlig konzeptionslos.“ Die Mittel aus der Maut müssten weiterhin auch auf Schiene und Binnengewässer verteilt werden. „Eine sinkende durchschnittliche LKW-Maut und die geplante vollständige Verwendung dieser Einnahmen ausschließlich für die Straße sind unvereinbar mit dem Ziel, mehr Güter auf die Schiene zu bringen“, so Hofreiter.

Offen blieb die Grünen-Frage, ob die LKW-Gebühren in der neuen Wahlperiode nach Tageszeiten sowie Strecken und damit nach Verkehrsaufkommen gespreizt werden. Ferlemann: „Über eine eventuelle Umsetzung einzelner Maßnahmen des Masterplans wird in enger Abstimmung mit Bundesländern und Verbänden entschieden.“ Geplant sei, schwere LKW der klimafreundlichen neuen Gruppe E VI zu fördern.

Schiff- und Luftfahrt drohen neue Gebühren

In der ersten Stufe 2009 waren die Mautsätze allgemein stark erhöht worden. Für die ältesten Lastzüge der Schadstoffgruppen E II und älter bedeutete das eine Verschärfung sogar um etwa 13 Cent oder knapp 90 Prozent auf 27,4 Cent (bis drei Achsen) und auf 28,8 Cent (ab vier Achsen). In der Gruppe E III kam es 2009 zu Erhöhungen um etwa sieben Cent oder knapp 60 Prozent. Hier führt 2011 die Verteuerung um weitere zwei Cent zu einer Belastung von 21 Cent pro Kilometer bei drei Achsen und 22,4 Cent ab vier Achsen.

Die Regierung bekräftigt ferner die Absicht, neben Autobahnen und Bahntrassen auch Schiff- und Luftfahrt in die Prüfung einer Gebühren-Finanzierung der von ihnen verursachten Kosten (Wegeerhalt und Lärmschutz) einzubeziehen. „Dabei sind die wirtschaftlichen Auswirkungen zu berücksichtigen“, schränkte Ferlemann ein.

Heaven is...

Heaven is where the police are British, the cooks French, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.

Hell is where the chefs are British, the mechanics French, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
Leider weiß ich nicht mehr wo ich diesen sehr schönen Text gelesen habe. Aber es ist viel Wahres dran :-)

Dienstag, Januar 12, 2010

Das Internet verdrängt nicht die Messen

Ich kann mich noch erinnern, dass im Jahre 2000 mich Menschen aus meinem Umfeld gefragt haben was ich denn in den nächsten Jahren machen werde, wenn das Internet die vielen Messen verdrängt haben. Ich hatte damals keine wirkliche Antwort darauf, aber auch nicht das Gefühl, dass ich mir Sorgen machen müsste. Jetzt mache ich im Jahre 2010 auch nichts anderes. Und wenn ich den folgenden Artikel richtig verstehe scheint das Internet uns auch in den nächsten Jahren nicht verdrängen zu können.

Ich habe eher das Gefühl, dass sich beides wunderbar ergänzt!

Quelle: FMA-Portal

Jüngere Führungskräfte der deutschen Wirtschaft nutzen Messen als Besucher genauso stark wie ältere Kollegen, geht aus der aktuellen Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) hervor, die im Frühjahr 2009 von der LAE e.V., einem Zusammenschluss von Verlagen und Media-Agenturen, durchgeführt wurde. Im
Rahmen dieser Studie wurde auch die Nutzung von Medien außerhalb des Printsektors untersucht.

In der Gruppe bis 39 Jahre gehen 84,8% aller Befragten auf Messen, 68% mindestens einmal im Jahr. Generell besuchen 84,4% der insgesamt 2,4 Mio. Entscheider Messen, 68% besuchen mindestens einmal jährlich eine Messe. Mehrmals im Jahr werden Messen von 37% dieses ersonenkreises besucht. Herausragend sind zwei Gruppen: Führungskräfte aus dem Bereich Forschung & Entwicklung/Konstruktion gehen zu 95% und aus Absatz und Marketing zu 89% regelmäßig auf Messen. Aber auch die Top-Entscheider in den Chefetagen sind messeaffin: 90% von ihnen nutzen Messen.

Nach Auffassung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bestätigen diese Ergebnisse die hohe Attraktivität der internationalen Messen in Deutschland für Einkaufsund Beschaffungsentscheidungen, die durch die AUMA-Studie „Einstellungen von Entscheidern zum Messebesuch“ im Jahre 2007 ermittelt
wurde. Trotz der Wirtschaftskrise hat die ausstellende Wirtschaft
weiterhin gute Chancen, Führungskräfte auf Messen direkt anzusprechen und gerade gegenüber dieser Zielgruppe Messen als effizientes nstrument des Dialogmarketings einzusetzen.

Die ersten Aufträge treffen ein

Eine neue Messe in Hamburg ist immer sehr spannend. Die Coteca 2010 findet zum ersten Mal statt und die ersten Aufträge liegen uns schon vor.

So weit ich in der Presse gelesen habe sind zur Zeit 35 Aussteller fest gebucht. Diese Messe hätte es verdient, dass sich noch mehr Firmen anmelden.

Wir sind für mehrere Firmen aus der Kaffee- und Teebranche in ganz Europa unterwegs. Da kann sich gerne eine passende Messe in Hamburg durchsetzen. Die Entfernung von 35 km zum Messegelände ermöglich uns eine sehr wirtschaftliche Logistik.

Foto vom Deutschen Kaffeeverband

Nortec 2010 in Hamburg

Noch diesen Monat startet in Hamburg die Nortec 2010. Eigentlich hatten wir eine deutlich geringere Beteiligung unserer Kunden an dieser Messe erwartet. Aber stetig melden sich einzelne Stammkunden und möchten Ihren Messestand von uns erstellt haben. Auch wenn es für eine Beauftragung schon sehr kurzfristig ist, freuen wir uns über jeden Auftrag zu dieser Messe. Wir sind nur 35 km vom Messegelände entfernt und können mit diesen kurzen Logistikwegen noch einiges realisieren.

Folgenden Artikel fand ich in der Welt-Online:

Fachmesse für Produktionstechnik erwartet 400 Aussteller

Rund 400 Aussteller und 15 000 Besucher aus Norddeutschland und den angrenzenden Ländern werden zur Fachmesse für Produktionstechnik Nortec 2010 erwartet. Das teilte die Hamburg Messe am Montag mit. Neben Herstellern von Maschinen und Anlagen, Werkzeugen und Messtechnik werden auch Zulieferer und Auftragsfertiger sowie Dienstleister aus den Bereichen Konstruktion, Automation, IT und Logistik vom 27. bis zum 30. Januar auf dem Gelände der Hamburg Messe erwartet. Als erste Branchenmesse des Jahres 2010 gilt die Nortec als wichtiges Stimmungsbarometer für den Maschinen- und Anlagenbau.

Freitag, Januar 08, 2010

Verschneite Verkehrsschilder müssen beachtet werden

Das kommende Wochenende verspricht nicht viel Spaß und Freude beim Autofahren. Vorsichtshalber haben wir alle 3 Actros und den Atego mit Schneeketten ausgestattet. Und damit wir überhaupt vom Hof kommen, haben wir in den letzten Winterwochen aufgerüstet und haben jetzt einen Trecker mit Schneeschild, Besen und Streuer. Es ist ein Holder 16 mit Kabinenaufbau mit mehr als 30 Jahren auf dem Buckel.

Bei der Dekra fand ich heute folgenden Artikel:

Am Wochenende soll es in Teilen Deutschlands heftig schneien. Dabei kann auch das eine oder andere Verkehrsschild im Weiß versinken. Dennoch müssen die meisten Schilder trotzdem beachtet werden und gelten weiterhin

Am Wochenende soll es in Teilen Deutschlands heftig schneien. Dabei kann auch das eine oder andere Verkehrsschild im Weiß versinken. Dennoch müssen die meisten Schilder trotzdem beachtet werden und gelten weiterhin. Wer ein solches Schild missachtet, dem droht in der Regel ein Bußgeld. Darauf weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) in einer Meldung hin. Trotz dicker Schneeschicht können sich Fahrer laut AvD etwa an der Form des Schildes orientieren. Ein Achteck steht für ein Stopp-Schild, ein auf der Spitze stehendes Dreieck bedeutet immer „Vorfahrt gewähren“. Etwas anders sieht es bei Tempolimits auf der Autobahn aus. Ist hier ein Schild zugeschneit, drohen laut AvD nicht unbedingt Konsequenzen. Achtung: Fahrer müssen den Nachweis erbringen, dass das Schild voll Schnee und nicht zu erkennen war. Heikel wird es bei einem Unfall: Hier kann einem Fahrer immer zur Last gelegt werden, die Geschwindigkeit nicht den Witterungsverhältnissen angepasst zu haben, erklärt Dorothee Lamberty vom AvD. Unter Umständen drohen 145 Euro Geldbuße und drei Punkte in Flensburg drohen. Wer auf der Suche nach einem Parkplatz ist, sollte besonders sorgfältig nach Schildern Ausschau halten, rät der Club.

Montag, Januar 04, 2010

4 neue Mitarbeiter im Januar

Es gibt viel zu tun!

Heute morgen fingen bei uns ein neuer Schilder- und Lichtreklamehersteller im Beschriftungsatelier an. Im Büro kam eine Sachbearbeiterin aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und steht uns als Teilzeitkraft zur Verfügung.

Am 18.01.10 haben noch ein Holztechniker und ein Tischler bei uns ihren ersten Tag.

Man kann es sich ja kaum vorstellen aber wir benötigen noch einen Sachbearbeiter und einen Projektleiter um die vielen Anfragen und Aufträge im Büro abarbeiten zu können.

Sonntag, Januar 03, 2010

Projektleiter (m/w) gesucht

Für die Betreuung und Beratung unserer nationalen und internationalen Kunden suchen wir kurzfristig einen

Projektleiter (m/w)

Ihre Aufgaben:
Als vertriebsorientierte und beratende Persönlichkeit, gerne mit Hintergrundwissen aus dem Bereich Messebau, sind Sie im Vertriebsteam integriert. Sie stehen in der Verantwortung, neue und bestehende Kunden zum Abschluss zu führen, Netzwerke zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen nachhaltig zu pflegen bzw. auf- und auszubauen.

Im Team mit der Abteilung CAD, Konstruktion und Grafik konzipieren Sie individuelle Messestände zur Miete und präsentieren diese dem Kunden. Nach Abschluss steuern und überwachen Sie die Auftragsprozesse gemeinsam mit dem Projektteam.

Ihr Profil:
- mehrjährige Berufserfahrung als Projektleiter idealerweise im Messebau
- sehr gute Englischkenntnisse
- Verhandlungsstärke, Durchsetzungsvermögen und Qualitätsbewusstsein
- überzeugende kommunikative Fähigkeiten und sicheres Auftreten
- unternehmerische Denkweise
- ausgeprägtes Organisationstalent
- sehr gute MS Office-Kenntnisse
- Kenntnisse im AutoCAD sind von Vorteil
- Kenntnisse in gängigen Grafikprogrammen sind von Vorteil

Wir bieten:
Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit, langfristige Perspektiven in einem zukunftsorientierten Unternehmen mit flachen Hierarchien und einem gutem Betriebsklima.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen können Sie uns gerne online oder per Post senden:

MDS Messebau und Service GmbH
Karsten Niemann
Brauerstraße 11
21244 Buchholz i.d.N.
KN(at)MDSmessebau.de

Ich freuen mich auf einen Kontakt mit Ihnen.

Samstag, Januar 02, 2010

Sachbearbeiter (m/w) gesucht

Wir suchen für sofort einen

Kfm. / technischen Sachbearbeiter (m/w)

Für folgende Aufgaben haben wir Sie vorgesehen:
- Ausarbeitung von Angeboten
- Ausarbeitung von Auftragsbestätigungen
- Ausarbeitung von Rechnungen
- Technische Anmeldungen ausführen
- Standbaugenehmigungen anfordern
- Bestellung von Mietmöbeln und die Überwachung der Liefertermine
- Videotechnik bestellen und die Überwachung der Montagetermine
- Bestellung von Teppichböden und die Überwachung der Verlegetermine
- und vieles mehr

Mit Verantwortungsbewusstsein, Einsatzfreude und Organisationstalent sorgen Sie für einen reibungslosen Ablauf in der Arbeitsvorbereitung.

Für unsere Kunden aus dem In- und Ausland sind Sie stets ein kompetenter und freundlicher Ansprechpartner. Sie kommunizieren mit vielen Messegesellschaften und Veranstaltern im In- und Ausland. Gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift wären von Vorteil.

Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, ein sympathisches Auftreten, sind belastbar und pflegen einen sorgfältigen, zielorientierten sowie selbstständigen Arbeitsstil. Für diese vielseitige Aufgabe bringen Sie eine fundierte kaufmännische Ausbildung, perfekte Deutschkenntnisse und sehr gute MS-Office-Anwenderkenntnisse mit.

Wir bieten Ihnen einen sicheren, ganztägigen Arbeitsplatz mit sehr abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Aufgaben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einer vollständigen und aussagefähigen Bewerbung.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn@mdsmessebau.de

Weiter Informationen unter: MDS Messebau und Service GmbH

Freitag, Januar 01, 2010

Mehr deutsche Unternehmen auf Messen

Quelle: FMA-Portal

Insgesamt 59.000 deutsche Unternehmen beteiligen sich gegenwärtig
als Aussteller an fachbesucherorientierten Messen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von TNS Emnid im Auftrag des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.
Bei der letzten Untersuchung vor fünf Jahren wurden 56.000 ausstellende Firmen ermittelt. Damals war nach dem Ende des New-
Economy-Boom die Zahl der Aussteller in Deutschland deutlich zurückgegangen. Offensichtlich haben in den letzten fünf Jahren zahlreiche Unternehmen Messen als Marketinginstrument neu oder
wieder entdeckt.
Die Ergebnisse basieren auf einer Auswertung der Ausstellerverzeichnisse von Fachbesuchermessen in Deutschland, die im November 2009 abgeschlossen wurde. Dadurch konnten Mehrfachaussteller identifiziert und eine entsprechend bereinigte Zahl ausstellender Unternehmen berechnet werden.
Die Ausstellerschaft ist entsprechend der Struktur der deutschen
Wirtschaft weiterhin durch kleine und mittelgroße Firmen geprägt. So erwirtschaften 37 % der ausstellenden Unternehmen einen Umsatz von weniger als 2,5 Mio. Euro im Jahr und insgesamt drei Viertel einen Umsatz von unter 50 Mio. Euro. Nur knapp ein Zehntel der Aussteller kann mit einem Jahresumsatz von über 250 Mio. Euro als Großunternehmen bezeichnet werden.
55 % der ausstellenden Unternehmen gehören zum weiterverarbeitenden Gewerbe, 24 % bieten Dienstleistungen an, 19 % sind Handelsunternehmen.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie werden in einer Edition zur
Ausstellerbefragung AUMA-MesseTrend Anfang 2010 erscheinen.

Hundertfacher Missbrauch bei Kurzarbeitergeld

In Zeitonline fand ich folgenden Artikel:
Hundertfacher Missbrauch bei Kurzarbeitergeld

Hundertfach sollen Unternehmen in Deutschland Missbrauch beim Kurzarbeitergeld betrieben haben. Der Bundesagentur für Arbeit wurden fast 850 Verdachtsfälle gemeldet, schreibt der «Spiegel». In den meisten Fällen sollen die Arbeitszeiten falsch angegeben worden sein. Außerdem soll einigen Beschäftigten das Kurzarbeitergeld vorenthalten worden sein. Eine BA-Sprecherin sagte, die meisten Hinweise gehen auf anonyme Anzeigen von Beschäftigten zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittle in 132 Fällen.

Ich ärgere mich nicht nur, dass die Kurzarbeitergelder missbraucht wurden. Es ist auch noch so, dass Firmen die jahrelang zuverlässig gearbeitet haben fast jeden Auftrag fehlerhaft oder zu spät ausliefern und dieses dann mit aktueller Kurzarbeit in Ihrem Betrieb begründen. Die Lieferzeiten verlängern sich und die Beratung für die einzelnen Projekte lassen zu wünschen übrig.

Weiterhin sind die Läger unserer Vorlieferanten aufgrund der Wirtschaftskrise sehr runtergefahren und wir können bei den Bestellungen für unserer Projekte nicht auf die gewünschten Materialien rechtzeitig zurückgreifen.

Es ist die Chance für neue Lieferanten. Es gibt noch Unternehmen die die Zukunft ausreichend positiv sehen um eine ordentliche Lagerhaltung aufrecht zuhalten und ausreichend Mitarbeiter zu beschäftigen.

Zum Thema Verkehrserziehung

Bei Maik, Truck-online fand ich ein Video das sehr eindringlich den Zusammenhang zwischen gefahrener Geschwindigkeit und dem Bremsweg darstellt. Da sollte ich mir ein Beispiel daran nehmen und auch mal den Fuß vom Gas nehmen.
Video vom Bremstest

Sonntag, Dezember 20, 2009

Mehrwertsteuersenkung: Vor allem Hotelbetreiber profitieren, nicht die Gäste

Im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes hat der Bundestag eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent beschlossen. Was den Staat etwa eine Milliarde Euro kostet, bringt Hotelgästen kaum Ersparnisse – im Gegenteil: Vor allem für Geschäftsreisende werden Übernachtungen durch das neue Gesetz zum Teil teurer und die Abrechnung komplizierter.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA teilte mit, dass ein Großteil der Hotelbetreiber die Einsparungen bei weitem nicht im vollen Umfang an ihre Gäste weitergeben will.

Höhere Nettokosten für Geschäftsreisende


Statt Urlaubern und Geschäftsreisenden werden voraussichtlich nur die Hotelbetriebe finanziell vom Wachstumsbeschleunigungsgesetz profitieren. Für Firmen könnten die Hotelaufenthalte ihrer Angestellten netto sogar teurer werden, da im Falle von gleichbleibenden Kosten ein geringerer Betrag beim Finanzamt geltend gemacht werden kann.

Bei einer Hotelrechnung von 119 Euro, lagen die Nettokosten für ein Unternehmen bisher bei 100 Euro, da 19 Euro Mehrwertsteuer erstattet wurden. Zukünftig werden es nur noch 7,79 Euro sein.

Auch auf jeden einzelnen Arbeitnehmer kommen höhere Kosten bei Dienstreisen zu: Bisher konnte der gesamte Betrag für den Hotelaufenthalt abzüglich einer Frühstückspauschale von 4,80 Euro steuerfrei von der Firma erstattet werden. Durch das neue Gesetz ist dies nur noch für die Übernachtung möglich: Frühstückskosten, die 4,80 Euro überschreiten, muss der Arbeitnehmer selbst bezahlen oder bei Erstattung als geldwerten Vorteil versteuern. Dieser Punkt ist aber noch nicht entgültig geklärt und muss noch deutlicher erklärt un dkommentiert werden.

Frühstück weiterhin mit 19 Prozent Mehrwertsteuer


Doch das Gesetz macht Geschäftsreisen nicht nur teurer, sondern auch komplizierter. Denn der geringere Steuersatz gilt nur für Übernachtungen, nicht für andere Hotelleistungen wie Frühstück, Restaurantbetrieb oder Room-Service. Hier beträgt der Mehrwertsteuersatz weiterhin 19 Prozent.

Wie genau die Abrechnung von Übernachtung und Frühstück schließlich funktioniert, wird die Praxis zeigen. Fest steht allerdings, dass das neue Gesetz statt zur gewünschten Vereinfachung der Umsatzsteuer eher zu einer weiteren Differenzierung beiträgt.

Anbieter- und Preisvergleich bringt wirkliche Ersparnis

Durch die niedrigere Steuer sparen Hotelgäste bei ihrem Urlaub oder ihrer Geschäftsreise also nicht automatisch bei allen Hotels. Deshalb lohnt es sich auch weiterhin, verschiedene Angebote zu vergleichen, um am Ende den günstigsten Preis zu finden – mit Steuervergünstigung oder ohne.

Freitag, Dezember 18, 2009

Zu hohe Hotelkosten in 2010

Heute hat der Bundesrat mit seiner positiven Entscheidung zum Wachstums-Beschleunigungsgesetz uns deutlich erhöhte Hotelkosten für unsere Monteure im Jahre 2010 beschert. Ich sehe darin keine Beschleunigung des Wachstums unserer Wirtschaft. Lediglich die Gewinne des Hotel- und Gaststättengewerbes werden sprudeln. Ich glaube nicht, dass auch nur ein Zimmermädchen einen Cent davon sieht.

Wir haben ca. 100.000 € Hotelkosten im Jahr, wovon ca. 70.000 € in deutschen Hotels anfallen. Für den Januar haben wir bereits die Hotels gebucht und müssen den gleichen Bruttobetrag für das Hotel entrichten wie im Jahr 2009. Das ist für uns eine Preiserhöhung von knapp 12%, denn wir können nur noch 7% als Vorsteuer geltend machen. Die angesprochenen Hotels hatten kein Verständnis für unsere Situation und wollten nicht über die Netto-Preise verhandeln.

Da für das Frühstück weiterhin 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet wird, werden in der Buchhaltung aus einem Buchungssatz jetzt zwei und erhöhen den Arbeitsaufwand. und dabei hatte die FDP ein einfacheres Steuersystem angekündigt.

Für die Monteure würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft von den Hotels für das Frühstück nur 1 € berechnet werden würde. Dann könnten Sie den 1€ selber zahlen und wir müssen ihnen nicht den Tages-Spesensatz um 4,80 € kürzen.

Es gab sogar Hotels die ihre Preise noch erhöhen wollten. Die Dehoga und die Hotels werden mittlerweile unverschämt. Die Preiserhöhung der Bruttopreise konnten wir bisher mit viel Mühe abwenden.

Diese Kostensteigerung wird nicht von unseren Kunden übernommen und so werden wir diese kompensieren indem wir weniger festangestellte Monteure zu den Montagen einteilen. Wir werden noch mehr Fremdfirmen und Subunternehmer dafür einsetzen, denn diese Preise sind stabil geblieben.

Die Bundesregierung verkauft uns, den Wähler, wieder für dumm. Angeblich soll der Regierung die Mehrwertsteuersenkung 1 Milliarde Euro kosten. Das bezweifele ich stark, denn die meisten Übernachtungen werden sicherlich durch Geschäftskunden oder Reiseveranstalter gebucht und die werden die Mehrlasten tragen und nicht der Bund oder die Länder.

Gut das ich die FDP nicht gewählt habe sonst hätte ich mich noch mehr geärgert.

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Bauanleitung für Weihnachtbaum

Dieses Jahr sind wir nicht zum Weihnachtsbaumabschlagen unseres Kunststofflieferanten eingeladen worden. Das liegt vermutlich an den Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2008/2009. Ohne Weihnachtsbaum geht es aber auch nicht und ich fand in meinem Emailaccount folgende sehr interessante Alternative. Speziell die Bauphase ersetzt zusätzlich noch die Weihnachtsfeier.

Ich habe noch keinen Kollegen gefunden der mit mir diesen Weihnachtsbaum bauen will. Wahrscheinlich bin ich nicht ausreichend trinkfest :-)

Der Bauanleitung für einen Weihnachtsbaum

Dienstag, Dezember 01, 2009

Kamerafahrt im Messestand

Für unseren Kunden Dethlefsen + Balk haben wir in den letzten Tagen eine animierte Datei erstellt. Es stellt eine Kamerafahrt in einem gerenderten Messestand dar. Der Kunde erhält so eine besseres Gefühl für die Proportionen des Messestandes und den Möglichkeiten der Produktpräsentationen.



Oft wird diese Möglichkeit der Präsentation eines Entwurfes eher für deutlich größere oder zweigeschoßige Messestände genutzt.

Sonntag, November 22, 2009

FAMAB Jahreshauptversammlung & ADAM und EVA Verleihung

Es war soweit. Die erste Jahreshauptversammlung des FAMABs, bei der wir als Mitglied dabei sind. Um das mitzuerleben reisten wir für ein Wochenende nach Bochum. Der Freitag war voll durchgeplant. Morgens begann der Tag mit der Jahreshauptversammlung. Ein Highlight für uns auf dieser Jahreshauptversammlung war die Begrüßung von MDS als neues Mitglied, mit Übergabe einer Mitgliedsurkunde. Außerdem sehr interessant waren die Wahlen des Vorstandes, denn so wurden einen die Mitglieder einmal vorgestellt und man konnte den schon oft gehörten Namen nun Gesichtern zuordnen. Besonders emotional war das Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Claus Holtmann. Zu diesem Anlass wurde dann, direkt im Anschluss an die Jahreshauptversammlung, eine Überraschungsparty gegeben. Alle FAMAB Mitglieder wurden mit dem Bus zur Jahrhunderthalle gebracht. In einer netten Zirkuszeltatmosphäre gab es zünftiges Catering, mit Curry-Wurst und Pommes. Nach zahlreichen Anekdoten zu Herr Holtmann, begannen er und sein Nachfolger musikalisch aktiv zu werden. Mit Saxophon und Klavier begeisterten sie alle als super Team.
Am Abend durften wir die ADAM & EVA Verleihung miterleben. Die Awardshow war sehr humorvoll und unterhaltend gestaltet. Die 39 Gewinner hatten allesamt tolle Sachen auf die Beine gestellt. Der Abend wurde dann abgerundet mit einer anschließenden Party, bei der die Mitglieder des LECA das Catering übernahmen und mit ganz außergewöhnlichen Kreationen überraschten. Das war ein wahrhaft schöner FAMAB Tag, wo wir viele nette Menschen kennen- und schätzen gelernt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Mittwoch, November 04, 2009

Sekt im Büro bei MDS Messebau

Es gab heute einen freudigen Anlass mal die Sektbestände im Firmenkühlschrank zu dezimieren. Am späten Nachmittag hat Frau Albat einen weiteren Neukunden gewinnen können der ausreichend Umsatz einbringt um doch noch das für 2009 gesteckte Umsatzziel zu überschreiten.

Es hat sich gelohnt die Vertriebsleistung zu erhöhen. Das Vertriebsteam hat in Zusammenarbeit mit den Designern und der Textverarbeitung eine außerordentlich gute Leistung erbracht. Die Kundenanforderungen wurden mit besonders guten Entwürfen, viel Funktionalität und besonderen Konstruktionen erfüllt. Dabei wurde die Wirtschaftlichkeit und das Budget des Kunden nicht vergessen. So wurden die Stammkunden wie gewohnt gut bedient und zusätzlich konnte eine ansehnliche Anzahl Neukunden gewonnen werden. Es ist erstaunlich mit welcher guten Quote die Neukundenentwürfe und -angebote zum Auftrag geführt wurden. Die erzielten Preise liegen nur knapp unter denen von 2008 und beruhten im Besonderen auf etwas reduzierte Ausstattungen und eine etwas weniger aufwendige Grafik.

Damit erzielen wir im Jahr 2009 den zweitstärksten Umsatz der Firmengeschichte. Ob das Ergebnis auch das zweitbeste werden wird ist erst bei der Bilanzerstellung endgültig zu ersehen. Dafür liegen die letzten Jahre im Ergebnis zu dicht beisammen.

Die noch fehlenden 7 % am Umsatz von 2008 werden wir natürlich nicht mehr erreichen. Dafür war das Geschäftsjahr 2008 zu außergewöhnlich erfolgreich.

Dienstag, November 03, 2009

Innenarchitekt/in gesucht

Wir suchen für sofort eine/n

Innenarchitekten / CAD-Zeichner (m/w)

Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Konstruktion von individuellen Messeständen. Dazu gehört die Gestaltung einer aussagefähigen Grafik einschließlich der Erstellung von CAD-Zeichnungen und der erforderlichen Visualisierung.

Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, ein sympathisches Auftreten und Spaß an der Kommunikation mit den Kunden und Kollegen. Selbstständiges Arbeiten setzen wir voraus.

Desweiteren benötigen Sie Kenntnisse im Umgang mit den folgenden Programmen:
AutoCAD / REVIT
VizRenderer oder 3DStudioMax
Gängige Grafikprogramme

Wir bieten Ihnen einen sicheren, ganztägigen Arbeitsplatz mit sehr abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Aufgaben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einer vollständigen und aussagefähigen Bewerbung.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn[at]mdsmessebau.de

Tischler/in gesucht

Zum 04.01.2010 suchen wir

2 zuverlässige/n Tischler/in

Wir wünschen uns sorgfältige und flexible Mitarbeiter, die in unser junges Team hineinpassen.

Ihr Aufgabengebiet wird sein:
Die Anfertigung und Konfektionierung der Messestände hier in Buchholz und die Montage auf allen Messeplätzen in Europa. Ein FS Klasse II / CE wäre von Vorteil.

Wir bieten Ihnen :
einen krisenfesten Arbeitsplatz, Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen,
Tagesspesen bei Abwesenheit,
Übernachtungen grundsätzlich im Hotel

Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe. Eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich.

Sind Sie interessiert, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Karsten Niemann.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung, Ausführung mbH
Brauerstr. 11 • 21244 Buchholz
KN[at]mdsmessebau.de

Montag, November 02, 2009

Lichtreklame- und Schilderhersteller/-in gesucht

Zum 04.01.2010 suchen wir eine(n)

Lichtreklame- und Schilderhersteller/-in

Zu Ihren Aufgaben gehört das Herstellen der Werbegrafiken für unsere Messestände. In enger Zusammenarbeit mit unserem Grafiker werden die Beschriftungen gestaltet, die Kundendaten konvertiert und digitalisiert. Ein sicherer Umgang mit dem PC ist hierzu unerlässlich. Ihre Hauptaufgabe wird die Fertigung sein, d.h. die Herstellung von Logos, Schriften und grafischen Elementen mit einem computergesteuerten Plotter. Die geplotteten Grafiken und auch Digitaldrucke müssen dann auf die verschiedensten Trägerelemente kaschiert werden, so dass diese von unseren Monteuren europaweit auf den Messen montiert werden.
Selbständiges Arbeiten setzen wir voraus. Kenntnisse in den gängigen Grafikprogrammen und Berufserfahrung im Bereich Print- und Digitalmedien sind erforderlich.

Sie erwartet ein heller, moderner, freundlicher und sicherer Arbeitsplatz in einem jungen Team.

Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung bitte an Herrn Karsten Niemann

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn[at]mdsmessebau.de

Holztechniker/in gesucht

Wir suchen für sofort eine/n

Holztechniker / CAD-Zeichner (m/w)

Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Konstruktion von individuellen Messeständen. Dazu gehört die Gestaltung einer aussagefähigen Grafik einschließlich der Erstellung von CAD-Zeichnungen und der erforderlichen Visualisierung.

Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, ein sympathisches Auftreten und Spaß an der Kommunikation mit den Kunden und Kollegen. Selbstständiges Arbeiten setzen wir voraus.

Desweiteren benötigen Sie Kenntnisse im Umgang mit den folgenden Programmen:
AutoCAD / REVIT
VizRenderer oder 3DStudioMax
Gängige Grafikprogramme

Wir bieten Ihnen einen sicheren, ganztägigen Arbeitsplatz mit sehr abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Aufgaben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einer vollständigen und aussagefähigen Bewerbung.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn[at]mdsmessebau.de

Sonntag, September 06, 2009

Airbus Familientag Hamburg 05.09.2009

Freitag war es soweit. Der Aufbau des Familientages startete. Von 6 Uhr morgens bis 24 Uhr schraubten, bauten und putzten alle MDS-Mitarbeiter die 2300 m² Messestände für die Marktplätze in den Hallen 14N und 260. Die Zeit war sehr knapp, doch am Ende wurde alles geschafft und alle Aussteller zufrieden gestellt. Kleine Schlafpause für uns. Am Samstag um 6 Uhr früh standen wir alle wieder in den Hallen zur Übergabe bereit. Die letzten Änderungswünsche wurden noch umgesetzt und alle Stände für die Besucher aufbereitet und das bei möglichst hohem Tempo. Spätestens jetzt waren unsere bis zu 58 Mitarbeiter, die mit dem Aufbau der Markplätze beschäftigt waren, am Ende Ihrer Kräfte. Sie haben eine unglaubliche Leistung erbracht diesen Aufbau tatsächlich in so kurzer Zeit zu realsieren. Um 9 Uhr strömten die Gäste nur so auf das Gelände. Beim Aufbau kann man sich gar nicht vorstellen, dass so viele Menschen wirklich kommen, aber das Gelände war voll. Und das trotz des erbarmungslosen Wetters. Immer wieder gab es heftigste Schauer, bei denen alle versuchten in die Hallen zu gelangen. Ein besonderes Highlight für alle war der Flug der A380 über das Airbus Gelände. Das war wirklich sehr beeindruckend. Besonders schön an diesem Tag fand ich zu sehen, wie stolz die Airbusmitarbeiter ihren Familien ihre Arbeitsplatz gezeigt haben und wie begeistert die Kinder von den Aktionen in und vor den Hallen waren. Natürlich gab es wieder ein kleines Verkehrschaos und Wartezeiten bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber wie sollte man auch dieses Problem lösen wenn 100.000 Menschen auf dem Weg zum gleichen Ort sind. Ich glaube dieser Tag war für alle Airbusfamilien und Airbusfreunde ein großes Erlebnis.

Sonntag, August 30, 2009

Sponsoring des VFL Jesteburg

Im Fussball der "Bezirksliga 2 Lüneburg" hat unser Senior den VFL Jesteburg die letzten Jahre gesponsort. Heute hat der Fotograf Thomas Rokos schöne Bilder beim Spiel gegen die TSV Eintracht Hittfeld geschossen.

Eintracht Hittfeld unterlag dem VfL Jesteburg im Derby 2:3. Die frühe Gästeführung durch Mahmut Yildiz glich Steffen Haenel aus. Per Distanzschuss in den Winkel brachte Philip Greve die in der ersten Halbzeit leicht überlegenen Jesteburger kurz vor der Pause erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel ließ Jesteburg nach und Hittfeld wurde stärker. Nachdem Zog Ahmetaj und Haenel zwei gute Möglichkeiten vergeben hatten, kamen auch die Jesteburger Tobias Nehl und Chikale Loa zu Chancen. Nachdem Ahmetaj das 2:2 gelungen war (85.), sah es nach dem dritten Hittfelder Remis in Folge aus. Doch als Loa im Strafraum zu Fall kam, gab der Schiedsrichter Elfmeter und Nehl traf zum 2:3 (89.). "Glücklich. Außer dem Schiedsrichter hat keiner ein Foul gesehen", so VfL-Obmann Mirco Steinberg.

Weitere Fotos von Thomas Rokos

Montag, August 24, 2009

Weiterbildung unserer Kraftfahrer

Heute besuchten unsere Berufskraftfahrer, Monteure mit Führerschein CE und die Vorarbeiter ein Seminar im Rahmen der EU-Kraftfahrer Weiterbildung. Das Seminar veranstaltete die Dekra-Akademie in Norderstedt und für den heutigen Tag hatten wir uns das Modul 5 mit dem Thema "Ladungssicherung" ausgesucht.

Unsere Fahrer ließen sich vor einigen Wochen im gleichen Haus im Seminar "soziale Vorschriften, Ruhezeiten und digitales Kontrollgerät" weiterbilden.

Somit sind schon einmal 2 der bis 2014 erforderlichen 5 Seminare abgearbeitet. Die drei fehlenden Themen klingen nicht wirklich spannend und so werden wir diese erst in 2010, 2011 und 2012 belegen. Der Gesetzgeber hat uns dafür ausreichend Zeit gegeben.

Einen passenden Artikel fand ich in der Verkehrsrundschau:

Berufskraftfahrer: Weiterbilden wird zur Pflicht

München. Ab diesen Donnerstag, den 10. September 2009, müssen Berufskraftfahrer mit LKW-Führerschein alle fünf Jahre vom Fahrzeug auf die Schulbank wechseln. Ab sofort unterliegen Fahrer des gewerblichen Güterverkehrs einer Weiterbildungspflicht. Ersterwerber eines LKW-Führerscheins müssen eine aufwändige Grundqualifikation durchlaufen, bevor sie Güter zu gewerblichen Zwecken befördern dürfen.

Die Weiterbildung umfasst 35 Stunden und muss innerhalb von fünf Jahren wiederholt werden. Eine Prüfung findet nicht statt. Die erfolgte Weiterbildung wird im Scheckkartenführerschein durch eine Schlüsselzahl vermerkt. Wer ohne Fortbildungsnachweis gewerblich Güter mit dem LKW transportiert, riskiert eine Geldbuße von bis zu 5 000 Euro.

Für die Kosten der Weiterbildung kommt grundsätzlich der Fahrer selbst auf, sofern nicht besondere Absprachen mit dem Arbeitgeber getroffen werden. Diese beruflich bedingten Ausgaben sind jedoch steuerlich absetzbar.

Der Automobilclub ADAC weist auf ein erhebliches Problem hin, das dringend durch den Gesetzgeber gelöst werden muss: Wer es versäumt hat, seinen befristeten LKW-Führerschein rechtzeitig zu verlängern, bekommt zwar bei Vorlage der ärztlichen Bescheinigungen prüfungsfrei einen neuen Führerschein. Für die Berufskraftfahrer-Qualifikation wird er aber so gestellt, als hätte er noch nie einen LKW-Führerschein gehabt. Das hat zur Folge, dass er die komplette Grundausbildung absolvieren muss, bevor er gewerblich auf Achse gehen darf.

Fotos vom Seminar

Samstag, August 22, 2009

Airbus Familientag Stade 23.08.09

Heute wird auf dem Airbusgelände in Stade der Familientag montiert. Es sind nur ein paar Möbel und etwas Videotechnik. Dieser Familientag ist deutlich kleiner als der Familientag in Finkenwerden in 14 Tagen.

Donnerstag, August 20, 2009

Der Sommer geht zu Ende

Nach unserer langen Sommerpause beginnen nun die ersten Mitarbeiter mit den Vorbereitungen der Herbstmessen. In der Tischlerei ist viel zu tun. Es werden 18 PC-Arbeitsplätze für unseren Kunden Cedag auf der Expopharm in Köln gebaut. Außerdem muss unser Großauftrag Airbus vorbereitet werden. Die Sommermessen werden weggepackt, um Platz für die Konfektionierung der Airbusmessestände zu haben. Und unsere Zargenproduktion läuft auf Volldampf, denn es müssen 4700 Zargen für die neue Raumstruktur und für Airbus angefertigt werden.

Montag, August 17, 2009

Auftrag für Airbus Familientag 2009

Die schriftlichen Aufträge von Airbus sind eingetroffen. Jetzt ist es offiziell. Seit Wochen bereiten wir einen unser größten Aufträge dieses Jahres vor. Den Airbus Familientag 2009 in Finkenwerder. Bereits 2005 haben wir mit Airbus gemeinsam dieses Event realisiert.
Hier ein paar Eindrücke des Airbus Familientages 2005:

http://www.flickr.com/photos/niemann/sets/1298171/show/

Dieses Jahr sind die Dimensionen größer und die Bedingungen verschärft. Für diesen Eventbau ist bei uns im Haus höchste Logistik gefordert. Wir müssen in 18 Stunden 2300m² Eventfläche bebauen. Dazu benötigen wir einen Großteil unseres Fuhrparkes und so gut wie jeden unserer Mitarbeiter. Wir werden am 04.09.2009 mit über 60 Mann aufbauen und mit 3 LKWs, 10 Wechselbrücken, 3 Zafiras, einem Sprinter und einem VW T5 anrücken.
Um 6 Uhr am 05.09.2009 soll alles stehen, dafür arbeiten wir die ganze Nacht und hoffen, dass der Familientag 2009 mindestens genauso erfolgreich wird wie 2005.

Montag, August 10, 2009

Sommeruni

Sommeruni an der Deutschen Event Akademie:

Die letzte Woche habe ich in Hannover verbracht. Ich habe mich fleißig an der Deutschen Event Akademie weitergebildet. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit, denn bei der DEA sind hauptsächlich Veranstaltungstechniker in der Fortbildung. Ich war also ein Exot dort, nicht nur weil ich Messebauer bin sondern zusätzlich auch eine Frau und so jung. Nach anfänglicher kritischer Betrachtung haben mich aber immer alle sehr freundlich bei den Seminaren aufgenommen. Am Montag hab ich mir das Seminar "Neues aus der Versammlungsstättenverordnung" angehört. Am Dienstag gab es "Vertragsrecht in der Veranstaltungstechnik". Am Mittwoch war ich beim Seminar "Die kleine Scheinwerferkunde". Dort habe ich sehr viel neues über Scheinwerfer und Lampen gelernt und musste sogar alte Physikkenntnisse aus den letzten Winkeln meines Gehirnes kramen. Hinterher waren mir aber sehr viele Zusammenhänge klar, die wichtig für den Messebau, aber auch für den Alltag sind. Am Donnerstag war für mich der schwerste und überwindungsreicheste Tag. Ich hatte den Praxistag Rigging gebucht. Ich habe zwar nicht vor selber auf einer Traverse zu arbeiten, aber ich dachte es wäre sinnvoll sich ein Eindruck von der Arbeit zu verschaffen, um selber sinnvoll Rigger einzusetzten. Leider war der Kurs kein Anfängerkurs, sondern eher ein wieder Auffrischungsworkshop, doch mir wurde versichert aufgrund der geringen Teilnehmerzahl könne ich da ruhig mitmachen. Das habe ich dann auch getan. Das Klettern war eigentlich eher Nebensache, dafür habe ich jetzt Positionierung, Rettung bei Abstürzen in die Gurte bei mir selber und anderen und Abseilen gelernt. Und sogar beim abseilen blieben wir natürlich nicht bei der langweiligen Anfängerversion, wenn dann richtig mit dem Hubschrauberabgang von der Traverse kopfüber. Das Resultat vom Tag 4 Brandblasen an den Händen vom Seil, 3 Tage Muskelkater und eine menge blaue Flecken :-) Aber eins haben mir die Jungs da eindeutig mit auf den Weg gegeben: Rigging ist extrem hart und wenn ich mal Rigger einteile werde ich das beachten. Freitag war dann ein entspannter Tag mit dem Seminar "Persönlichkeitspräsentation", leider war das Seminar nicht so interessant wie gedacht und ich konnte nach den Strapazen vom Vortag ein paar versteckte Gähner nicht unterdrücken. Die Woche war aber insgesamt sehr interessant und lehrreich und hat auch sehr viel Spaß gemacht.

Sonntag, August 09, 2009

Fahrer mit FS Klasse II / CE gesucht

Wir bauen Messestände auf allen Messeplätzen in Europa. Eine der wichtigsten Aufgaben ist der sorgfältige Transport der Messestände und der Ausrüstungsgegenstände hin und zurück. Das bewältigen wir mit unserem eigenen Fuhrpark, mit Spezialfahrzeugen, die auf unserem Bedarf zugeschnitten sind. Für unser Eurotainer-Fahrzeuge suchen wir ab 01.09.09 einen

zuverlässigen und erfahrenen Fahrer mit FS Klasse II / CE

Wünschenswert wäre auch handwerkliches Geschick, Verständnis für den Messebau und Teamgeist. Erfahrungen in der Montage wären von Vorteil.

Wir bieten Ihnen :Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen, Tagesspesen bei Abwesenheit, Übernachtungen grundsätzlich im Hotel

Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe in einem jungen Team. Eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich. Sind Sie interessiert, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Karsten Niemann.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung und Ausführung mbH
Brauerstraße 11
21244 Buchholz
kn[at]mdsmessebau.de

Donnerstag, Juli 30, 2009

Wir suchen 2 zuverlässige Tischler/in

Wir suchen zum 01.09.2009

2 zuverlässige Tischler/in

Wir wünschen uns sorgfältige und flexible Mitarbeiter, die in unser junges Team hineinpassen.

Ihr Aufgabengebiet wird sein:
Die Anfertigung und Konfektionierung der Messestände hier in Buchholz und die Montage auf allen Messeplätzen in Europa. Ein FS Klasse II / CE wäre von Vorteil.

Wir bieten Ihnen :
einen krisenfesten Arbeitsplatz, Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen,
Tagesspesen bei Abwesenheit,
Übernachtungen grundsätzlich im Hotel

Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe. Eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich.

Sind Sie interessiert, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Karsten Niemann.

MDS Messebau und Service
Gesellschaft für Planung, Gestaltung, Ausführung mbH
Brauerstr. 11 • 21244 Buchholz
info[at]mdsmessebau.de

Aushilfe für Gartenarbeit gesucht

Wir suchen eine Aushilfe für die regelmäßige Pflege unseres Firmengrundstückes (16000 m²).

1 Aushilfe für Gartenarbeit ab sofort

Regelmäßige Arbeiten:

Rasen mähen (Trecker vorhanden), Kanten säubern (Rasentrimmer vorhanden), Hof fegen (Kehrmaschine vorhanden), Unkraut jäten und vieles mehr.

Temporäre Arbeiten:

Baum- und Strauchbeschnitt (Heckenschere, Kettensäge und Astschere vorhanden), Fahrzeugreinigung und Winterdienst.

Ein selbstständiges zuverlässiges Arbeiten mit der Erfahrung eines Hobbygärtners wäre wünschenwert. Die Arbeit kann nach vorheriger Absprache zeitlich sehr flexibel erledigt werden. Uns ist an einer langfristigen Zusammenarbeit gelegen.

Es ist eine Anstellung ist als Minijobber (400 €) vorgesehen mit ca. 12 Arbeitsstunden in der Woche.

Einstellung erfolgt nach einem persönlichem Gespräch und Besichtigung des Grundstückes.

Bewerbungen an:

Karsten Niemann
Brauerstraße 11
21244 Buchholz i.d.N.
kn[at]mdsmessebau.de

Donnerstag, Juni 11, 2009

Buchmesse bleibt in Frankfurt

Jedes Jahr besuchen Vanessa und ich die Buchmesse um uns über neue Bücher und Autoren zu informieren. Morgens fahren wir los und abends gleich wieder zurück. Wenn die Buchmesse nach München gegangen wäre, hätten wir es nicht mehr an einem Tag geschafft die Messe zu besuchen. Ich denke dann wäre der Besuch der Buchmesse ausgeblieben.

Folgenden Bericht fand ich dazu in der FAZ:
Die Buchmesse wird über „einen längeren Zeitraum hinweg“ in Frankfurt bleiben. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus zuverlässiger Quelle. Einen Bericht der „Bild“-Zeitung vom Dienstag, wonach sich die Stadt und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf einen Verbleib der weltgrößten Bücherschau für „mindestens acht Jahre“ geeinigt haben, wollten beide Seiten weder bestätigen noch dementieren.

Einzelheiten will Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) zusammen mit Buchmessen-Direktor Juergen Boos und dem Vorsteher des Börsenvereins, Gottfried Honnefelder, am Mittwoch vor der Presse erläutern. Laut „Bild“ läuft der Vertrag sogar deutlich länger als acht Jahre, die Buchmesse habe aber ein Sonderkündigungsrecht.
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Verhandlungen über eine Fortsetzung des bis zum Jahr 2010 befristeten Vertrags laufen seit längerem. Organisiert wird die weltgrößte Bücherschau von einer Tochtergesellschaft des in Frankfurt ansässigen Börsenvereins. Buchmessen-Chef Boos gilt seit langem als engagierter Befürworter des Standorts Frankfurt - allein schon wegen der hervorragenden verkehrstechnischen Anbindung. Im vergangenen Jahr feierte die Frankfurter Buchmesse ihr 60-jähriges Bestehen.

Boos' Vorgänger Volker Neumann hatte im Jahr 2003 mit dem Weggang der Messe nach München gedroht, weil die Stand- und Hotelpreise in Frankfurt zu hoch seien. In der Folge einigte sich dann die Buchmesse doch mit Stadt und Messe auf einen neuen Vertrag. Neumann musste 2005 dann seinen Posten räumen.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte im Oktober 2008 endgültig entschieden, in Frankfurt zu bleiben und bis Ende 2011 in ein neues Gebäude einziehen. In den vergangenen Jahren war im Verband mehrfach über einen möglichen Umzug nach Leipzig oder Berlin diskutiert worden. Der Börsenverein hat zusammen mit seinen Tochtergesellschaften rund 320 Beschäftigte.

Dienstag, Juni 09, 2009

Schienentransporte 2008

4,2 Millionen Container und Wechselbrücken

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden von den Bahnen im vergangenen Jahr auf dem deutschen Schienennetz insgesamt 4,2 Millionen Container und Wechselbehälter transportiert.

Das sind 6,023 Millionen TEU (Twenty Foot Equivalent Unit). Ein TEU entspricht der Länge von 6,15 Metern. Werden Containerlänge und TEU-Ergebnis miteinander verknüpft, ergibt sich ein „aneinandergereihter Containerzug" von 37.000 Kilometern. Da die Eisenbahnstreckenlänge in Deutschland derzeit 37.800 Kilometer umfasst, würde dieser Containerzug nach Angaben des Bundesamtes nahezu das gesamte deutsche Eisenbahnschienennetz abdecken.

Diesen Artikel fand ich bei Transport-online

Ein paar dieser Wechselbrücken haben wir auf die Schiene gesetzt. Unsere 24 Wechselbrücken sind viel mit der Bahn unterwegs. Damit können wir das Standbaumaterial schneller und wirtschaftlicher zu den vielen Messeplätzen in Europa und wieder zurück transportieren.

Eine ausreichende Unabhängigkeit von teueren Spediteuren haben wir uns mit einer Beteiligung an der Kombiverkehr AG geschaffen. Vor einiger Zeit wurden wir Gesellschafter des Frankfurter Unternehmens.

Bilder vom Kombiverkehrsterminal

Montag, Juni 08, 2009

Riesen-Logistikpark im Kreis Harburg in Geldnöten

Um uns herum werden immer mehr Logistikcenter gebaut. Aber allen scheint es nicht immer gut zu gehen. Die Finanzkrise und die damit verbundene Umschlagsflaute fordert ihre Opfer. Folgenden Bericht habe ich in der Verkehrsrundschau dazu gefunden:

Dem Investor für einen umstrittenen Logistikpark an der A 1 im Landkreis Harburg fehlt nach wie vor das Geld zur Realisierung. Die Gemeinde Neu Wulmstorf hatte der Düsseldorfer Habacker Holding die Grundstücke für das Projekt auf 80 Hektar Fläche an der Abfahrt Rade-Mienenbüttel Ende 2008 mit 14 Millionen Euro vorfinanziert. Das Unternehmen habe nun wegen der Konjunkturlage eine Verlängerung der am 30. Juni auslaufenden Rückzahlungsfrist gebeten, sagte Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig (SPD) am Dienstag. Habacker wolle die Grundstücke nun häppchenweise bis 2012 erwerben und erschließen. Darüber müsse der Gemeinderat am 18. Juni entscheiden.

Für die Kreditzinsen würde der Investor nach wie vor aufkommen, erklärte Rosenzweig. Die Bürgerinitiative Rade-Mienenbüttel (BI), die gegen die Habacker-Pläne kämpft, fordert indes eine Kündigung des Kreditvertrages, die Suche nach einem neuen Investor und einen neuen Bebauungsplan. "Die Glaubwürdigkeit bleibt langsam auf der Strecke", sagte ein BI-Sprecher.

Nach Protesten war im Frühsommer 2008 zunächst der Abstand des sogenannten LogParks Hamburg zur Wohnbebauung auf 80 Meter vergrößert worden. Anwohner und BI fürchten trotzdem Emissionen und Lärm durch den zusätzlichen Verkehr und einen möglichen 24-Stunden-Betrieb. Sie fordern einen Mindestabstand von 300 Metern zu den nächsten Wohnhäusern. In den Logistikpark, der auch einen Autohof umfassen soll, will die Habacker Holding nach eigenen Angaben insgesamt 250 Millionen Euro investieren

Sonntag, Juni 07, 2009

Kein Hintertürchen mehr bei Führerscheinentzug

auto.de berichtet:
Deutscher Führerscheinentzug gilt europaweit

Ein Einzelfall kann schnell zur Grundsatzentscheidung werden. Wie das Internetportal www.auto.de in seinem Magazin berichtet, wurde einem Fahrer wegen mehrmaliger Trunkenheit am Steuer sein deutscher Führerschein für 12 Monate entzogen. Erst nach Ablauf dieser Frist, sollte ihm ein neuer Führerschein ausgestellt werden.

Der Mann klagte gegen diese Entscheidung - zog seine Klage aber wieder zurück, als ein psychologische Gutachten ermittelte, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zukünftig wieder alkoholisiert fahren würde. Doch plötzlich hatte der Mann einen polnischen Führerschein vorzuweisen. Was ist passiert? Laut der dortigen Behörde ist der deutsche Führerschein in einen polnischen umgeschrieben worden - und dieser ist auch in Deutschland gültig.

Denn dank einer Führerscheinrichtlinie der EU liegt es in der Entscheidungsgewalt des ausstellenden Staates die Gültigkeit der Fahrerlaubnis zu prüfen. Der Europäische Gerichtshof bekräftigte jetzt die deutsche Praxis der Führerscheinsperre bis hin zum Führerscheinentzug für ganz Europa an.

Weitere Informationen:
www.auto.de

Freitag, Juni 05, 2009

Köln: Keine Millionen-Zahlung im EU-Streit um Messe

Die Stadt Köln hat immer noch mit den Folgen der fehlenden Ausschreibungen beim Bau des neuen Messegländes zu tun. Folgenden interessanten Artikel fand ich in der Achener Zeitung:

Auch bei einer drohenden Niederlage im europäischen Rechtsstreit um die Kölner Messehallen befürchtet die Domstadt keine millionenschweren Strafzahlungen.

Das sei «völliger Quatsch», sagte der Anwalt der Stadt Köln, Stefan Hertwig, nach entsprechenden Medienberichten am Freitag der dpa. Der Europäische Gerichtshof verhänge keine Geldstrafen, höchstens Zwangsgelder, falls ein Mitgliedstaat nach einem EuGH-Urteil nicht die verlangten Maßnahmen ergreife.

Auch wenn sich der EuGH dem Gutachten seiner Generalanwältin Verica Trstenjak anschließe und einen Verstoß gegen europäisches Recht im Zusammenhang mit dem Bau der Messehallen feststelle, drohe Köln keine Millionen-Zahlung.

Generalanwältin Trstenjak war in einem Donnerstag veröffentlichten Gutachten zum Schluss gekommen, die Stadt Köln habe gegen EU-Recht zur öffentlichen Auftragsvergabe verstoßen. Die Stadt hätte den Vertrag für den Bau von vier Hallen EU-weit ausschreiben müssen, statt ihn mit einer privaten Investmentfirma zu schließen.

Hertwig sagte, möglicherweise sei die Klage der EU-Kommission gegen Deutschland von 2007 in dem Kölner Fall aber auch gar nicht zulässig. «Die Messehallen waren damals schon fertiggestellt und man kann daher baulich gar nicht mehr reagieren.»

Ein Abriss wäre «unverhältnismäßig und völlig undenkbar.» Auch eine Rückabwicklung der Verträge und eine Neufassung der bestehenden Mietverträge würden «wenig Sinn» machen. Ob die EU-Kommission überhaupt Konsequenzen verlange, falls sie vor dem EuGH siege, sei ohnehin noch offen.

Hertwig zufolge war es damals «einhellige» Rechtsauffassung, dass es sich um ein Mietgeschäft und keinen europaweit auszuschreibenden Bauauftrag handelte. Die Stadt Köln hatte die neuen Messehallen für einen festen Zeitraum von 30 Jahren für gut 600 Millionen Euro von dem privaten Investor gemietet und dann an die Messegesellschaft weiter vermietet. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Untreue gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) wegen des Messeauftrags eingestellt.